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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Freitag, 16. November 2012

Countdown, jedenfalls fast.

Da stand ich dann im Baumarkt, um Olivers Farbwunsch fürs Schlafzimmer zu erfüllen und prallte frontal auf die deutsche Service-Wüste.

Widerwillig bockend beriet mich die Dame der Farbabteilung (und mir ist es gerade mal sehr egal, ob die auch einen langen Tag hatte, sie hätte mich trotzdem nicht viermal nacheinander zu “Schöner Wohnen Farben” schicken müssen, wenn es dort nur die sehr übersichtliche Trendfarbenkollektion gab).

Ich hörte zu und überlegte die Vorschläge. Taubengrau wollte ich, Betongrau sollte ich. Lebendiges Petrol suchte ich, stumpfmattes wurde mir vorgeschlagen. Ein tiefes Blau mit einem Grünstich wünschte ich mir, ein lasches Aqua fand sie schöner.

Dann dachte ich: “Was soll der Scheiss? Ich zahle doch jetzt nicht einige hundert Euro für Wandfarbe, um dann in Hektik und Zeitnot Farben aufzubringen, die nur ein Kompromiss sind” und ging.

Zum Glück gab es die Kinderzimmerfarben, die gewünschten. Sie sind sowieso die wichtigen.

*

Später am Abend stellten wir fest, dass versehentlich schwarze Kantenfliesen statt der grauen verlegt worden waren. Ein falsch gekaufter Karton offensichtlich, die anderen waren grau.

Man muss zweimal den Lichtschalter betätigen im Flur, bevor auch bei uns das Licht angeht.

# 16. November 2012 um 09:26 PM
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Mittwoch, 14. November 2012

Fast hätte ich gebloggt.

Heute morgen wollte ich einen gutgelaunten Eintrag darüber schreiben, dass ich ja eigentlich auf die Facebook-Pinwand von rewe online gehen müsste, um mich für den ausgesprochen gutaussehenden Lebensmittelboten zu bedanken.

Und für die Option, die überschüssigen Tüten zurückzugeben, und dass mir nun nur noch die Möglichkeit fehlen würde, “Oben-Ohne-Auslieferung” für die Herren anzukreuzen, ach Quatsch, beim Bezahlen auch gleich ein Trinkgeld zu vermerken und mit zu entrichten.

Dann dachte ich, dass ich das nicht machen kann. Weil wieder jemand nicht erkennen würde, dass es kein männerfeindlicher, sondern ein überaus männerfreundlicher Witz ist.

Und weil wieder gut 70% den Scherz nicht verstehen und 28% ihn verstehen, aber für doof halten werden, was ja im Grunde auch alles egal wäre, würden sie nicht immer alle so gründlich kommentieren.

Weil man als Frau keine solchen Scherze machen kann, weil dann die versammelte Brigade-mit-dem-Stock-im-Po über einen herfällt, denn unsere Welt ist zwar durchgehend mit Tittenbildern und Frauenfleisch tapeziert - das heißt aber noch lange nicht, dass man als Frau ungestraft etwas Anzügliches sagen kann. Auch nicht, wenn man den Scherz sofort relativiert und rückgängig macht.

Dann wusste ich wieder, warum ich so selten blogge, wenn ich viel zu tun habe ... es wird sich immer jemand finden, der Energie kostet. So oder so oder so oder so. Und das kann man nicht in jeder Phase ab.

Tja.

Fast hätte ich gebloggt.

# 14. November 2012 um 09:38 PM
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Donnerstag, 01. November 2012

Es geht voran. Meistens.

Als die Steckdosen über der Arbeitsplatte zum ersten Mal gesetzt werden sollten, konnte man am Strich auf der Wand sehen, dass die Wasserwaaage abgerutscht war - erst gerade, dann ein Abwärtshuckel, dann eine Linie nach unten. Man kann auf diesem Bild noch erkennen, dass die beiden Dreierdosen auf unterschiedlichen Höhen waren.

Das Bild kann man anklicken und Vergrößerungen/Kommentare aufrufen:

Küche rechts

Man mag mich konservativ nennen, aber ich habe es sowieso lieber, wenn die Steckdosen oberhalb der Arbeitsplatte liegen.

Als wir unsere frisch gekaufte Wohnung sanierten, waren wir wahnsinnig bis froh. Gelegentlich gab es Ärger mit Handwerkern, das scheint nicht anders zu gehen.

Das war alles gar kein Vergleich zu der Situation, die sich als Vertragspartner einer Versicherung für uns ergibt. Wir fühlen uns von mehreren dieser Firmen behandelt wie Kunden dritter Klasse, wie Idioten und wie lästige Ärgernisse - mit einer großen Versicherung wie der Provinzial rechnet man sicherlich gerne ab, aber mein persönlicher Eindruck ist es, dass man auf die Eigentümer einen Dreck gibt, die stören im Grunde nur. Ich habe das Gefühl, dass man von uns erwartet, jeden Dreck und jede Pfuscherei, jeden Mangel und jede kundenunfreundliche Unverschämtheit einfach durchzuwinken.

Man hat uns auch schon gesagt, dass es doch verständlich sei, wenn all diese Firmen allmählich genervt sind von einer Baustelle, die sich so lange hinzieht.

Ach was.

Wir sollten seit zwei Jahren drin wohnen können. Fragt uns doch mal.

# 01. November 2012 um 09:10 AM
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