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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Samstag, 28. Februar 2009

Happy Endings

Hier stand ein Text, der zu einer unendlichen Reihe von Missverständnissen führen musste, wie ich beim Löschen eines anonymen Kommentars ohne Mail-Adresse bemerkte.

Da es sich um eine Beobachtung handelte und nicht um eine Erzählung, hätte ich für mehr Klarheit aber zu viel über Dinge berichten müssen, die mich dafür nicht genug angehen.

Also weg damit, sorry :-)

# 28. Februar 2009 um 07:41 PM
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Freitag, 27. Februar 2009

Meme: The two of us

Via Angel aufgegriffen, wieder eine Mitmach-Meme:

What are your middle names?
Keine. Er hat keinen, ich sag meinen nicht, und das Kind hat keinen.

How long have you been together?
Seit unserem zweiten Treffen am Samstag, dem 15.08.1998.

How long did you know each other before you started dating?
Wir sahen uns zum ersten Mal am 08.08.1998.

Who asked whom out?
Es fing damit an, dass ich ihm eine Mitfahrgelegenheit anbot. Ohne zu ahnen, dass es sich um ein ausgewachsenes Männchen handelt.

How old are each of you?
Er ist ein paar Jahre jünger.

Whose siblings do you see the most?
Die Hälfte von meinen. Der Rest wohnt fern.

Which situation is the hardest on you as a couple?
Ich weiß es nicht mal. Streit, vermutlich. Nicht sehr originell.

Did you go to the same school?
Nein.

Are you from the same home town?
Nein, gar nicht.

Who is smarter?
Er natürlich.

Who is the most sensitive?
Ich natürlich.

Where do you eat out most as a couple?
Wir haben einen Lieblingsitaliener und ein bevorzugtes Steakhaus.

Where is the furthest you two have traveled together as a couple?
Elternschaft. Na, und New York.

Who has the craziest exes?
Da muss ich dann wohl die Hand heben. Bei Bekanntschaften habe ich aber weit öfter armtief in die Netzkloake gegriffen als bei Beziehungen und gelernt: Wenn der Mann mit jemandem nicht viel spricht, so hat das (gute) Gründe und ich sollte seinen Instinkten trauen, nicht meiner eigenen Zutraulichkeit.

Who has the worst temper?
Och. Nun ja. Mal überlegen (pfft).

Who does the cooking?
Wer gerade mag.

Who is the neat-freak?
Wenn ich zwischen Katzen, Mann, Kind und Baustelle eine Chance hätte, wäre das wohl inzwischen ich.

Who is more stubborn?
Er setzt auf Ruhe, ich auf Durchschlagkraft.

Who hogs the bed?
Der Nachwuchs.

Who wakes up earlier?
Ich.

Where was your first date?
Der Lieblingsitaliener.

Who is more jealous?
Schwer zu sagen.

How long did it take to get serious?
Wir wussten beim zweiten Treffen, dass wir zusammengehören. Der klassische Blitzeinschlag beim ersten Blick.

Who eats more?
Er, wenn es Kuchen gibt.

Who does the laundry?
Wer gerade mag. Die Wäsche ist vom Ablauf her gut durchorganisiert und wer Zeit hat, macht sie. Öfter er als ich.

Who’s better with the computer?
Als Software-Entwickler er, als Fachautorin ich, als gemeinsame Webentwickler wir beide.

Who drives when you are together?
Wer gerade mag.

# 27. Februar 2009 um 10:20 PM
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Mittwoch, 25. Februar 2009

Home is where the heart lives

Mein Mousepad liegt fünf Meter weiter weg, die Maus dagegen ermattet blinkend auf dem Rücken. Jemand hat mein Carmex spurlos mitgenommen, endlich die vorhin herunter gefallenen Lüsterkristalle unterm Schreibtisch herausgefischt und ein paar Vorhangtroddel malerisch auf dem Boden dekoriert. Der Papierkorb wurde geleert, halb in die Ecke nämlich. Auf meinem Stuhl liegt ein großes Huhn aus Plüsch, das irgendwie einen erschöpften Gesichtsausdruck hat. Der Boden knirscht.

Offensichtlich hatte der Mann das Töchterchen dabei, als er vorhin kurz an seinem PC war.

Home Office eben.

