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Sonntag, 29. Juli 2007

Praktisch veranlagt

Der Mann ist wesentlich praktischer veranlagt als ich. Während ich ein Zelt nach dem anderen überwarf, um eines zu finden, das sowohl dem Kurs als auch dem Wetter gerecht werden würde, kommentierte er meinen komfortabelsten Vorschlag mit »Ein getackertes Spannbettlaken würde ich jetzt nicht nehmen, das rostet doch bei dem Regen.«

Und das ist nicht mal der einzige Grund.

# 29. Juli 2007 um 07:38 AM
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Samstag, 28. Juli 2007

Glück gehabt mit dem Vorbereitungskurs

Der Crashkurs Geburtsvorbereitung war bisher zwar anstrengend, da naturgemäß sehr lang, aber die kursleitende Hebamme ist prima und erklärt sehr gut. Ein paar kleinere Tipps und Infos mittendrin sind es, die wir uns da noch mitnehmen können – zum Drumherum eher, als dass da jetzt großartig Neues oder Lebenswichtiges käme.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Kursleiterin auf die Frage nach alternativmedizinischen Hilfsmitteln exakt das Gleiche sagte wie mein ebenfalls von mir sehr geschätzter Gyn: Kann man machen, hilft sicher auch einigen gut, vor allem wenn sie dran glauben – aber man sollte grundsätzlich an nichts herumbehandeln, womit man noch gar kein Problem hat. Das sag ich ja sowieso. So weit wird es wohl nicht mehr kommen, dass ich irgendwas an mir anwenden lasse, von dessen Wirkung ich nicht überzeugt bin - in diesem Kurs wird man aber auch nicht bedrängt und das ist mir sehr wichtig.

Von Wunschkaiserschnitten hält die Dame nicht so viel, aber das ist wohl ein anderes Thema, unseres jedenfalls nicht, wer wünscht sich denn so was? Ich nicht. Wenn es leider nicht anders geht, muss es halt sein, so meine Einstellung - auch da gibt es nicht so richtig viel zu besprechen und dann diskutiere ich das auch nicht.

Atmen lernen mit dem Partner ist eine Sache, die sicher schnell in Regieanweisungen zur falschen Zeit am falschen Ort ausarten könnte. Ich habe Oliver jedenfalls sofort erklärt, dass er die Anleitung “dann drücken Sie (so und so) einfach auch mal auf den Bauch, damit die Partnerin den richtigen Rhythmus wieder findet” bitte umgehend wieder entsorgen soll, denn ich kann mir bildhaft vorstellen, was ich unter Schmerzen tun werde, wenn mich jemand bevormundend mal eben rhythmisch zusammendrückt.

Ebenso bin ich fast bekloppt geworden bei der Zwangskuschelei, als man sich für Ewigkeiten Halt suchend an den Mann hängen sollte, um sich festhalten zu lassen. Die anderen Frauen sahen auch nicht durchgehend sehr glücklich mit dem schwitzigen Gequetsche aus und ich kann ganz gut damit leben, dass ich als einzige schnell losgelassen habe. Irgendwas sagt mir, dass wir Festhalten und so auch ohne Trockenübung hinkriegen, sollte ich spontan dann darauf stehen, unter Schmerzen und durchgeschwitzt eng und innig umarmt zu werden.

Die Massageübung war dann wieder nett. Es ist doch fein, offiziell bestätigt zu bekommen, dass man jetzt rundum verwöhnt werden sollte und massiert werden ist ja fast immer OK.

Sehr schön fand ich es, wie innig alle anwesenden Paare miteinander umgingen. Es war zwar auch der eine oder andere werdende Papa dabei, der bisher an der Schwangerschaft aktiv eben nicht teilgenommen hatte und dies nun sportlich wettmachen wollte. Aber alle waren ganz bei der Sache, hielten bei jeder möglichen Gelegenheit die schwellenden Babybäuche mit fest und strahlten aus jeder Pore.

P.S. Oliver hatte viel Spaß an der gestreiften Strick-Gebärmutter, an der vorgeführt wurde, wie Babypuppen ohne Gesicht durch Geburtskanäle gedrückt werden.

# 28. Juli 2007 um 08:53 PM
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Have a nice weekend

Bin seit 3 Uhr 35 wach. Der Kater hat mir einen Zeh blutig gehackt. Es regnet. Ich bin gereizt wie ein sibirisches Tigerweibchen mit PMS. Optimale Voraussetzungen also, um heute etwas über Schwangerschafts-Yoga zu erfahren.

# 28. Juli 2007 um 06:10 AM
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Donnerstag, 26. Juli 2007

Weißglut, nein Weißbrot

Das Thema Fütterung der Brut ist ein gefährliches, wie man bereits nach wenigen Kommentaren sehr schön feststellen kann. Bloggen erweist sich also wieder mal als überaus nützlich, denn in die Gesprächsfalle tappe ich garantiert nicht in gemischter Runde. Nicht nach solchen Vorwarnungen.

Zurzeit bediene ich mich ungenierter Ablenkungsmanöver, um dem Ratgeberschwall zu entkommen. Zwei haben sich als besonders wirksam erwiesen:

Leichtes Aufstöhnen, Bauch festhalten und mit großen Augen fragen »Woran würde ich eigentlich merken, dass die Wehen kommen?« (Bitte NICHT antworten, das ist keine von diesen Fragen, auf die ich in den Comments tatsächlich eine Antwort will. Andererseits macht doch, was ihr wollt …). Wirkt wunderbar, kann ein wenig Hektik auslösen.

Und: »Pandora ist ein schöner Mädchenname« hat sich ebenfalls als prima erwiesen, um mal auf ein anderes Thema zu kommen als artgerechte Aufzucht. Nicht unbedingt ein erträglicheres, aber da unser Kind von Anfang an seinen Namen hatte und wir den für uns behalten (NEIN, nicht Pandora. Auch nicht Lancelot. Nein, ehrlich nicht), kann man sich die Vorschläge ruhig anhören, sie sind oft unterhaltsam bizarr.

Wer seinen Restglauben in die Menschheit ein bisschen durchschütteln möchte, begebe sich ohne Umweg in Familienforen, um sich mal anzuschauen, welche Vorschläge dort diskutiert werden. Meine Lieblinge aus dem zitierten Thread: SUMMER-ANTONIA und RAMON-SANTANA.

# 26. Juli 2007 um 06:05 PM
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Elf Jahre

Den elfjährigen Geburtstag meiner Website habe ich mal wieder verpennt (der 21. war’s). Dabei wäre es so viel publikumswirksamer, ihn regelmäßig aufzukochen und ein paar Rückblicke chronologisch upzudaten, das merke ich mir mal für nächstes Jahr vor. Oder für übernächstes. Oder ich lasse es weiterhin.

Das Lernen hört nicht auf. Meistens ist das prächtig so.

Urteilsvermögen wächst. Mit Verspätung werde ich im zwischenmenschlichen Bereich wählerischer. Viel Verspätung. Deutlich wählerischer. Lohnt sich. Ohne Toxic Emotional Waste: Wer keinen Platz haben sollte, dem muss man auch keinen einräumen.

Die schwierigen Jahre, die schlechten Erfahrungen, die falschen Menschen: Am Ende ergibt alles trotzdem einen Sinn.

Gute Zeiten, Unabhängigkeit und damit Freiheit, entspannte Phasen, die richtigen Menschen, erfüllte Träume: Passt schon. Sehr gut sogar.

Die spannendsten Zeiten kommen erst noch. Das ist seit 20 Jahren so und hat bisher noch immer gestimmt.

# 26. Juli 2007 um 03:36 PM
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