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Dienstag, 11. September 2007

Wie groß, wie schwer

Warum wollen bloß immer alle wissen, wie viel ein Kind bei der Geburt gewogen hat? habe ich jetzt schon mehrmals gehört. Das ist ja schlimmer als auf dem Viehmarkt, da kauft man auch nach Gewicht ….

Vor der Schwangerschaft habe ich mich auch manchmal darüber gewundert.

Das lag aber vor allem daran, dass die Zahlen so abstrakt waren: 48 oder 58 cm, was soll’s – ob sechs Pfund oder acht, das schien alles nicht so bedeutsam zu sein. Hauptsache, dem Kind ging es gut, und so hörte es sich ja meistens glücklicherweise an.

Jetzt sieht die Welt schon anders aus.

Wenn man mit der Angst lebt, ein Frühchen zu bekommen und feuchtfeiste Aufmunterungssprüche à la »auf RTL in der Sendung Sowieso kriegen sie auch 800 Gramm schon durch« ins Gesicht gewischt bekommt. Wenn man Menschen trifft, die 1.500 Gramm gewogen haben, als sie geboren wurden und denen es jetzt prima geht. Wenn der Arzt dann sagt »Bald wiegt sie 2 kg, damit ist das Schlimmste überstanden, selbst wenn sie jetzt kommt.« Dann bekommen diese Zahlen ihr Gewicht.

Mal ganz abgesehen vom Bauch.

Was die Zentimeter angeht: Ach doch, ich kann mir durchaus vorstellen, dass es wesentlich schmerzhafter ist, 60 cm zur Welt zu bringen als 45. Die Überlegung hilft zwar nicht weiter, aber immerhin verstehe ich jetzt, warum nach den Daten eines frischen Babys gefragt wird.

Es kann auch ganz spannend sein, wie viele Pfund gerade auf der Blase sitzen und man freut sich über mehr davon.

# 11. September 2007 um 06:06 AM
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Montag, 10. September 2007

Newborn

Irgendwann brauchen wir sie, also habe ich eine Packung Pampers Newborn mitgenommen, um mal zu gucken. Nicht wesentlich größer als ein Paket Damenbinden für nachtaktive Schläferinnen, was mich erst stutzig machte, als ich las, dass gleich 27 Windeln in dieser Packung sind - und eine auspackte.

Das kann doch nicht sein? So klein?

Oh.

# 10. September 2007 um 08:36 PM
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Couch, ich hör immer Couch :-)

Alle sagen zu mir, ich soll mich doch jetzt bald mal gemütlich auf die Couch legen. Das liegt nicht nur am Großraumbauch, den das Babymädchen unbefangen stetig weiter ausbaut, sondern vermutlich vor allem an den schicken Augenringen in aschgrau, die ich nicht überschminken kann, denn dazu müsste ich mich dermaßen anspachteln, dass es auf andere Art ungesund aussehen würde.

Der Vorschlag mit der Couch ist gut.

Wir haben aber keine. Zurzeit wohnen wir in einem kleinen Zimmerchen, das wir mit Doppelbett, gemeinsam genutztem Schreibtisch und zwei Kleiderschränken so vollgestopft haben, dass man sich vorher überlegen muss, wer in welcher Reihenfolge wann reingeht, sonst geht es nicht gut aus oder man trampelt sich drinnen über den Haufen. Nebenan ist ein fast schon absurd großes Tageslichtbad mit wesentlich mehr Platz, außerdem lieben wir unsere Wohnküche. Aber: Keine Couch.

Selbst mit einem Lottogewinn und drei Monaten Aufschub würden wir es nicht mehr schaffen, den gesamten restlichen Teil der Wohnung bis zur Ankunft der Strampelpocke zu sanieren. Daher kämpfen wir gerade um das Eckzimmer, das inzwischen immerhin schon mal verputzt ist und auf Türen und Farbe wartet.

