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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Donnerstag, 29. April 2010

Begegnungen.

Ein wirklich sehr schöner Mann begegnete dem Kind und mir, als wir von der Kita kamen. Gut angezogen, äußerst attraktiv und mit leichtem Clark-Gable-Grau an den Schläfen lächelte er uns entgegen - eine übliche Reaktion auf rote Gummistiefel mit weißen Tupfen an einem geringelten Kind mit Schlapphut, aber trotzdem nett.

‘Guck mal!’ strahlte das Kind: ‘Ein Opa!’

Sein Lächeln fiel zu Boden und er ging stumm an uns vorbei.

Dabei handelte es sich doch um das größte Kompliment, das die Tochter derzeit zu vergeben hat.

# 29. April 2010 um 08:48 PM
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Donnerstag, 15. April 2010

Von außen betrachtet

Man sieht ja manchmal so Mütter auf der Straße, die stumm ein schweigendes Kind neben sich langtrotten lassen. Ein trauriges Bild, oberflächlich betrachtet, könnte man meinen.

Es muss aber gar nicht so sein, dass die Mutter sich nicht mit dem Nachwuchs beschäftigt und ihn/sie gedankenlos neben sich herschleppt.

Vielleicht hat das Kind, ungefähr zweieinhalb Jahre alt, auch bloß zu ihr gesagt: »Nicht reden jetzt, ich muss Ruhe haben.«

# 15. April 2010 um 07:57 AM
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Mittwoch, 14. April 2010

Muffinpurbergurk

Gefunden!

Muffinpurbergurk

Na kommt schon, ihr wolltet sicher auch wissen, wie der aussieht.

# 14. April 2010 um 12:26 PM
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Schöner wohnen.

Alle blauen Hemden vom Mann wegwerfen wollen und feststellen, dass er sie selbst schon aussortiert hat.

Das wär jetzt eigentlich kurz genug für Twitter gewesen. Aber mir reicht es eigentlich, alle paar Tage mal dort vorbeizuschauen und so wird das natürlich nix mit der Twitter-Weltherrschaft und auch Gewohnheiten schleichen sich nicht ein.

# 14. April 2010 um 09:15 AM
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Misserfolgsgeheimnis

Eine neue Crew bewohnt den Friseursalon drei Häuser weiter. Vor ein paar Wochen kam man noch in den großen hellen Raum und verspürte das dringende Bedürfnis nach weniger Mantel und einem Kaffee, während ein halbes Dutzend ältere Damen sich die Silberwellen nachschleifen ließen und vereinzelte männliche Junggesellen die Höhe des auszuscherenden Nackenbereichs diskutierten. Die Stimmung war gut, man hörte Getratsche und freundliches Gelächter. Ich war immer ein bisschen auf der Hut, denn manchmal wurde ich gewässert, obwohl ich nur die Wimpern färben lassen wollte und konnte dann ohne Haarschnitt nicht entkommen.

Heute morgen hätte ich vielleicht einen Haarschnitt genommen, aber schon im Eingangsthekenbereich grasten gleich vier schwarz gekleidete, schwarz gefärbte und mondän geschminkte junge Damen, die sich trotz unterschiedlicher Haarlängen durch die ganze Schwärze so ähnelten, dass ich erst mal blinzeln musste. Beim zweiten Hinschauen waren sie alle immer noch da: Rabenschwarze Mähne, knackenenge Mädchenkleidung und ein einheitlich unverbindliches, aber seeeeehr freundliches Lächeln. Vier schwarz umrandete Augenpaare, die jeden von oben bis unten begutachteten, die ganze Zeit und bei jeder Bewegung. Wohin man schaute: Zu viele Zähne, alles schwarz, aufmerksame Augen, die auf die Anwesenden gerichtet waren und zwar konsequent. Also auf mich, denn außer mir war niemand da. Ab und zu huschte eine Schwarzgazelle zur nächsten und wisperte ihr zu.

Wahrscheinlich habe ich mit den Schultern gezuckt, bevor ich mich trotzdem zum Bleiben entschied und mir aber diesmal nur die Wimpern färben ließ.

Warum die ganzen Omas wegbleiben, die dort sonst um diese Tageszeit anzutreffen waren, ist allerdings nicht schwer zu erraten.

# 14. April 2010 um 07:40 AM
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