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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Mittwoch, 30. Mai 2007

Freitag ist Vollmond

Den kann ich jetzt eigentlich nicht auch noch brauchen, ich habe hohes Fieber, Schüttelfrost und eine ominöse Infektion (Blutwerte sind bereits ins Labor unterwegs). Super. Das kann ich jetzt brauchen.

Pause also.

# 30. Mai 2007 um 09:36 PM
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Sonntag, 27. Mai 2007

Drohender Scheiterhaufen

Richtig viel erleben kann man übrigens, wenn man in gemischter Mütterründe mit 85% höchst begabter Kinder die These aufstellt, dass eventuell nicht die Kinder besonders (schlau) sind, sondern eher das ganze System unflexibel und marode.

Nächstes Mal stellt jemand anders solche Thesen auf und ich nehme das Popcorn.

# 27. Mai 2007 um 08:25 PM
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Freitag, 25. Mai 2007

Warten. Immer noch.

Der Tag klebt immer noch an mir, auch wenn es draußen zwischen den Häusern längst wieder kühl sein muss. Duschen hilft nichts, es ist die Enge unseres Übergangszimmers, die mir feuchtwarm den schmerzenden Rücken hochkribbelt und mich in Unruhe versetzt.

Die Mieter, freundschaftlich wie immer nach dem geplanten Auszugstermin befragt, versicherten diesmal fast übereinstimmend, dass sie im August im neuen Heim sein wollen. Da wir ihnen die Fristen auf zwei Monate gesenkt hatten, damit sie ihre Baustelle flexibel gestalten konnten, heißt das meiner Privatlogik nach, dass in den nächsten sechs Tagen und 47 Minuten die schriftliche Kündigung eingeht und wir endlich planen können. Wirklich wissen werden wir es aber erst, wenn es so weit ist, bis dahin tue ich meistens wenigstens so, als würde ich mich noch in Geduld üben. Das sind sehr, sehr nette Leute. Darum geht es aber nicht.

Die Enge nervt. Die Wärme nervt. Das Warten nervt. Das fehlende Zimmer nervt, das ich gerne jetzt sehr bald mal einrichten würde. Das fehlende Büro nervt. Das Bett nervt, dieses übergangsweise aufgestellte preiswerte schwedische Volksbett aus schwarzem Schnörkelmetall, das so weit verbreitet ist in bundesdeutschen Wohnräumen wie Schrankwände und Riesenfernseher und das ich wirklich, wirklich gerne gegen ein hohes schlichtes aus Holz tauschen möchte oder wenigstens erst mal altweiß streichen bitte.

Kenzo ist auch genervt, er hat angefangen, die Tapeten im Übergangszimmer zu killen. Das fehlte uns noch, sie sind schließlich schon neun Monate dran, da musste man wohl dringend was unternehmen. Nachdem Ari mir erzählte, dass offensichtlich ganz Bayern damit klarkommt, die Wohnungswände einfach nur anzumalen, erwäge ich ernsthaft, mich ebenfalls rundherum von Tapeten zu verabschieden. Kenzo beißt auch in alle Pflanzen, selbst in die vom Blumenhändler als katzensicher gekennzeichneten. Manchmal muss er dann spucken, aber er gibt nicht auf, und wenn er schäumt, dann schäumt er eben. Entweder kaufe ich also was sehr großes grünes Fleischfressendes oder wir müssen die Bepflanzung umplanen.

Trostpflaster sind weiterhin die Mieterkinder. Hagen, befragt nach seiner Clique im Kindergarten, berichtete davon, dass ein Mädchen namens Estefania immer die Mutter sein wolle, wenn sie »Vater, Mutter, Kind« spielen. Was er denn dann sei? ‘Meistens ein Tier’, meinte er und ließ mich grübelnd zurück. Erst aufwändige Recherchen vor Ort im Kindergarten (ich kann quasi rübergucken) ergaben, dass zu der Vater-Mutter-Kind-Familie offensichtlich auch mal ein Gepard gehört »oder ein Tiger ohne Streifen«. Das ist dann Hagen. Irgendwann wird er ein nettes junges Mädchen ganz furchtbar verwirren. Vielleicht auch glücklich machen, wer weiß das schon so lange im Voraus?

