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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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selbstgespräche

Dienstag, 09. Januar 2007

Someplace else

In einem anderen meiner Blogs hat sich ein alter Eintrag Comment-Spammer eingefangen. Nachdem ungefähr 500 Kommentare aufgelaufen waren und von mir gelöscht wurden, habe ich die Feedback-Funktionen geschlossen. Wenn ich sie jetzt probeweise wieder öffne, hämmern bereits nach wenigen Minuten Tausende von Comment-Versuchen ins Formular, viele so banaldoof formuliert, dass sie in einem unbeaufsichtigten Blog durch die Filter kämen.

Das geht seit ein paar Wochen so und ich frage mich zweierlei: Wissen diese Typen eigentlich, wie gefährlich sie leben? Es gehört nicht viel dazu, sich den Frust eines Bloghomeowners vorzustellen, der vielleicht technisch nicht ganz so versiert ist und mit solchen Spacken konfrontiert wird. Und: Wie wird das technisch umgesetzt, es ebbt ja überhaupt nicht ab, läuft der angreifende Rechner etwa seit Monaten durch?

# 09. Januar 2007 um 12:03 PM
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Freitag, 27. Januar 2006

Freezer Blues.

Mir ist schon wieder die Klappentür im Tiefkühlschränkchen abgebrochen.

Ich will keinen netten praktischen kleinen Tiefkühlschrank. Lieber wäre mir eine Tiefkühltruhe. Ein platz- und energiefressender weißer Sarg, groß genug für die Entsorgung unliebsamer Verwandter und gefüllt mit seltsam geformten großen Dingen. Halslose Enten und Suppenreste, bei denen man schon im Moment des Einfrierens weiß, dass man sie nie wieder auftauen will und das alles in mehreren Schichten, so dass man sich über die Truhe beugen und überfrorene Beutel und Lebensmittelkartons hin und her schichten muss, um den Spinat zu finden.

Seufz.

# 27. Januar 2006 um 03:32 PM
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Dienstag, 21. Juni 2005

Rituale Flüche.

Jetzt hab ich das verstanden: Der Betonmixer geht los, sobald ich die Fingerspitzen auf die Tastatur absenke.

Wenn ich eh gerade hier bin, kann ich ja auch die Frage beantworten, warum im Linkdump Kommentarfunktionen sind, wenn ich das SubBlog doch eingerichtet habe, um meine Comments zu entschlacken. Antwort: Jawoll, die zu den ausführlicheren Einträgen. Comments im Linkdump sind welcome.

# 21. Juni 2005 um 11:35 AM
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Donnerstag, 07. April 2005

Insidering

»Können Sie mir sagen, wann ich Frau F. erreichen kann? Bisher klappt es nicht so richtig, dass ich durchgestellt werde.«
»Frau F. ist morgen wieder da und hat die Durchwahl 404, vielleicht möchten Sie sich die notieren.«
»Danke, das kann ich mir auch so merken.«
(Auch wenn ich mir sonst nix merken kann.)

# 07. April 2005 um 01:19 PM
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Donnerstag, 31. März 2005

To do: Lernen, mit Ablehnung umzugehen

Mit jener Ablehnung, die entsteht, wenn man sich weigert, in einer anstrengenden Arbeitswoche mit einigen Handicaps und vielen Terminen nebenbei noch Leute zu beraten, die man meist auch gar nicht wirklich kennt.

Bevor ihr euch angesprochen fühlt, wiederholt bitte fünfmal: Die ich gar nicht wirklich kenne. Gemeinsame Bekannte sind kein Kennen. Kunden kenne ich. Leute, mit denen ich gemailt habe (vorher!) kenne ich. Gemeinsame Mailinglisten sind kein Kennen. Gemeinsame Webaktivitäten wie Blogs ohne jegliches Beiwerk sind kein Kennen. Puh. Tief durchatmen bitte. Also:

Diese Leute finden einen dann unvermeidlich scheiße und ich selbst bin sauer. Wegen der Erwartungshaltung und der Zumutung, die hinter der Erwartungshaltung steht und weil Leute einen dann auch noch scheiße finden, weil man ihnen die gewünschte Beratung verweigert hat. Die eine Stunde zusätzlich, die eine Mail, das eine Template, die eine Grafik, diese paar Fragen ... fressen mich schon seit so langer Zeit seitlich weg, jede Woche, und es wird immer mehr. Meine anfallenden Rechnungen zahlt keiner, meine Arbeit nimmt mir niemand ab, die Zeit fehlt einfach dann auch. Und: Ich möchte diese Art von Energie nur Freunden und Bekannten geben und nicht jedem, der sich irgendwie denkt, dass ich für ihn nützlich sein könnte - und ich muss und werde das lernen. Fairness oder Normalität sind nicht zu erwarten, die Abgrenzung muss von mir kommen.

Der Dank für Hilfsbereitschaft und gespendete Zeit besteht nämlich in der Regel aus weiteren Fragen und niederträchtigem Gezänk, wenn man sich nicht völlig zum virtuellen Hausdiener macht und auch mal gegensteuert. Man kann also nur verlieren:

1) Entweder Zeit und Freude und Nerven, weil man sich irgendwie dann doch noch kümmert um das fremde Problem und damit etabliert man sich als Hotline, die offensichtlich gerne auch noch WEITERGEREICHT wird an weitere Frager und die in kürzester Zeit als Selbstverständlichkeit betrachtet wird. Weil’s so nett und so bequem ist. 

2) Oder Zeit und Freude und Nerven, weil man die Bitte zurückweisen muss und einen andere dann scheiße finden und zicken - dann ist es aber auch vorbei und irgendwer findet dich scheiße, was sich eh nicht vermeiden lässt, wenn man zu den Rückgratträgern auf dem Planeten zählt und nicht zu den Fussabtretern.

Hm. Mal überlegen. Pseudogeliebt werden für harmoniesüchtige Pflegeleichtigkeit oder abgrundtief und ganz und gar ehrlich abgelehnt werden, weil man fremder Bequemlichkeit nicht bereitwillig diente?

Ich nehm dann mal das Ende mit Schrecken. Shit happens.

# 31. März 2005 um 06:21 PM
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