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Mittwoch, 25. Juli 2007

Der Popo ist gerade unten links.

Wir erreichen die Phase, in der die lieben Mitmenschen mir erzählen, dass “man jetzt ja schon was machen könne”. Damit meinen sie: Auf RTL laufen Happy-Family-Sendungen über Babys, die mit einem Pfund Lebendgewicht zur Welt kommen, also kann ja im Grunde nichts mehr schiefgehen, richtig?

Das ist nett gemeint. Ich hab das durchaus begriffen.

Zu meinem Glück stumpfe ich allmählich ab, was die Wohlmeinenden und Gutinformierten angeht.

Unsere Mieterin hat mir erzählt, dass sie es mal gewagt hat, ihrem Baby ein Mürbchen (weiches weißes Milchbrötchen) zu geben. Inmitten einer Horde Dinkelmamas (WTF?). Ich suche immer noch nach der Pointe, aber tatsächlich muss das ein dramatisches Vergehen gewesen sein.

# 25. Juli 2007 um 08:40 AM
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Dienstag, 24. Juli 2007

Wer wirklich will, kann auch stillen

Und mehr. Warum wehrt man sich so selten gegen den Terror endloser Dummheit? Die Allgegenwärtigkeit allein kann nicht der Grund sein. Vielleicht ist es einfacher so, mit manchen Leuten muss man sich nicht auseinandersetzen.

Wobei ich mich noch daran erinnere, wie B. auf dem ihr eigenen Talkshow-Niveau mir vorschreiben wollte, dass ich ja nun die Katzen abgeben müsse, da sie lebensgefährlich für ein Baby seien und ich klipp und klar gesagt habe, das sei Blödsinn und ich würde mich auf so ein Gespräch nicht einlassen.

Es war eine wahrhaft heilige Mutterkuh-Wut, genährt von tiefstem »ich hab es ja nur gut gemeint« in einem äußerst ungesunden Mix aus nicht zutreffendem Allgemeinwissen und Rechthaberei, die da lautstark zeternd über mir zusammengebrochen ist.

Muss ganz schön blöd für sie gewesen sein, dass ich mich einfach umgedreht habe und weggegangen bin. Bei so viel Einsatz.

# 24. Juli 2007 um 11:54 AM
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Schwangerschaftstest

»War das geplant« hat niemand gefragt, aber oft wollte jemand wissen, wie schnell ich die Schwangerschaft denn bemerkt hätte.

Scheinbar gibt es viele sehr abgehobene Geschichten über neue Erdenbürger und ihre Methoden, sich vorab anzukündigen. Die reichen von älteren Damen, die jeder Schwangeren ihren Zustand schon vom Gesicht ablesen können, wenn sie sich soeben befeuchtet vom Beischlaf erhoben hat ... bis hin zu revoltierenden Geschmacksnerven, die nach Marmorkuchen mit Löwensenf verlangten (ebenfalls direkt nach Befruchtung).

Da kann ich nicht mitreden, aber ungefragt beraten/belehren, das geht.

Also: Schwangerschaftsbeschwerden könnten natürlich jeweils auch Schwangerschaftsanzeichen sein. Man weiß es aber nicht und es ist sehr einfach, sich irgendwas einzureden. Im Grunde gibt es nur wenige wirklich 100%ig zuverlässige Anzeichen für eine Schwangerschaft: Anfangs der positive Bluttest beim Arzt oder Apotheker - oder nach einer gewissen Zeit ein Baby.

Alles andere kann variieren, schließlich kennt jeder Geschichten von Frauen, die ihren Zustand erst nach Monaten bemerkten und auch wenn das mir aufgrund meiner eigenen Erfahrungen nur sehr schwer nachvollziehbar scheint, muss doch irgendwas dran sein.

Ein Test macht erst ab dem Ausbleiben der Regel Sinn. Mich hat die zuerst befragte Praxis aber sogar nach dem Stichtag wieder weggeschickt, nachdem deren Urintest negativ ausfiel, dabei wusste ich zu dem Zeitpunkt schon mindestens zehn Tage lang genau, dass ich schwanger war. Erstens war da so ein Vollmond, der hatte es in sich: Der Mond war schon oft auf meiner Seite. Außerdem hatte ich sehr schnell ein untypisch typisches Ziehen in der Leistengegend und definitiv irgendwelche Zippeleien im Bauch und dann war da noch irgendwann nachts verblüffender Weise das erste und einzige Sodbrennen, an das ich mich erinnern kann.

Der zuverlässigste Test aber war Miss Peppermint, die so eine Woche nach Vollmond vor mir stand und mich minutenlang beleidigt angeschrieen hat und danach in ihr Klo marschierte, um fortan nur noch dort zu schlafen. Wer diese liebe nette kleine dicke Katze schon mal getroffen hat, kann sich vielleicht vorstellen, wie eindeutig das war. Jedenfalls für mich.

Da ich Miss Peppermint nicht bundesweit ausleihen kann, würde ich empfehlen, zwecks Nerven- und Geldbeutelschonung immer nur Schwangerschaftstests zu kaufen, auf deren Beipackzettel NICHT steht, dass das Ergebnis nach 10 Minuten ungültig ist. Sondern nur solche, die sich entweder verfärben oder nicht und dann aber auch so stehen bleiben. Und nur einen.

Wenn man dem Test dann nicht glaubt, ist ein Bluttest beim Arzt sinnvoller als beliebige Wiederholungen.

Finde ich. Rein private Meinungen ohne Garantie, allesamt. Blog halt.

Miss Peppermint spricht inzwischen übrigens wieder mit mir.

# 24. Juli 2007 um 08:34 AM
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Montag, 23. Juli 2007

Annette legt an

Annette: »... muss ich sie nun doch anfangen: Die Hitliste der blödesten Fragen, die man gestellt bekommt, wenn das Gegenüber erfährt, dass man schwanger ist.«

Uns hat übrigens keiner gefragt, ob “das” geplant war. Trotzdem hatten wir auch schon mehrfach Gelegenheit festzustellen, wie viele Menschen es gibt, die nichts Besseres zu tun haben, als sich wahrhaft ausführlich über das Privatleben anderer Leute Gedanken zu machen und es dann entweder nicht kapieren oder sogar erstaunt darüber sind, dass man kein Interesse daran hat, Details der Familienplanung zu diskutieren. Vor allem, wenn die Planung offensichtlich schon recht festgelegt ist und bald zur Welt kommt.

Verhütungsdefizite ist ein sehr schönes Wort.

# 23. Juli 2007 um 01:18 PM
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Schwangerschaftsbeschwerden II

Sogar ein Mediziner hat mir bestätigt, dass er es kaum fassen kann, wieviel Blödsinn sich vor allem Frühschwangere anhören müssen.

Sehr gut gefallen hat es mir auch, als ich auf die interessierte Frage nach der Morgenübelkeit fröhlich antwortete, dass mich keine plagt - und prompt sehr eindringlich (so mit Handauflegen und tief besorgten Blicken) und wie immer ungefragt informiert wurde, dass es ja aber doch eigentlich immer ein sehr gutes Zeichen für eine gesunde Schwangerschaft sei, wenn man diese Übelkeit habe.

Mir wurde dann auch tatsächlich ein bisschen schlecht. Aber das war nicht hormonbedingt.

# 23. Juli 2007 um 06:55 AM
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