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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Freitag, 23. Januar 2015

Rückblick

Ob wir es schon mal bereut hätten, eine Wohnung gekauft zu haben und nicht ein Haus, fragte mich eine Bekannte.

Dazu fällt mir folgendes ein.

Ein paar Wochen nach der Geburt meiner Tochter kam ich sehr erschöpft aus der Stadt und setze mich auf die Bank vorm Haus, bevor ich mein entzündetes Bein nach oben in unser Stockwerk schleifte.

Der Baum über der Bank war kahl, wie immer im November. Ich hatte daher einen guten Blick auf den ersten Stock und konnte unfreiwillig folgendes beobachten:

Die Miteigentümerin bewegte sich herausguckend hinter den Fenstern im ersten Stock. Sie presste dann ihr Gesicht vors Fenster. Zuckte zurück. Riss die Augen weit auf, drückte sich eine Faust vor den weit aufgerissenen Mund und begann, mit dem rechten Arm zu wedeln, um das Herbeirufen ihres Mannes tatkräftig zu unterstützen. Der Mann kam, beugte sich vor. Gegrüßt hat übrigens keiner von ihnen. Dann standen beide im Fenster und starrten mich an, wie ich auf der Bank saß.

Was war die Frage noch mal?

Ach ja. Bereut nicht wirklich. Anders vorgestellt hatten wir uns zwar vieles, aber das ist ja immer so.

# 23. Januar 2015 um 10:29 AM
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