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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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plonk
TV: Natürlicher Wirkbeschleuniger. Nicht.
Pringles. Grenzen der Erbärmlichkeit, überschritten in die falsche Richtung. »Ich nehm am liebsten 2 auf einmal in den Mund«, gefolgt von hysterischem Aufkreischen im ‘Ballermann Style’. Muss das denn sein … das ist doch weder lustig noch angenehm anzüglich, das zeigt einfach nur einen plärrblöden, komplett verklemmten Frauentyp und was alles passieren kann, wenn man sich am falschen Deo betrinkt und dazu trockene Presskartoffeln futtert. Ist das noch anständig? Egal, will eh keiner wissen.
Promesse. Der neue Damenduft von Cacharel. Der Werbespot soll ja sicher unglaublich sexy sein. Hm. Ich kann mir was Besseres vorstellen als einen Typen, der für mich durch rosa Tüllvorhänge tanzt und sich auch sonst scheinbar nicht an einer Atmosphäre stört, die verwegen zwischen Barbies explodiertem Eigenheim und Barbara Cartland auf einer Überdosis Meister Proper schwankt. Echte Männer können auch Kavaliere sein, indem sie diskret in eine andere Richtung rülpsen oder von selbst an den Müll denken. Tüllwolken in pink sind eher kontraproduktiv bei allem, was man so gemeinsam produzieren kann.
»Früher habe ich in mein Buch alles geschrieben, was ich gegessen habe, heute schreibe ich Gedichte« (Wieso fragt bei diesem Scheiß eigentlich nie jemand nach, ob es noch ganz normal ist, sich die Mahlzeiten eines normalen gesunden Lebens zu notieren?) »Die Schönheitschirurgie kann warten.« (Aber irgendwann kommt sie dann in jedem Fall, oder was? Ich würde mich mal satt essen, dann schrumpelt es auch weniger.) Auch immer gerne genommen: Körperliche Misshandlungen anderer Personen, um an einen Schokoriegel zu kommen, beliebte Würstchen aus dem Besten, was sich überall zusammenmatschen ließ, kleine Kinder auf dem Toilettenthron und »darf ich auch mal was nicht können?« Mal wäre ja nicht so schlimm, übrigens.
Realitätsverzerrung
Vor einer halben Stunde kam hier ein zweiseitiges Fax an. Eine Bestellung über 65.000 Euro über eine Sauganlage inklusive Anhänger und eine Auftragsbestätigung über 25.000 Euro für ein Vakuumsilo. Irrläufer, falls sich jetzt jemand fragen sollte, ob ich ins Hardware-Geschäft umgestiegen bin.
Die Angaben auf dem Fax waren leider zu klein, um sie lesen zu können, aber anhand des Logos fand ich die Firma im Internet und rief an, um sie auf den Irrläufer aufmerksam zu machen. Ich fragte nach der Person, die Angebote per Fax verschickt und erhielt ein hingegrunztes »Ich. Was wolln Sie?!« und erklärte, dass und welche Irrläufer bei mir auf welcher Nummer gelandet waren. Was soll ich sagen? Die Reibeisenstimme interessierte sich nicht nur nicht wirklich dafür, war auch nicht erstaunt oder so (war ja nur ein Angebot über 65.000), nein - die Dame motzte mich auch noch an. Hatte wohl gestört, wahrscheinlich wurde sie gerade als Mitarbeiterin des Monats prämiert und musste zurück zum Champagner.
Sollte euch in nächster Zeit ein hochkarätiges Fax verloren gehen und ihr wundert euch, warum die Empfänger des Irrläufers nicht so höflich waren, sich wenigstens kurz zu melden, wüsste ich also nun eine Person mindestens, die solche kleinen selbstverständlichen Aufmerksamkeiten zu Unerfreulichkeiten macht.
Wiederholung im Programm
Aus gegebenem Anlass nochmals die 10 Regeln für Weblog-Stalker. Ich muss irgendwann noch mal die 11 bis 15 dazuschreiben, wenn geifernde Gier sich in blanken Hass verwandelt, wenn der Stalker erkennt, dass er sich niemals annähern wird, aber das hat Zeit.
Wenn es eins gibt, das man im Internet lernt, dann das: Die ‘Gestalten’ werden nie wieder verschwinden. Jeder, der offline zu mickrig, unzureichend, aus guten Gründen vereinsamt oder einfach komplett
Frühstück, Dschungelcamp, Community
Einmal musste ich ja reinzappen, wenn auch versehentlich. Abgründe! Manuell das Kinn wieder an die richtige Stelle hochgeschoben, fünf Minuten zugesehen. Klischeeschmodder. Das klassische “man hat ja als wertvoller Mensch im Leben nicht viele echte Freunde und ich würde über dich nie was Negatives sagen” Gespräch zwischen der scheelen Desiree Dings und einem zutraulich glotzenden Flokatidackelschopf beobachtet und begriffen:
Diese Pseudopromis sparen sich zwar den Umweg über Mails, Comments und Bloggertreffen und lassen sogar das Blog weg. Aber Neues gibt’s da wirklich nicht und die Faszination des Ekels beim Betrachten kommt nicht vom Insektenfressen. (Und ich werde jetzt niemals erfahren, wer diese ominöse Hädi ist und bereue das auch nicht.)
Just for the record
Ich war gar nicht da, als sich dieses kleine Drama abspielte und ja, ich habe eine Meinung.
Es wird aber nicht nötig sein, diese zu äußern - das ist sehr offensichtlich ;-)
Update 12.10.2004
Auch beim nächsten Anlauf da halte ich mich heraus, nicht ohne ‘es’ zur Kenntnis zu nehmen.