Selbst wenn das fertig wird in den nächsten Tagen, fällt doch keine Couch vom Himmel, die haben wir nämlich vor dem Umzug einer netten Einrichtung fürs Azubinenwohnzimmer geschenkt. Es wird vermutlich auch keine Nachfolgerin geben, denn mit ausreichend Stellplatz mag ich lieber Ottomanen, marokkanische Sitznischen oder alte Truhenbänke. Nix Couch. Später nicht. Und jetzt, wo sie gerade passend käme, auch nicht.

Aber ins Bett könnte ich ja mal gehen.

# 10. September 2007 um 12:03 PM
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Sonntag, 09. September 2007

Fiese kleine Spammer

Wenn hier zwischendurch die Kommentare auf moderiert stehen, war mal wieder für ein paar Tage eine Spam-Laus hier. Es hat nichts damit zu tun, dass ich ein Control-Freak bin.

Obwohl das natürlich zutrifft.

Ich hätte den Sommer beispielsweise völlig anders arrangiert. Statt ein paar schwüler Tage lieber sonnige Vormittage, heiße Nachmittage, nachts dann Regen für alle Gärten und wunderschöne Sonnenaufgänge. Aber wie immer, wenn man sich nicht selbst drum kümmert ...

# 09. September 2007 um 10:40 PM
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Freitag, 07. September 2007

TGIF for real

Eine Höllenwoche. Viele lose Enden, kein Boden in Sicht. Egal, da müssen wir jetzt durch. Erst mal ein bisschen aufsammeln, was noch rumfliegt.

*

»Jedes Kind ein Zahn« meinte Tanja und damit vermutlich die alte ‘Bauernregel’, dass entstehender Nachwuchs die Kalziumreserven des Mutterschiffs nur so wegfräst.

Das mit dem Zahn hatten wir aber schon. Im Frühjahr hackte ich mir eine Krone aus, jedenfalls den kosmetischen Teil derselben, und marschierte brav umgehend zum bewährten Zahndoktor in Ratingen. Doch als man mich betäubungsspritzen wollte, hüpfte ich vom Stuhl und verweigerte mit der Begründung, ich wolle erst mal zwei Wochen warten. Das war 12 Tage vor dem Schwangerschaftstest und ich habe mich inzwischen an die fehlende Keramik ganz hinten links schon fast gewöhnt. Wird natürlich trotzdem ausgetauscht, sobald das Babymädchen die Welt erkundet.

*

Ines schickt mir den Link zu einem Artikel namens Was die Großmutter aß, wirkt auf die Enkel. Das würde zweierlei bedeuten: Die Schuldfrage liegt bei meiner Mutter. Und: Babymädchen ist in Schwierigkeiten. Ich kann das jetzt nicht so wahnsinnig detailliert ausführen, falls doch mal ein Familienmitglied ins Blog schielt, aber ich könnte zum Beispiel nicht behaupten, dass ich zuhause Kochen gelernt habe.

*

Noch ein Link von Ines :-) Die Außentemperaturen Monate vor der Geburt beeinflussen das Geschlecht: Ist es vollkommen zufällig, ob ein Junge oder ein Mädchen geboren wird? Man schlussfolgert aber, dass die Einwirkung so minimal ist, dass sie sich nicht wirklich planen lässt. Wer hätte das gedacht.

*

Auf Gimme Five wird gefragt:
1. Wann hast Du das letzte Mal geweint?
2. Wann warst Du das letzte Mal mega glücklich?
3. Wann warst Du das letzte Mal richtig wütend?
4. Wann warst Du das letzte Mal von Herzen gelacht?
5. Wann warst Du das letzte Mal richtig stolz?

1 bis 5: Heute. Außerdem werde ich keine Sendungen mit kleinen süßen Tierbabys mehr gucken, denn heute wäre ich fast spontan in den Dortmunder Zoo gefahren, um ein Ameisenbärenbaby zu kidnappen. Schwanger sein ist kein Honigschlecken.

*

# 07. September 2007 um 07:32 PM
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