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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Dienstag, 31. Juli 2007

Nicht Parade laufen

Ute hat mir einen feinen Link geschickt. Sehr gelacht und mitgefühlt.

Und NEIN, mir ist nicht nach eingeblendeten Babytickern oder vom Baby geschriebenen Blog-Einträgen. Wenn sich das noch ändert, merkt man das vermutlich.

Die Frage nach den Ultraschallbildern ... diese privaten Bilder haben in meinem Blog nichts zu suchen.

Beim ersten - klassisch ein “Bohnenbild” - habe ich zum Arzt gesagt, man könne schon sehen, dass es ein prächtiges Mädchen wird. Da haben mich alle ganz entsetzt angeschaut, dabei handelte es sich nicht um eine Vorliebe, sondern es fühlte sich einfach von der ersten Sekunde sehr nach Mädchen an. Sieht so aus, als hätte ich Recht. Wenn nicht, muss er trotzdem die fünf Tonnen rosa Strampler anziehen, mit denen die Omas uns jetzt schon überschwemmen.

# 31. Juli 2007 um 08:15 PM
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Montag, 30. Juli 2007

Gesetzmässigkeiten

Größere Anschaffungen und eine Sanierung stehen an. Das bedeutet nichts anderes, als dass das Auto sich in die Ecke wirft und röchelnd danach verlangt, mit mindestens einem Tausender gefüttert zu werden, damit es durch den TÜV kommt.

Ich bin nicht überrascht, ich kenne die Regeln des Universums und die besagen: So ist das eben immer.

Vielleicht wäre es sinnvoller, den netten kleinen Diesel nach 15 Jahren nach Tunesien zu schicken. Ich mag aber nicht. Peugeot 205 Diesel sind feine Autos und mehr brauchen wir gar nicht. Außerdem wurde der kleine Kübel am Sonntag nach dem Geburtsvorbereitungskurs ganz verächtlich und von oben herab gemustert von einer werdenden Mami, die danach in einen nagelneuen silbernen Sportwagen stieg.

Er hilft also auch dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen - so ein gutes Tool gibt man doch nicht einfach so ab.

# 30. Juli 2007 um 07:51 PM
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Rotes Tuch.

»Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchte einen redaktionellen Eintrag auf Ihrer Seite in der Rubrik do-it-yourself schalten. Bitte mailen Sie uns unter welchen Umständen dies möglich ist und für welche Themen Sie sich besonders interessieren. Bevorzugen Sie Profitips oder Montageanleitungen?
Ich würde mich sehr über eine baldige Rückmeldung freuen«

Sehr geehrte Frau S….,
redaktionelle Einträge sind “echte” Texte von unabhängigen Redaktionen, die kann man nicht “schalten”. Was Sie wollen, ist Werbefläche kaufen.
Schöne Grüße.

# 30. Juli 2007 um 03:07 PM
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(Nicht) gesucht: Der Super-Wehen-Coach

Marion schrieb weiter unten in den Comments zum Geburtsvorbereitungskurs: »Ich persönlich stelle mir unheimlich anstrengend vor, wenn man neben den Wehen noch mit einem übermotivierten Gatten zu kämpfen hat. Oder wie der Mann einer Bekannten, als sie vor Schmerzen kaum noch geradeaus schauen konnte? Blickt auf den Wehenschreiber und sagt: Ach komm, DAS war doch nur eine Spaßwehe

Anstrengend, allerdings. Mein Eindruck war, dass man krampfhaft nach Beschäftigungsmöglichkeiten für die Partner suchte, damit diese sich nützlich fühlten. Anders kann ich mir die ganzen nervtötenden Instruktionen, wie man zum prima Wehen-Coach wird, nämlich nicht erklären.

Aber die anwesenden Herren sprangen darauf teilweise sehr begeistert an und ich wurde mit jeder solchen Übung immer noch dankbarer dafür, dass ich nicht so einen erwischt habe. Ich hatte es noch nie so mit den Pausenclowns, Vorturnern und Situationsmoderatoren und finde den Kreißsaal auch einen denkbar schlechten Ort, um sich darauf einstellen zu müssen. Nicht mal, wenn der Pausenclown es total lieb meinen würde.

Eine Schwangerschaft ist nicht einfach und oft verdammt anstrengend. Ist es denn wirklich so schlimm, wenn es während der Wehen einfach mal ausschließlich um die Frau geht, die das aushalten muss – statt dass man sich um die Bespaßung und Beschäftigung der Herren kümmern und ihnen zwanghaft Coaching-Aufgaben erfinden muss?

Es könnte völlig reichen, wenn er hilfreich zur Seite steht, er muss sich ja nicht einbilden, die Wehen auch noch dirigieren zu können …

Bedenklich fand ich auch, dass die Hebamme andeutete, wie viele Frauen sich während der Geburt zurückhalten (!) und nicht so laut schreien oder stöhnen wollen, wenn ihre Männer dabei sind. Weil die so schnell total überfordert sind, oder auch schon mal sagen “stell dich jetzt mal nicht so an, das ist doch alles ganz natürlich”, oder weil es einfach den üblichen Verhaltensmustern der Frauen entspricht, innerhalb ihrer Beziehung pflegeleicht und diskret bis unauffällig zu agieren.

Puh. Na dann.

# 30. Juli 2007 um 08:59 AM
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Sonntag, 29. Juli 2007

Gut vorbereitet Teil II

Der zweite und letzte Teil des Geburtsvorbereitungskurses war deutlich informativer und wir haben trotzdem wieder kein ‘Hecheln’ geübt. Lumi hat nach einer Übung namens ‘Kleine Achten’ gefragt, damit kann ich nicht dienen :-)

Wir haben aber ein bisschen das Becken kreisen und kippen lassen und gelernt, welche Atmung wir noch weiter üben sollen. Der Rest war theoretischer Unterricht, es ging um Anschaffungen, Säuglingspflege und das Stillen, aber auch um die Geburt selbst.

Eine Nabelklammer mit einem Stück mumifizierter Nabel (brösel, bröckel) ging rum, abgehobener wurde es dann aber glücklicherweise nicht. Dafür gab es heute dann doch so einige Informationen, die nützlich sein werden. Es war also kein Fehler, die eigene Skepsis zu überwinden und einfach mal hinzugehen.

Jetzt ist es aber auch erst mal gut.

# 29. Juli 2007 um 07:22 PM
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