# 25. Mai 2007 um 10:25 PM
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Dienstag, 22. Mai 2007

Shoot the witch

Ischiasbeschwerden erlesener Qualität und Langfristigkeit bekämpft man sehr schön im 90-Grad-Winkel, womit die eigenen Beine und die Wand im Verhältnis zum Hinterteil/Schwerpunkt gemeint sind, das auf halbwegs hartem Untergrund gelagert sein sollte, damit man gepflegt gegendrücken kann. Man muss das nur erstmal wissen.

Beckenkippen à la Callanetics im Liegen erschließt sich bei den üblichen Beschreibungen vermutlich nur Menschen, die solchen Anleitungen schon mal Folge geleistet haben, was bei mir zwar der Fall ist, es ist jedoch lange nicht so wirksam wie besagte neunzig Grad.

Eine Kombination beider Maßnahmen geht auch, man weiß nur nicht, ob und was dann etwas bringt und was nicht. Abgesehen davon kann man auch einfach immer mal wieder schmerzerfüllt mitten in der Nacht das halbe Haus zusammenbrüllen und sich dann auf eine Wärmflasche legen, das lindert zwar nur den seelischen Innendruck, aber je nachdem ist das auch schon was wert.

Sicher: Medikamente, Spritzen. Könnte man theoretisch. Praktisch aber nicht. Unter anderem, weil ich nicht gar nicht erst aus dem Haus gekommen wäre, geschweige denn vom Bettrand runter. Nicht mal Laptopsurfen konnte ich, und das will nun wirklich was heißen.

Überstanden. Ich hatte noch niemals vorher Rückenschmerzen. Und HEY, ich will auch keine mehr!

# 22. Mai 2007 um 10:29 AM
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Sonntag, 20. Mai 2007

Dauert nicht mehr so lange. Glaube ich.

Damit ich mich endlich mal an die Fertigstellung der neuen Kuechenzeilen mache, habe ich mich selbst mit dem Schwarzwälder Plumpudding unter Druck gesetzt, denn erstens wird nun nach dem Rezept gefragt und zweitens hatte ich mir ja vorgenommen, damit das renovierte Projekt wieder zu eröffnen.

Druck bei privaten Projekten ist einerseits völliger Mist, andererseits haben (fehlende) Gesundheit und (geschäftliche) Termine mir so oft einen Strich durch die Rechnung gemacht, wenn ich an meinen eigenen Seiten bauen wollte in den letzten Jahren, dass ich schon kaum noch Lust habe, etwas zu planen. Es ist mir einfach zu blöd, etwas anzukündigen und dann schaffe ich es nicht bis zur Fertigstellung ... bei der Gelegenheit fallen mir Fotos von einem Treffen in Frankfurt ein, die eigentlich für Frau Kaltmamsell waren und die ich dann in einem Fiebersommer notgedrungen im Stress untergehen ließ, brachliegende Buch- und Notizblogs, veraltete Business-Präsenzen, ein gemütlich dümpelndes Netzwerk, sich nur quälend langsam füllende Content-Projekte und ein Brunnen, der langsam zuwächst, während er auf Kernsanierung wartet. Und so weiter.

Aber das macht alles im Grunde nichts, denn wenn man sich nicht mal bei den eigenen Projekten aussucht, wann man sie durchführt, wann denn dann? Das Netz läuft nicht weg. Jeder herbeigelaberte Hype zeigt, dass nichts Wesentliches passiert außer Einholen von Schwungmasse.

Kommt Zeit, kommt Schwarzwälder Plumpudding :-)

# 20. Mai 2007 um 01:06 PM
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