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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Sonntag, 30. Januar 2011

Es sind Trolle im Wald

Es gibt Trolle im Wald. Sie haben unser verträumt mit Kuscheltieren spielendes kleines Mädchen gegen das blonde Zotteltrollkind getauscht, das gerade breitbeinig im Flur steht und zum vierhundertsten Mal in Folge laut singt: “Was geht AB! Wir feiern die ganze NACHT!” (Danke, liebe Kindergartenkumpel.)

Besonders schöne Effekte erzielt man mit diesem Lied und eben dieser Interpretin übrigens in größeren Supermärkten. Während wir an herabhängenden Kinnladen im Rentneralter vorbeikauften, schlug der Mann vor, doch lieber das “rote Pferd” zu lehren, weil er diese Feierei über die ganze Nacht inzwischen nicht mehr aushalten konnte.

Ich wehrte sofort energisch ab - doch seitdem fragt das Trollkind, wann es denn das Lied mit dem Pferd lernt.

Gerade schliddert es schwungvoll an mir vorbei. Nachdem ich erklärt habe, dass Ausrutschen gefährlich ist und Antirutschsocken daher Pflicht, hat es sich mit jedem Stoppersocken auf ein Papiertaschentuch gestellt zwecks Fortbewegung. Soweit ich das beurteilen kann, haften sie am Sockengummi ganz gut.

# 30. Januar 2011 um 10:02 AM
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Samstag, 22. Januar 2011

Gespendet, damit diese Familie ihr Haus behält:

http://www.manomama.de/blog/2011/01/18/hilfe-fur-elke-familie-mamapowers/

Ich schrieb in die Comments dort:

“Wir haben gerade gespendet. Eine Spendenaktion wie diese hat uns im letzten Sommer dabei unterstützt, unsere Wohnung zu behalten nach einem Hausbrand, wofür wir sehr dankbar sind, denn sonst wäre es noch sehr viel schwieriger geworden als sowieso schon.

Mike fragt: “Warum sollen andere für ein Haus spenden, was hinterher der Familie gehört?” und ich antworte: Weil es der Sinn dieser Hilfsaktion ist, dass die Familie ihr Haus behält. Simpler geht es nicht.”

Im letzten Sommer, während die Hilfsaktion für uns lief, fragte mich jemand, warum sie für uns spenden solle, wo doch in Afrika Kinder an Aids sterben. Ich stand komplett unter Schock kurz nach dem Brand, unter Schock und auch neben mir - deswegen erklärte ihr überschwenglich, dass es doch egal sei, wo man hilft, so lange man überhaupt was tut - es wäre doch super, dass sie das tun würde und für welche Organisation sie denn spenden würde, irgendwann würde es uns ja auch wieder besser gehen und wir könnten selbst wieder anderen helfen, da könnten wir doch auch an diese Organsiation spenden (alles etwas wirr, ich bitte zu bedenken, wie sehr ich doch “durch den Wind war”).

Ihrem sehr betretenen Gesichtsausdruck konnte ich dann entnehmen, dass sie natürlich gar nicht gespendet hatte.

Sie gönnte es uns nicht, dass man uns half und wollte Gift ins Wasser spucken.
Und das ist vermutlich auch schon alles, was man über diese Art von “Kritik” wissen muss.

# 22. Januar 2011 um 12:23 PM
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