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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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heartbeat

Mittwoch, 20. Juni 2012

Früher hatte ich Kategorien

Eines Tages wird die Tochter zu ihrem Therapeuten sagen “... ich hab einfach nur gechillt, meine Musik gehört und so - morgens um acht brauche ich einfach meinen Tanzalarm schön laut und ansonsten meine Ruhe. Da haben meine Alten in meinem Zimmer zu meiner Musik Discofox getanzt. DISCOFOX. Es war so peinlich, ich hab mir die Decke über den Kopf gezogen.”

Gekichert hat sie aber auch :-)

# 20. Juni 2012 um 06:55 AM
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Montag, 16. August 2010

Hart am Anschlag.

Allmählich gehe ich mir selbst auf die Nerven, aber ich funktioniere immer noch nicht wunschgemäß. Weder den Erwartungen anderer, noch meinen eigenen entsprechend.

Mir fällt es auch nach dieser “langen” Zeit noch zu schwer, die Mails der letzten Wochen zu lesen. Blogpostings und Foren habe ich noch gar nicht geschafft - ja selbst auf der Spenden-Website kann ich nicht lesen, nicht lange jedenfalls.

Erst öffne ich ein Browser-Fenster mit einem Text über uns, den Brand ... und dann wird es mir schon zu viel. Herzrasen, Druck und das Gefühl, irgendwas klappt über mir zusammen. So kenne ich mich selbst nicht. Dann flüchte ich mich zu Twitter, denn dort findet alles in leicht verdaulichen Häppchen statt.

Direkt nach dem Feuer musste ich funktionieren und mich normal unterhalten und auch möglichst normal wirken und durfte nicht zusammenklappen und schreien und weinen und hilflos sein. Das ging ja nicht.

Die Option stand einfach nicht offen.

Nach und nach fallen jetzt die Puzzleteile an ihren Platz. Vorgestern erzählte ich Tina, wie ich es während der ersten Tage nicht mal geschafft hatte, wichtige Nummern in mein Handy zu speichern und es mit dem Netbook auch gar nicht hinkriegte, Dokumente zu speichern (!), so dass ich mit einem Stapel zerfallender Notizen herumrannte, alles dreimal ausdruckte und immer wieder neu schrieb, was ich brauchte.

Das hatte ich zwischendurch schon wieder vergessen.

Jetzt sagt bitte nicht “da kann man doch um Hilfe bitten”. Schon mal jemanden um Hilfe gebeten bei einer absurd einfachen Sache, um dann freundlich informiert zu werden, weil man DAS doch nun wirklich können müsse? Das macht man in diesem atemberaubend gefährlichen Zustand nur ein einziges Mal, danach beißt man eben die Zähne zusammen und sich irgendwie durch, denn noch mehr von diesen “erstaunten” Blicken erträgt man dann einfach nicht.

Ich habe vielleicht nicht so gewirkt und habe scheinbar ja auch irgendwie funktioniert, aber ich war trotzdem vollkommen fertig.

Man konnte mir für satte 350 Euro den Sperrmüll verkaufen, wenn man die Vormieterin der Übergangswohnung war.

Man konnte ständig in den Resten meiner Wohnung herumschnüffeln, obwohl man dort nichts zu suchen hat/hatte.

‘Man’ konnte in unserem ganzen Leben herumschnüffeln und überall, wo man sonst nie willkommen wäre. 

Man konnte mich anbrüllen (lassen) und mir drohen und ich habe wunschgemäß reagiert.

Verletzungen. Grenzüberschreitungen. Große und auch viele ganz unmerkliche kleine, unerwartete.

Erfahrungen, die mir viel freundliche Durchschlagkraft verleihen und die mich für den Rest meines Lebens stählen werden. Denn an unguten Menschen zerbricht man nicht, die machen dich nur stärker.

Nicht härter, wohlgemerkt. Stärker.

Vor allem, weil sie große Ausnahmen waren in einer Zeit, in der uns ganz viele andere selbstlos und sofort geholfen haben.

# 16. August 2010 um 08:39 AM
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Dienstag, 02. Januar 2007

Ein wunderbares neues Jahr!

Bevor 2007 über mir zusammenklappt, wie ich es nicht anders (sondern freudig) erwarte, möchte ich nicht darauf verzichten, euch allen ein richtig gutes neues Jahr zu wünschen.

Besonders denen, die hier immer noch mitlesen, obwohl ich das Blog sehr tief auf der Prioritätenliste rumliegen hatte in den letzten Monaten. Fast schon Jahren, genau genommen. Besserung mag ich nicht offiziell geloben, es kommt von selbst oder gar nicht zu mehr Geblogge, Vorsätze will ich dazu auch gar nicht fassen. Aber ein Winter-Design, darauf hatte ich Lust.

Alles Gute, alles Liebe euch und ein richtig gutes Jahr!

# 02. Januar 2007 um 12:03 AM
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Montag, 17. April 2006

Klapse 29 ist online

Die aktuelle Ausgabe Klapse 29 steht jetzt auch im http://www.klapse.de Online-Archiv.

Enjoy :-)

# 17. April 2006 um 12:10 AM
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Freitag, 09. September 2005

Kleiner goldener Gefährte

Sieben Zähne gezogen. Sehr schlechte Nierenwerte - er hängt am Tropf. Antibiotika, Schmerzmittel, das Tier nicht besuchen, um es nicht zu quälen. Morgen anrufen dürfen. Sollen. Müssen. Wenn es ihm weiterhin so schlecht geht, muss er über das Wochenende dort bleiben.

Besteht Lebensgefahr? Freundliches, kompetentes Ausweichen. Bringt ja auch nichts, wenn ich jetzt in Panik verfalle, wenn man erst mal schauen muss, wie es ausgeht, das sehe ich ja ein.

Nandi. Bitte nicht so.

nandi

# 09. September 2005 um 01:24 PM
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