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selbstgespräche

Dienstag, 18. Januar 2005

Baby, I know how to move my feet

Es gibt sie also doch, die Küken-Zielgruppe. Leider kann man meines Wissens nichts dagegen unternehmen, an einem Dienstag schon vor 9 Uhr auf jemanden zu treffen, der das gelbe Piepsteil heiß und innig liebt und in sein mobiles Leben integriert hat, indem er regelmäßige Auftritte auf sich im Raum befindlichen Mobiltelefonen zulässt oder sogar manuell provoziert. Begleitet von noch regelmäßigeren Versicherungen, wie süß das Sweety doch sei. (Hallo?)

Liebes Internet-Tagebuch,
der Kaffee ist schon fast kalt und das Küken immer noch nicht. Kann man denn da nichts machen?

# 18. Januar 2005 um 09:13 AM
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Donnerstag, 13. Januar 2005

Nuff.

Hertha BSC bringt eine türkische Version der Homepage online, englische Prinzen verkleiden sich als Nazis und die internationalen Schuhfetischisten haben Blogs für sich entdeckt (da).

Ich möchte heute keine einzige Pressemitteilung mehr lesen.

# 13. Januar 2005 um 05:26 PM
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Mittwoch, 12. Januar 2005

Die Wahrheit über BlogSex that Sells

Es stimmt nicht, dass man durch sorgfältiges Vermeiden jeglicher sexueller Begriffe im Blog verhindern kann, dass merkwürdige, experimentierfreudige oder fehlgeleitete Menschen auf der Suche nach virtuell abrufbaren Perversionen vorbeigoogeln.

Es stimmt nicht, dass man als Folgeerscheinung mehr Sex hat, wenn man regelmäßig darüber bloggt, dass und warum man keinen oder wenig hat. Wohingegen man stattfindenden durch Berichterstattungen vermutlich mehren und/oder umverteilen kann. Spätestens wenn die Leser interaktiv involviert werden.

Es stimmt nicht, dass ein gezieltes Verwenden sexueller Begriffe grundsätzlich die Google-Zugriffe erhöht. Garantiert steigen werden jedoch die Bemerkungen anderer Blogger darüber, dass man wohl die Google-Zugriffe erhöhen wolle.

Wahr ist allerdings, dass es absolut nicht anmacht, mit der Goldwaage in einer Hand und den üblichen Bedenkenträgern im Nacken jeden Text daraufhin zu überwachen, ob er zu anzüglich, nicht anzüglich genug oder missverständlich formuliert ist. Und es stimmt auch, dass ich an manchen Mittwochmorgen so ziemlich jedes Thema aufgreifen würde, nur um den Artikelanfang noch drei bis fünf Minuten hinauszuzögern.

Nun reiche man mir bitte den Kopf des verdammten Jamba-Kükens auf einer Servierplatte. Oder wahlweise die Information, ob ich irgendwelche Markenrechte verletze, wenn ich mir eine leicht verfeinerte Abbildung von dem Biest mache, auf der es blutdurchtränkt von einem Pfeil quer durch die Brust oben auf meine “Target”-Zielscheibe genagelt wurde. Das ist dann doch wohl ein neues Kunstwerk, oder?!

# 12. Januar 2005 um 12:49 PM
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Montag, 10. Januar 2005

Blogstream.

Ist schon ganz toll, wie Bloggen zum Mainstream wird. Die Zugriffszahlen steigen und steigen sogar für Projekte, in denen man seit Monaten nichts geschrieben hat (eine echte Qualitätskontrolle, diese Zugriffszahlen *ironie-off*). Es sind auch immer mehr Nichtblogger, die mitlesen, oder zukünftige Blogger und ihre Fragen, oder Leute aus einer Offline-Vergangenheit, die plötzlich auftauchen und sich als Leser outen. Meistens mit einer Frage, die einen das eigene Blog von außen sehen lässt.

Frau G. bringt es auf den Punkt:
»Manchmal frage ich mich, weshalb ich so wenig wirklich Privates hier schreibe.
Und dann fällt mir wieder ein wer hier so alles mitliest. Oder mitlesen könnte. Und ich verliere die Lust am bloggen. Das ist schade. Aber wohl der Preis den man zahlt, wenn man sich entscheidet nicht anonym zu bloggen.«

Manche Erwartungshaltungen sollte man einfach nicht erfüllen. Ich merke das jedes Mal, wenn ich zwischendurch einfach so losblogge, ohne Filter. Das lesen dann zwar plötzlich 500 oder 800 Leute mehr als einen anderen Eintrag, aber dafür kann ich mir genau genommen auch nix kaufen - habe jedoch garantiert beratende Mails in der Box oder irgendwelche Leute bilden sich ein, über mich urteilen (andere Blogger verurteilen natürlich dann eher) zu können. Oft ist mir das zu anstrengend.

Das Gefühl, besser nicht zu viel preiszugeben, das kennen wohl die meisten, zumindest immer mal wieder zwischendurch. Was sagt man zu jemandem, die man kennenlernt und die dann prompt das gesamte Archiv liest, um enttäuscht zu reklamieren »Aber da steht ja gar nicht, wann und wie du deinen Mann kennen gelernt hast!« Ich hätte ja gerne als Antwort drei Pünktchen abgesetzt, nur - wie spricht man die aus?

