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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Freitag, 25. Mai 2012

Fundstück.

Meine Mailbox sagt: “Hallo Oliver Heine-Bonkowski, die Trachtenmode-Saison steht vor der Tür.”

Das ist alles auf so viele Arten falsch. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

# 25. Mai 2012 um 10:31 AM
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Samstag, 19. Mai 2012

Perücke mit Netz

Einen bestimmten verschwurbelten Möbelknopf aus Metall fand ich nur bei Ebay in China.

Der Händler blendete Werbung für allen möglichen Tinnef für 1-2 Euro ein, ich dachte an die Verkleidungskiste vom Kind und sofortkaufte, um das danach wieder zu vergessen. Das dauerte ja auch alles sehr lange, Ebay in China und anschließend 40 Werktage warten.

Der zweite Kauf wurde der Warensendung fast zum Verhängnis - denn als der Mann beim Zoll gefragt wurde “Haben Sie Kunsthaaar bestellt?” verneinte er natürlich.

# 19. Mai 2012 um 08:20 AM
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Sonntag, 06. Mai 2012

Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich diesen Eintrag schon mal geschrieben.

Wir warten. Warten auf den Wiederaufbau unserer Wohnung, warten in der überfüllten Übergangswohnung mit flappenden Nerven, wahrhaft miserablen sanierungsbedürftigen Bädern und ohne brauchbare Küche darauf, dass die Bauerarbeiten wieder aufgenommen werden. Unsere (gesunden) Gäste versichern mir im Chor, sie würden es schon sehr lange unglaublich unerträglich finden in unserer Situation und vergessen: Man kann sich nicht aussuchen ob man wartet, wenn es gebrannt hat. Nicht, wenn man ins Wohneigentum zurückmöchte, was wir nämlich wollen.

Lustig ist, dass gerade die größten Tröten der Sorte “ich kann nicht kacken, wenn der handgebrühte, aus einem bestimmten Dorf in Sizilien stammende Cappuccino nicht die richtige Temperatur hat und plärre auch gerne penetrant über solche Befindlichkeiten ab” uns recht gönnerhaft erläutern, wir hätten ja doch ein Dach über dem Kopf und damit seie die grundsätzliche Versorgung ja gesichert.

Stimmt. Wir haben ein Dach über dem Kopf, und wir sind jeden Tag dankbar dafür, dass unsere Vermieter uns nicht zum Auszug drängen - denn die Übergangswohnung soll verkauft werden (nicht gut möglich mit uns drin und ohne Auszugstermin).

Aber ich bin rastlos eingesperrt in diesem Raum mit Bett, Büro, Balkon, Essecke und Durchgang und möchte jetzt endlich gerne wieder so wohnen, wie auch ich es gut aushalte. Zum Beispiel vermisse ich ganz dringend die Option, das Zimmer zu wechseln, wenn der Husband das sterbende Walross gibt. Zusammengesperrt zu sein, wenn einer Magen-Darm hat, ist auch keine schöne Variante von Mensch-ärgere-dich-nicht und was beispielsweise ein Schwiegermutterbesuch mit Übernachtungsandrohung für Therapiebedarf auslöst, wollt ihr wahrscheinlich wissen, werdet es aber nicht erfahren.

Es wird alles wieder gut, es weiß nur keiner, wann.

Was ich eigentlich sagen wollte: Fünfzehn Jahre Muttertag-Homepage. In diesem Jahr mit zwei Dutzend Interviews, über die ich mich besonders freue, da es sich zu 99% um liebste Kolleginnen handelt - nur ein völliger Muttertags-Fan ist noch nicht aufgetaucht, aber das war ja auch nicht die Erwartungshaltung.

# 06. Mai 2012 um 10:55 AM
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