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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

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Dienstag, 02. Januar 2007

Zeit der Kalender

Nörgelte ich im Dezember noch, dass man ja gar nicht mehr damit rechnen könne, mit den Endjahresgrüßen die benötigten Kalender zB als Werbegeschenk zu erhalten, so sitze ich im Januar ein bisschen fassungslos in den Kalenderstapeln. Fünf brauche ich (erst mal), neun habe ich jetzt mindestens. Huch.

Fünf, weil: Ein genau richtig praktischer Wandkalender vom Tischler für den Platz am Kopierer, ein herrlicher Fotokalender von Creezy für die Wand im Büro, ein sehr genialer Tischkalender mit Cartoons aus The New Yorker von Liv (DANKE euch!), plus den Berühmte Frauen 2007, denn den habe ich mir selbst geholt, ebenso wie immer den kleinen Moleskine mit einem Wochenüberblick auf der Doppelseite. Das passt alles ganz prima.

Der kleine Kalender aus der Lieblingsapotheke hat eine dankbare Abnehmerin gefunden. Jetzt muss ich ggf. meinen Vater schonend informieren, dass ich tatsächlich 40 Jahre alt bin und nicht nur deswegen die beiden Kalender mit den Kätzchenbildern in die minderjährige weibliche Nachbarschaft umverteilen werde, weil es schade wäre, wenn sie bei mir ja doch nur in der Schublade liegen würden.

Sie sind sehr niedlich, aber irgendwie an mich sehr verschwendet, denn ich würde mir niedliche Babykätzchen auf Papier so wenig an die Wand pappen wie obszöne Großaufnahmen von Rennwagenmotoren oder Aktfotos von Volksmusikanten.

Über den mund- und fußgemalten Kunstkalender von Mama (nicht von ihr mit den Füssen gemalt, versteht sich) sag ich besser nichts. Ich würde gerne, aber es ist zu gefährlich. Das Internet vergisst nichts, habe ich gehört.

Es hat rund siebzehn Jahre, siebzehn Schals und siebzehn Paar Handschuhe gedauert, bis ich letztes Jahr (im Hochsommer) die Nerven hatte, meiner Mutter zu sagen, dass ich keine dicken Schals trage und geschlossene Handschuhe hasse wie die Pest. So sehr hasse, dass ich sie meistens ohne jeden Umweg direkt in den Altkleidercontainer gesteckt oder in der Fußgängerzone an den erstbesten Sitzbettler verschenkt habe (dieses Detail erwähnte ich nicht).

Bemerkenswert ist daran im Grunde nur, dass sie daraufhin höchstens drei Stunden lang beleidigt war, ich mich aber jedes Jahr furchtbar und sehr lange darüber geärgert hatte, dass ich mich nicht einfach pflichtbewusst ‘freuen’ konnte über die Sch…dinger. 

P.S. Auf der Verpackung des Tischkalenders von Liv sitzen zwei Hunde. Der eine sagt: »I had my own blog for a while, but I decided to go back to just pointless, incessant barking.«

# 02. Januar 2007 um 09:12 AM
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Montag, 24. Januar 2005

Groß, fleischig, gut bestückt.

Nein. Es ist anders. Burger King wird (vorübergehend) einen 20 cm langen Burger auf den Markt bringen: »Mit dem 20cm langen Xtra Long Burger in zwei Varianten, bestehend aus einem sehr langen Brötchen und drei frisch gegrillten Fleischpatties, eröffnen wir unseren Gästen neue Dimensionen und bieten Ihnen das, was sie wollen: Große, lange und abwechslungsreiche Burger.
Damit sich im Restaurant jeder von der Länge überzeugen kann, wird es zu jedem Xtra Long Burger eine so genannte “Esslatte” geben. Darüber hinaus wartet auf [url=http://www.burgerking.de]http://www.burgerking.de[/url] noch ein spielerischer 20cm-Test.«

Ein Kurzbaguette. Ein Seitwärts-Burger. Na, dann guten Appetit (ab morgen).

# 24. Januar 2005 um 08:47 PM
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Samstag, 13. November 2004

Schrottwichtelt es dieses Jahr?

Irgendwo hab ich noch eine originalverpackte Packung Soft-Tampons

Bastelmaterial, werde ich ganz sicher nicht selbst ausprobieren.

# 13. November 2004 um 09:00 PM
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Mittwoch, 29. September 2004

Bitte weitere Infos Danke

Anfrage in den Buchblogger-Comments

# 29. September 2004 um 12:52 PM
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Mittwoch, 04. August 2004

Tiefer,  Baby - tiefer.

Jetzt habe ich gelogen und komme nicht mehr in den Himmel. Aber wenn ich mir anschaue, in welcher Gesellschaft man sich dort vermutlich aufhalten muss ....

Es klingelte gerade eben an der Tür und da es diesmal nicht der WDR war (Hallo GEZ! An meinem Mediennutzungsstatus wird sich nie mehr was ändern und wenn, dann schreibe ich einen Brief, also müsst Ihr nicht dreimal im Monat vorbeiklingeln!), sondern eine Dame mit einem »Rundschreiben«, habe ich geöffnet, um mich zu informieren. Kann ja mal was Wichtiges, was Politisches oder etwas die unmittelbare Nachbarschaft Betreffendes sein. Auf jeden Fall würde es mich ein paar Minuten vom Arbeiten abhalten. Abenteuerlustig öffnete ich die Tür.

Davor stand eine Dame, gepflegt und sich optisch etwa so vorzustellen so wie Mutter Beimer in schlank und hielt mir einen Zettel hin, auf dem oben irgendwas von “Kathol. Pfarr ....?” zu entziffern war, und verkündete, sie würde um meine Unterschrift bitten im Kampf gegen Schund- und Schmutzliteratur.

Da ist es dann passiert. Ich hab gelogen. Der Satz »Ich lebe vom Verfassen erotischer Romane« hat dieses Gespräch in Sekundenschnelle völlig komfortabel beendet. Wie sagt man so schön: Mit nur einem Klick.

Fast (aber nur fast) schade, dass es nicht wahr ist. Außerdem

hätte

ich auch gut fragen können, wie sie es wagen kann, mich mit Zensurbegehren zu belästigen, wenn diese ganze verdammte Welt an jeder Ecke und an jedem Ende verdammt noch mal Dringlicheres zu erledigen hat. Aber das hätte dann ein langes Sabbelgespräch gegeben und ich glaube kaum, dass man sich mit jemandem intelligent austauschen kann, der verbohrt genug ist, wegen “Schmuddelschriften” eine Unterschriftensammlung durchzuführen.

Rundschreiben gegen Schmutz in der Literatur. Ich glaube nicht, dass die Frau einen Internet-Zugang hat. Vielleicht hätte ich sie mal kurz reinbitten und ihr ein bisschen WWW-Wildlife zeigen sollen. Oder Weblogs.

# 04. August 2004 um 01:16 PM
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