Update:
Noch ein Link. Warum Blogger Anonymität brauchen von Jeremin. Ist ein anderes Thema, passt aber vielleicht trotzdem ganz gut.

# 10. Januar 2005 um 01:24 PM
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Sonntag, 09. Januar 2005

Blogs können auch gut nervig sein.

Wenn man eine Referenz einhängt nämlich und Leute sich dann zu einer Beurteilung berufen fühlen. Ohne den Kunden, dessen Wünsche oder das Budget zu kennen, versteht sich. Öffentlich in den Comments, versteht sich. So dass man nur die Wahl hat, sich in so ein Gespräch nötigen zu lassen, entweder in den Comments (nein danke) oder per Mail. Leider bin ich nicht arrogant genug, um kommentarlos zu löschen, vielleicht lerne ich das ja noch. 

Was ist die typische Reaktion, wenn man jemandem mailt, man will keine Referenz diskutieren?

Eine herablassende natürlich, weil der Kritiker sich jetzt einreden kann, man könne bloss keine Kritik vertragen - statt sich einfach mal zu überlegen, ob das so toll ist, was er selbst macht.

Ohne zu wissen, ob der Kunde vielleicht genau das haben wollte, was ich ihm gebaut habe oder auch nur für genau das bezahlt, versteht sich. (Es gibt auch Low Budget Projekte, wer hätte das gedacht ...) Und ohne dass ich das genauer erläutern werde, denn schließlich – was geht es Web-Passanten an? Mir kam die Antwort jedenfalls herablassend vor, denn ich habe nichts weiter getan als geschrieben: Das diskutiere ich nicht.

Warum denn auch, bitte sehr? Und mit Fremden obendrein? Warum soll ich diskutieren, wenn ich für meinen Kunden eine Site genau so umsetze, wie er sie haben will?

Es ist nicht mal ein Jahr her, da war ich unterwegs und musste aus organisatorischen Gründen mal schnell eine Arbeitsprobe hier ablegen - oder hatte nicht genug drüber nachgedacht wohl eher. Prompt kotzte mir jemand sein Verbalerbrochenes in die Ecken und heulte dann noch laut und lange herum, als ich seine irrelevante und eh am Titel und Thema vorbeigehende Meinung aus der ARBEITSPROBE entfernte. Gut, an dem Vorfall war ich selbst schuld, man muss damit rechnen, dass jemand verächtlich unfair ist und die eigene Wichtiglaberei weit über Bewerbungen oder Arbeitsproben anderer stellt. So ist das Leben. Ich habe seitdem ein anderes Blog für solche Dinge, das ich passwortgeschützt habe.

Wenn ich jedoch in mein Referenzblog auf der Webdesigner-Seite eine neue Site einstelle, erscheint sie auch hier im Moving Target, einfach weil dieses Blog zurzeit alle Einträge fast all meiner Blogs sammelt.

Das heißt aber nicht, dass ein fröhlich offener Comment-Chat für fremde Web-Passanten zum Verweilen und Diskutieren einlädt und ich werde ab jetzt die Comments in diesen - beiläufigen - Einträgen immer sperren. So lange ihr weder die Wünsche des Kunden noch das Budget kennt (noch mich), könnt Ihr es nämlich euch wirklich sparen, mich zu beraten. Aber das würdet ihr ja nicht, richtig?

Ich weiß ja, das Internet ist ein großer freudvoller Tummelplatz von gelangweilten Menschen, die nichts Besseres zu tun haben und die meisten warten nur freudig erregt darauf, dass sich endlich mal jemand in ihre Angelegenheiten einmischt. Ich aber nicht.

Wenn ein Kunde von mir ein bestimmtes Bild eingebaut haben will, dann tue ich das. Ich sage ihm vielleicht vorher noch, was ich anders machen würde, aber wenn er es dann immer noch haben will, dann baue ich es ein. Es ist bestimmt sehr hipp und toll lustig, darüber abzulästern, wie doof doch »die Kunden« sind, aber meine Kunden sind weder Idioten noch muss ich öffentlich über sie ablachen. Ich habe einfach keinen Anlass dazu, auch wenn mal einer meine Meinung über irgendwelche Details nicht teilt. 99,9% meiner Kunden sind nett, freundlich, interessiert, absolut aufgeschlossen und haben trotzdem ihren eigenen Kopf. Perfekt. Man kann prima mit ihnen arbeiten und wer eine TitelGRAFIK haben will, kriegt eine. So ist das im echten Leben eben auch.

Und mehr muss man dazu nicht sagen.

Bis auf eins.

Ich bedanke mich bei den beiden, die sich die Mühe gemacht haben, mir eine Mail mit ihren Anmerkungen zu schreiben, statt sich in den Comments zu profilieren und mich damit zu einer direkten Reaktion zu nötigen.

# 09. Januar 2005 um 02:37 PM
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