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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Montag, 27. Dezember 2010

2010

Zugenommen oder abgenommen?
Ich weiß es nicht. Ist mir auch egal.

Haare länger oder kürzer?
Länger.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich weiß es nicht. Ein Auge hat Probleme.

Mehr bewegt oder weniger?
Bis auf Juli/August so wie immer. Zu wenig.

Der hirnrissigste Plan?
Für ein Gespräch den falschesten Ort gewählt. Zu anderen Entscheidungen kann ich im Großen/Ganzen stehen. 

Die teuerste Anschaffung?
Ein funktionsfähiger Haushalt in 3 Tagen ... und zwei Büros sofort danach.

Das leckerste Essen?
Kommt noch, am 31.12. mit Freunden.

Das beeindruckendste Buch?
Name of The Wind. The warded Man. The Hunger Games.

Der ergreifendste Film?
Keiner.
Die beste CD?

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Überleben.

Vorherrschendes Gefühl 2010?
Angst, Dankbarkeit, Kampfgeist, Schmerzen, Verlust.

2010 zum ersten Mal getan?
Die Liste ist lang und beginnt mit meterhohen Flammen auf unserem Dachgeschoss.

2010 nach langer Zeit wieder getan?
Geweint. Schwere Schlafmittel genommen. Ohne Schuhe in der Stadt unterwegs gewesen eine ganze Nacht lang (hrmpf).

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Hausbrand, Thrombose, thyreotische Krise.

Die Erkenntnis des Jahres?
Mehrere. 
Wir sind nicht allein.
Fünf oder acht Jahre kaum zu bloggen bedeutet nicht, vergessen zu werden (und das kann man sich scheinbar auch nicht aussuchen).
Und, immer wieder: Es hätte viel schlimmer kommen können.

2010 war mit 1 Wort…?
Ein Alptraum.

2011 wird?
Neu.

Vorsätze?
Viele, diesmal.

Ich höre sehr oft die Sätze »Was du immer für Menschen triffst!« und »Was dir immer alles passiert??!!«  Stimmt.

Aber das Pendel schwingt in beide Richtungen so extrem und für jede miese Person begegnen mir zehn tolle, für jedes Unglück habe ich an anderer Stelle großes Glück.

# 27. Dezember 2010 um 10:40 AM
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Freitag, 24. Dezember 2010

Ein schlechter Rutsch im alten Jahr

Als ich nach hinten wegrutschte auf den preiswerten Bodenfliesen, da dachte ich für einen Moment nur noch daran, wie ich dieses Bad in der Übergangswohnung doch hasse. Was für Menschen diese Vormieterinnen gewesen sein müssen, die so völlig unstrukturiert und mies geplant lebten und obendrein den haarigen Schmodder vieler Jahre in jedem einzelnen ungepflegten Abfluss hinterlassen haben, so dass wir noch öfters an sie denken mussten – nicht nur, weil sie uns bei unserem überstürzten Einzug gezwungen haben, für 350 Euro den Sperrmüll zu kaufen und zu entsorgen, denn mit der halben Miete alleine waren sie nicht zufrieden.

Zwischenzeitlich kam ich mit beiden Knien hart auf, rutschte nochmals und fiel zur Seite hin, knallte mit der Schläfe auf den Rand der gefliesten Duschwanne,  glitt weiter ab und knallte mit dem Naseansatz auf den Waschbeckenrand. Vor dem Spiegel durfte ich dann feststellen, dass ich eventuell nur knapp an einem Schädelbruch vorbeigeschrammt bin und morgen ein äußerst abenteuerliches Natur-Makeup tragen werde. 

Jetzt ist es aber auch mal genug für dieses Jahr, würde ich vorschlagen.

# 24. Dezember 2010 um 05:01 PM
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Mittwoch, 08. Dezember 2010

Heute vor fünf Monaten

Fünf Monate ist der Brand jetzt her. Der Bauantrag für den Wiederaufbau des Dachs ist immer noch nicht durch, trotz Schnee und den ersten Winterstürmen sind nur Planen auf dem Dach bzw. auf den Resten von dem, was mal ein Dachstuhl war.

Das ist sehr belastend - ja, es ist auch für uns belastend, obwohl wir bedacht gegenüber in der Übergangswohnung leben, denn dort fehlt mit dem Dach unsere Wohnung, unsere Existenz, unser Büro, unsere Altersvorsorge. Unser Zuhause. Auch wir hätten gerne eine Lösung für alle Bewohner im Haus. Aber: Wir wissen immer noch nicht, wann es wieder aufgebaut wird.

Fast fünf Monate hat es gedauert, bis sich Olivers Rückenwunde endlich geschlossen hat.

Und ich warte eigentlich nur noch, bis dieses Jahr endlich vorbei ist.

# 08. Dezember 2010 um 07:54 PM
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