:)

# 25. Februar 2009 um 08:22 PM
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Montag, 23. Februar 2009

me-me too

  1. Where is your cell phone? somewhere
  2. Where is your significant other? kitchen
  3. Your hair color? honey
  4. Your mother? authentic
  5. Your father? Canada
  6. Your favorite thing? hm
  7. Your dream last night? technicolor
  8. Your dream/goal? yes
  9. The room you’re in? office
  10. Your hobby? many
  11. Your fear? gridlock
  12. Where do you want to be in six years? here
  13. Where were you last night? here
  14. What you’re not? thin
  15. One of your wish list items? elevator
  16. Where you grew up? countryside
  17. The last thing you did? yawn
  18. What are you wearing? poncho
  19. Your T.V.? antique
  20. Your pet? miauw
  21. Your computer? portable
  22. Your mood? undefined
  23. Missing someone? always
  24. Your car? dead
  25. Something you’re not wearing? shoes
  26. Favorite store? none
  27. Your Summer? anticipated
  28. Love someone? family
  29. Your favorite color? blood
  30. When is the last time you laughed? today
  31. Last time you cried? today
  32. What wakes you? daughter
  33. Your initial look in the mirror? me
  34. You usually first put on? ribbon
  35. Your closet? yes
  36. Your mood before 11am? soso
  37. The first thing online after mail? feedreader
  38. Favorite snack? steak
  39. Outside your front door? church
  40. Your appartment? large
  41. Most predominant in kitchen pantry: veggies
  42. Something you like to smell? pancakes
  43. Yesterday was? exhausting
  44. Today is? strange
  45. Tomorrow will be? different.

# 23. Februar 2009 um 07:10 PM
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Sonntag, 15. Februar 2009

Zu Gast auf befreundeten Planeten

Am Wochenende waren wir auf einen runden Geburtstag eingeladen. Die Gastgeberin hatte bei der Einladung darum gebeten, ein bisschen Kuchen und für die vielen anwesenden Kinder auch noch Spielzeug mitzubringen und sprach von Sportclub und Gelände drum herum.

Irgendwie hatte ich also angenommen, dass es sich um eine eher rustikale Angelegenheit handelt, frohgemut eine aufgeblasene Hüpfkuh und eine doppelte Ladung Mini-Muffins statt Blumenstrauß eingepackt, Jeans und ein halbwegs passables Shirt angezogen und ein Dutzend Flummis in die Handtasche gepackt.

Denn auch wenn es im Mainstream wohl als trés chic gilt und sozusagen das Arschgeweih des Smalltalks ist, Abneigung gegen Kinder zu kultivieren, so mag ich selbst die meisten Kleinen doch wirklich gerne und habe mich darüber gefreut, dass mindestens ein Dutzend erwartet wurde.

Natürlich war es dann prompt eine sehr elegante Veranstaltung und ich die einzige Dame ohne ultrafeine Bluse, unsere Muffins das einzige Gebäck mit bunten Streuseln und der Veranstaltungsort selbst war zwar die Vereinskneipe auf dem Sportplatzgelände ... die innen aber wie ein feines Restaurant aufgemacht war.

Mit den Kindern gespielt wurde nicht wirklich, außerdem schleuderte eines der Kids den von mir als Leihgabe mitgebrachten Marienkäfer-Hüpfball quer aufs Buffet und traf einen großen Silberleuchter, während meine Tochter lernte, dass man gute Chancen auf einen Minimuffin hat, wenn man einfach die ganze Platte in die Luft katapultiert.

OK.

Es war unglaublich nett und wir haben uns gut unterhalten, aber mir kommt es trotzdem so vor, als wären wir irgendwie anders. Wir sind trotz Kind nicht mitten ins Grüne oder aufs flache Land gezogen, sondern wohnen einfach weiter dort, wo wir Erwachsene gerne leben wollen. Wir haben nichts geerbt und sind nicht mit ins Haus unserer Erzeuger gezogen, sondern finanzieren uns selbst.

Das Kind hat eine Brille und bisher nur wenig Haare, was wir aber beides nicht schlimm finden, egal wie oft man uns danach fragt, ob das denn auch normal so sei. Schlimmer noch: Tochter ist völlig unkompliziert und schläft sogar durch. Wir sind in keinem Verein, teure Autos und Uhren sind uns völlig egal, ebenso wie Mobiltelefone und Urlaubsorte. Wir trinken kaum Alkohol, nicht weil wir uns das vornehmen, es passiert einfach nicht oft.

Offensichtlich haben wir kein Problem damit, die Stadt mit einer aufblasbaren Gummikuh von fast einem Meter Länge zu durchqueren und unauffällig Hände voll Flummis zu verteilen, wenn gerade kein Erwachsener guckt. Also kein anderer. Alles scheinbar nicht ganz so üblich.

Normalität wäre gar nicht schlecht, oder zumindest vermutlich einfacher?

Scheint mir aber doch recht unerreichbar, denn zumindest ich persönlich müsste wohl vorher zu viel recherchieren, planen und anpassen, um dann noch Spaß daran zu haben.

# 15. Februar 2009 um 07:29 PM
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