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selbstgespräche

Dienstag, 01. Februar 2005

Gefährlich.

Wenn das Gespräch sich den handgearbeiteten Porzellan-Putten mit den süßen dicken Gesichtern nähert, die von der Gesprächspartnerin in liebevoller Handarbeit hergestellt werden und man in allerletzter Sekunde begreift, dass man Gefahr läuft, um eine bereichert zu werden. Ups.

# 01. Februar 2005 um 01:42 PM
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Samstag, 29. Januar 2005

Autorin in freier Wildbahn.

Die Teilnahme an einem Buchprojekt abzulehnen kann einem den halben Tag versauen.

In der einen Waagschale liegen die üblichen 15 Sekunden (Minuten sind das nicht) Ruhm, Ehre, Buchbeteiligung und was die gedruckte Ware sonst noch an angeblichen Verlockungen mitbringt.

In der anderen liegt ein niedriges Fachbuch-Honorar in der Gewissheit, dass viele Leute auch umsonst schreiben würden, nur um sich mal gedruckt zu sehen. Das Budget bei diesen Projekten ist nun mal klein.

Ja, die Teilnahme an einem Buchprojekt abzulehnen kann einem den halben Tag versauen. Auch wenn es die richtige Entscheidung ist und man weiß, dass man sie nicht bereuen wird. Das bringen die Biester einfach mit sich und auch Übung macht aus mir keine Meisterin. Blöd an abgesagten Büchern ist, dass sie nachher nicht im Regal stehen, daran ist nicht zu rütteln.

Andererseits stehen da schon ein paar, und die gucke ich mir auch nie an.

Ich habe einfach keine Buchphase und zu viele andere Projekte. Das muss dann schon OK sein, so was auch abzulehnen.

# 29. Januar 2005 um 02:07 PM
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Freitag, 28. Januar 2005

Über Leichen gehen

Es ist tatsächlich so, dass man nicht nur ‘angegriffen’ wird, wenn man über aktuelles Tagesgeschehen berichtet, weil man dann angeblich die Abrufzahlen erhöhen will - sondern sich im Gegenzug auch rechtfertigen soll, wenn man manche ‘wichtigen’ Themen nicht aufgreift.

Am dümmsten aber ist die Annahme, dass man an manchen Dingen überhaupt nicht interessiert ist, nur weil man sie nicht im Blog plattwalzt und sich mit den erwartungsgemässen positiven und negativen Reaktionen auseinandersetzt.

# 28. Januar 2005 um 01:25 PM
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Donnerstag, 20. Januar 2005

Wo bleibt denn das Wochenende?

Wochen_endreif: Sich bei der Schlagzeile »Prinzen-Schlagzeuger im Krankenhaus« fragen, was an diesen englischen Thronfolgerbengeln eigentlich immer so interessant sein soll.

Und ganz müde werden bei dem Gedanken, dass ein prominentes Begräbnis für enormen Medienrummel sorgt und wie dieser Mann zu Lebenszeiten nicht zu seinen Veranlagungen stehen durfte, jetzt aber für solche Show-Einlagen herhalten muss.

# 20. Januar 2005 um 06:00 PM
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Mittwoch, 19. Januar 2005

Da soll noch mal einer sagen, ein alter Hund würde keine neuen Tricks mehr lernen.

Heute Morgen habe ich zum ersten Mal spontanen Hochsprung über noch spontanere Hindernisse gelernt, die daraufhin maunzend auseinander stoben, damit man ihnen noch mal ausweichen musste, sozusagen parallel ein Stück Knie frisch eingefärbt, noch vor 10 Uhr verschiedene Städte heimgesucht, so lange verhandelt, bis ich ein HALBES Kürbiskernbrot bekam, den Wintermantel zum Vorantreiben des Frühlings schon mal jetzt statt im Herbst in die Reinigung gebracht, direkt vorm Tchibo einen Parkplatz gehabt und trotzdem nichts gekauft und den Kater mit Milch abgelenkt, so dass ich 96,8% von meinem Mettbrötchen alleine und in Ruhe essen konnte. Auf einer größeren Kreuzung rutschte mir ein lippenstiftmauvefarbener Corsa quer vor die Karre und hätte beinahe nicht nur mich angetitscht, sondern auch noch die Ampel gerammt. Ich bin ausgestiegen und habe das verschreckt glotzende Mausemädchen hinter dem Steuer freundlich gefragt, ob ich ihr mal erklären darf, was ein Blinker ist und wie man den so einsetzt. Sie begann in einem erstaunlich hohen Tonfall zu keifen, aber wohlweislich erst, als ich schon wieder wegfuhr (wenn’s beim Entspannen half, soll es ihr aufrichtig gegönnt sein. Ich bin schon entspannt.) Außerdem habe ich die Frage, was im Impressum einer Homepage stehen muss, mit »deine Bankverbindung, Geburtsnamen der Mutter und die Schuhgröße« beantwortet und jetzt ein schlechtes Gewissen – wer Google nicht bedienen kann, glaubt das vielleicht sogar?

Wahres über das echte Leben gibt’s bei Dilbert und ich bin froh, dass auch andere Leute drastische Umwälzungs- und Ablösungsprozesse durchlaufen. Ob man nun tief in die Kloake greift, weil man sich mit den falschen Menschen abgibt oder ob man sich ebenfalls in bester Absicht bis über die Ohren mit Informationen zuknallt oder beides oder noch ganz anderes, ohne eine tiefenreinigende Schälkur ab und zu scheint es nicht zu gehen. Wenn man damit durch ist, fühlt man sich wie nach einer heißen Dusche mit anschließender Ganzkörpermassage und Ruhestunde in den eigenen vier Wänden, nur der Effekt hält länger an.

# 19. Januar 2005 um 10:59 AM
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