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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Donnerstag, 31. Juli 2008

Bye Lebkuchenbaby-Favicon

OK. Nun habe ich in den letzten 12 Jahren spätestens seit Durchsetzung von RSS immer mal wieder versprochen, hier Bescheid zu sagen, wenn ich das Design ändere. Und mich sogar meistens dran gehalten.

Das ist aber keine Designänderung, nicht wirklich. Denn ich habe nur die Grafiken rough and dirty ausgetauscht, weil es mir selbst langsam zu doof wurde, auf mein Schwangerschaftsdesign zu gucken, wenn das Kind bereits versucht zu laufen. Ähem.

Die Zitate am Rand bleiben noch stehen. Ich hab gehört, sie halten böse Geister fern. Und eng gebaute auch.

*

»A baby will make love stronger, days shorter, nights longer, bankroll smaller, home happier, clothes shabbier, the past forgotten, and the future worth living for.«

»Now the thing about having a baby - and I can’t be the first person to have noticed this - is that thereafter you have it.« - Jean Kerr

# 31. Juli 2008 um 11:53 PM
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Der Sommer ist heiß.

Was tue ich also? Möglichst wenig, offensichtlich. Wobei mich die Hitze nicht so stört, ebenso wenig wie die Kälte neulich es tat. Einheitswetter wäre das Schlimmste, was mir klimatechnisch so zustossen könnte, ich mag die gemässigten Extreme unserer Regionen. Mal richtig frieren im Winter, mit kalter Nase unter warmer Decke aufwachen. Sommer, der sich wirklich so nennen darf und ein Herbst, der an den Ecken frostig knackt und in der Mitte golden wärmt.

Vor allem aber Tage und Wochen, die wie sanft dahinsterbender Schmelzkäse sind. Keiner hat die Nerven, um hektisch zu werden, wenn er schon völlig weich um die Mitte ist und so entspannen sich alle Abläufe ein bisschen, dauern alle Antworten ein wenig länger, sind alle Menschen erträglicher. Aber wem sag ich das.

# 31. Juli 2008 um 08:01 PM
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Montag, 21. Juli 2008

Der Sommer ist kalt.

Was tue ich also? Ich kaufe Strumpfhosen, ein oder zwei Paar nur, und schmeisse die hinten in den Schrank, um sie niemals auch nur auszupacken.

Das mache ich seit Jahren so. Hinten im Schrank liegt eine Studie in Nylongemisch, an der man wunderbar Moden und Verpackungstrends festmachen kann.

So klar war mir das aber gar nicht, bis ich heute zu einer Handvoll neuer Strumpfhosen greifen wollte und dann dachte: Moment. Da war doch was. Zum Beispiel trage ich die Dinger gar nicht. Und außerdem war da noch was.

Das Strumpfhosengrabmal im Schrank nämlich. Ein Symbol meiner freiberuflichen Freiheit, sozusagen: Ich habe keinen Anlass, mich in verhasste Kleidungsstücke zu zwängen, weil ich nichts tun muss, das ich nicht tun will - und wenn ich keine Strumpfhosen tragen will, kann ich mein Leben mühelos so einrichten, dass ich es nie muss. OK, vorher habe ich natürlich auch keine getragen. Aber da hätte ich sicher manchmal gesollt und habe das einfach ignoriert und es riskiert, den Halt der Halterlosen zu verlieren, was auch immer mal geschah.

Strumpfhosen sind wie der Schal, den man geschenkt bekommt und für den man sich höflich bedankt. Obwohl man weiß, dass dieses kratzige braune Vieh nie ausgeführt werden wird.

Schön wäre es natürlich gewesen, ich hätte nicht erst noch acht Jahre lang immer weiter welche gekauft, obwohl ich in jedem Zweifelsfall lieber nackte Zehen in Schuhe jeder Art stecke. Erziehung halt, die Lehre vom damenhaften Benehmen.

Aber hey. Was ist schon perfekt.

# 21. Juli 2008 um 08:35 PM
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Donnerstag, 03. Juli 2008

Thanks for the reminder.

Manchmal ist es ganz schön, wenn sich jemand völlig im Tonfall vergreift. Da weiß ich nicht nur, auf welche Mühen ich zukünftig verzichten kann.

Sondern sehe ich plötzlich wieder noch sehr viel bewusster als sowieso schon, was für ein Glück ich habe mit meinem Mann, der keine Korinthen kackt und keinen inneren Gutsherrn begärtnert, sondern einfach nur gelassen und freundlich seinen unsterblichen Humor einsetzt, wenn es etwas zu klären gibt. Egal was.

Und das war jetzt nicht mal der Eintrag zum 10. Kennenlerntag.

# 03. Juli 2008 um 09:58 AM
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