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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Freitag, 30. November 2007

Acht Wochen

Ooh!

Die weiche Stelle zwischen Wange und Ohr.

# 30. November 2007 um 08:01 PM
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Sonntag, 25. November 2007

Speikinder sind Gedeihkinder

Sagte die Hebamme trocken (während es mir feucht von der rechten Schulter den Rücken herunterlief). Henrietta hörte aufmerksam zu und gedeiht seitdem erst recht feuchtfröhlich. Unfassbar, was aus diesem Kind alles wieder herausläuft - wären die Windeln nicht immer noch so zahlreich und gut gefüllt, man müsste sich Sorgen machen.

*

Gegen Mitte der achten Woche nach Hs Ankunft lichtet die rosaschwummrige Hormonwolke sich allmählich wieder ein bisschen und ich stelle fest: Da war doch noch was. Ein Ehemann mit Elternzeit, zum Beispiel.

Elternzeit ist toll. Gut, ich bin seit acht Jahren daran gewöhnt, jeden Tag schön alleine Zeit für mich zu haben und jetzt habe ich nicht nur einen Saugnapf zu stillen, sondern bin auch nie länger als zwei Minuten alleine, so dass ich nahezu wahnsinnig werde, manchmal. Aber Elternzeit ist toll.

*

Die ständige Erschöpfung ist nicht das überwältigendste Gefühl. Egal wie oft die anderen diese Vermutung aufstellen, und das tun sie, denn Müdigkeit scheint ein allgemein spannendes Thema zu sein, wenn man von frischem Nachwuchs spricht.

Das überwältigendste Gefühl ist Dankbarkeit.

# 25. November 2007 um 08:48 PM
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Donnerstag, 22. November 2007

Sieben Wochen.

Henrietta und Papa

Henrietta auf einem ihrer bevorzugten Schlafplätze.

# 22. November 2007 um 01:11 PM
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Montag, 19. November 2007

Murphy

Wenn man sich mit dem Baby auf einen 3-Stunden-Rhythmus plus acht Stunden Durchschlafen (!) geeinigt hat und allmählich wieder gut drauf kommt, bringen gedankenlose Baby-Besichtigungstouristen gebrauchte Grippeviren vorbei. (Dem Kind geht es prima, dank Nestschutz.)

Kaum hat man sich mit dem Baby, dem Rhythmus, der Grippe und der Atemnot durch die alte Feindin Bronchitis so weit arrangiert, dass man knapp den Notarzt eben doch nicht rufen musste - fällt die Heizung aus.

Was soll ich sagen? Schön frisch ist es hier.

Ich geh dann mal wieder ins Bett, das ist separat beheizt.

# 19. November 2007 um 09:34 AM
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Montag, 12. November 2007

Rabää!

Sie wächst. Fütterungs-Sessions von vier Stunden sind keine Seltenheit. Auf Anweisung der Hebamme versuchen wir, aus Pausen eine Unterbrechung der Nahrungsaufnahme für mindestens eine Stunde zu machen. Das ist verdammt nicht einfach.

Man kann durchaus vier Stunden am Stück »Rabimmel Rabammel Rabumm« singen und dabei rhythmisch vor und zurück zucken, ermattet herumschlurfend und halb schlafend – jede Pause durch Sirenengejaul geahndet.

Gerne würde ich schreiben »Man kann. Man muss aber nicht.« Doch es gibt Situationen im Leben, da muss man eben doch.

Der Mann, nach dem seltsamen Text befragt, den er dem inzwischen achtpfündigen Baby immer wieder vorsingt: »Das ist aus meiner Hymne auf das Dinkelbrot, die ich nach der Melodie von ‘Eternal Flame’ getextet habe.«

*

Henrietta rülpst sanft und riecht dabei nach einer gelungenen Mischung aus Fenchel und gerinnender Milch. Manche Babys, so sagte die Hebamme, kacken nur alle acht Tage - manche acht bis zehnmal am Tag. Das stimmt. Also das mit den zehnmal am Tag.

Unsere Tochter sieht nach 58 Minuten Dauergebrüll erfrischt und erholt aus. (Ich hab noch 2 Minuten, dann wird sie violett vor Wut und die Milchbar eröffnet. Irgendwo in diesem Kind steckt eine kleine Stoppuhr.)

Ich sehe nicht erfrischt aus. Gar nicht.

Meine Augenschatten haben ungefähr die Farbe dessen, was ich gerade aus der Windel geholt habe, während die nächste und die übernächste (!) Ladung direkt nacheinander bereits nachquollen. Wenn haltloses Schreien helfen würde, dass ich auch mal auf den Arm komme .... Antenne Düsseldorf würde darauf hinweisen müssen, dass es sich bei den Geräuschen aus Oberrath nicht um ABC-Alarm handelt.

Meine Chancen dafür stehen aber aus diversen Gründen ziemlich schlecht. (Die Zeit ist um ...)

Aber das macht alles nichts. Wachsen wir eben mit, den Anforderungen entgegen und mit dem Kind. Der ganze Stress, egal. Denn seit gestern ... kann sie lächeln.

# 12. November 2007 um 08:16 PM
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