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Samstag, 25. August 2007

Die kleine Evita Zimmermann möchte aus dem Kinderparadies abgeholt werden

In wenigen Minuten schlägt die Hälfte der werdenden Omas hier auf, um sich unsere Baustelle im VORHER-Modus anzuschauen. Auf die Information, dass sie da langfristig auch nichts hätte verpassen können, weil satte fünfzig Prozent der Geröllhalde dieses Jahr wohl nicht mehr groß saniert werden, habe ich im Vorfeld mal verzichtet. Nun hoffe ich, dass die Diskutiererei nicht so ermüdend wird diesmal:

Besichtige mit x Personen einen Rohbau und erkläre, wo wann welche Wand und welche Funktionen hinkommen, und höre dir dann x mal y Male an, was andere alles anders machen würden. Erkläre die wichtigsten Entscheidungen und begründe sie, aber nur mit den eigenen Vorlieben, denn das reicht. Nein, wir möchten kein winziges Duschbad mit reingequetschtem Klo, sondern auch das zweite WC soll separat sein, auch das zweite Bad eine XXL-Dusche haben. Nein, wir möchten tatsächlich einen größeren Raum für die zweite Toilette nehmen, weil dort nämlich eine ganze Wand Hauswirtschaftsschrank unterkommen wird. Ja, es ist tatsächlich Absicht, dass wir in den langen Raum eine andere Tür gehauen haben und Ja, der alte Kachelofen bleibt und Nein, wir haben nun wirklich nicht vor, nun alles wieder umzuwerfen, weil Menschen, die hier gar nicht wohnen werden, irgendwas anders machen würden.

Und so weiter.

Frag mich jetzt mal nicht nach dem Posting-Titel. Auch diese Baustellenbesichtigung geht vorbei, das steht fest.

# 25. August 2007 um 10:09 AM
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Donnerstag, 23. August 2007

Gimme 5 Rückblick

1. Vor 1 Jahr?
Sanierung, Auszug, Umzug und Einzug in ein Übergangszimmer in der Hoffnung, dass unsere Mieter ihren Hausbau halbwegs im Zeitplan bewältigen.

2. Vor 5 Jahren?
Ein schwarzes Jahr, das erste von zweien. Trauer, Verlust. Fehlentscheidungen, nicht vertrauenswürdige Bekanntschaften. Tiefe Löcher im Universum.

3. Vor 10 Jahren?
Deckeneinsturz und komplette Bereinigung von 90% aller irdischen Besitztümer. Neuanfang im kleinen Miethäuschen, ein Zimmer blieb lange völlig leer.

4. Vor 15 Jahren?
Ein Sommer an der portugiesischen Küste, fast ohne Geld. Mit sehr viel Sonne, Tomatenbrot, Zwiebeln und Fisch, anschließend Sevilla und ein Rückweg über die Ardennen.

5. Weisst Du noch etwas über Deine Kindheit? Wenn ja, was?
Die erste Erinnerung ist mein Versuch, das Kinderzimmer in einen Pool zu verwandeln, da muss ich 3 gewesen sein. Immerhin legte ich eine Planke vor die Tür und engagierte diverse etwa gleichaltrige Helfer, so dass ich einen recht guten Wasserstand erreichte, bis das Projekt aufflog.

Mein Vater präsentierte mir dann 15 Jahre später beim Auszug jenen roten Teppich mit Wasserschaden als Option für meine Studentenbude. Ich schätze, er hatte ihn dafür verwahrt. Das ist ganz seine Art Humor.

Gimme 5

# 23. August 2007 um 05:05 PM
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Arsenal

»I had many Great Parenting Ideas before I had children, among them that no son of mine would every play with toy guns. Then I actually had a son, and he turned bananas into rifles and peas into bullets.  And I realized that my expectations had been a teensy bit unrealistic.

I am now the proud mother of three boys and (therefore) the proud owner of every plastic piece of weaponry known to mankind.  We have rifles, pistols, light sabres, pirate swords, ninja swords, nerf guns, water guns and more.  Really, the U.S. Armed Forces shouldn’t give up their hunt for weapons of mass destruction until they’ve had a go at our playroom.«

Storage Idea Collection at the “Rocks in my Dryer” Blog

# 23. August 2007 um 10:48 AM
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Räuber.

Es raschelte, hinter der benachbarten Stuhllehne sah man erst ein Ohr, dann dämonisch verdunkelte Augen und eine appetitliche rosafarbene Nase. Während ich noch überlegte, ob Kenzos Schnäuzelspitze mich heute mehr an zarten Kochschinken oder rosiges Marzipan erinnerte, preschte das Knödelvieh auch schon vor und schlitzte mir übergangslos die Hand von oben bis unten auf. Um dann popowackelnd angriffslustig vor mir zu sitzen und darauf zu hoffen, dass ich auch fein mitspielen mag.

Das hat er gestern auch schon gemacht. Mit meiner anderen Hand.

Erklären kann ich es mir nur so, dass dieser Waldkaterklops heimtückische Angriffe für eine gute Methode hält, seine Position in der wachsenden Familie zu sichern. Vielleicht sticht ihn auch nur der Hafer, wäre ja nicht das erste Mal. Jedenfalls kann er gleichzeitig beißen, mit vier Pfoten kräftig kratzen und zärtlich schnurren - diese spontanen Attacken muss ich ihm dringend wieder abgewöhnen. Ein fester Klaps auf den Gepolsterten hat ihn nicht beeindruckt. Nicht im Geringsten.

Hinter Türen, Ecken und Stuhllehnen lauern jetzt überall scharfe Krallen und das Vieh fällt lieber kopfüber vom Stuhl oder Bett, als auf einen Hackangriff zu verzichten. Glücklicherweise kann er nicht widerstehen und hackt vorher schon mit einer Pfote und ausgestreckten Krallen in Richtung Opfer in der Luft herum, der kleine Depp, dann ist man vorgewarnt. Wenn er aber über die Lehne springt und frontal auf mich drauf, hilft es mir auch nicht, wenn ich ihn vorher schon da rumturnen sah. Er findet das lustig, das merkt man.

Heute erwischte er der Länge nach den Zeigefinger und als ich ihm vorwurfsvoll den dicken Tropfen Blut zeigen wollte, den er herausgeschlitzt hatte, kam er mit der Nase zu nah und tauchte sie gleichmäßig dunkelrot ein. Bah.
Wenigstens fand er das nicht gut und hat sich gleich gesäubert. Ich hätte ihm auch zugetraut, voll auf den Geschmack zu kommen.

Kenzo im Baustellenstaub
(Kenzo im Baustellenstaub)

# 23. August 2007 um 08:13 AM
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Mittwoch, 22. August 2007

Ereignislos, bitte.

»Werden das Zwillinge? Nein, das ist nur eins. Aber bestimmt ein großes.«
Es ist bei manchen Gesprächen nicht mal mehr nötig, dass ich daran teilnehme, die laufen einfach von selbst ab.

»Sind Sie bald so weit? Wahrscheinlich noch nicht, das Kind sitzt ja so weit oben, das dauert wohl noch ein paar Monate.«
Stimmt. Das dauert – hoffentlich – noch.

»Und wollen Sie in ein paar Jahren dann noch mehr?«
»Ich bin schon 41.«

»Oh – echt?!« Das ganze Gesicht rutschte vor Erstaunen runter, scheinbar habe ich mich trotz der aktuellen Strapazen noch einigermaßen gehalten.

»Ein Mädchen wahrscheinlich? Haben Sie denn schon einen Namen? Ach, den verraten Sie dann ja doch nicht.«
Richtig. Trotzdem hört man natürlich gerne, dass kleine Jungs heutzutage wieder Uwe und Harald getauft werden, Mädchen eher Charis-Sybille oder Julianna-Marie.

Die Hauptdarstellerin beschäftigt sich größtenteils mit Treten und Rumzuppeln, Gluckern und vermutlich Rülpsen. Ab und zu kann man mit vorsichtigen Händen durch die Bauchdecke einen kleinen, hoffentlich dicken Hintern zu fassen kriegen.

Mir stockt das Herz bei dem Gedanken, wie klein sie bei aller Präsenz jetzt noch ist.

Schön drinbleiben und weiter wachsen bitte, wir brauchen keine interessanten Zwischenfälle mehr.

# 22. August 2007 um 01:37 PM
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