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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Mittwoch, 28. März 2007

Prinzessin P.

Vorwurfsvolle Fragen erreichen mich: Geht es denn bei uns nur noch um den Nachwuchs, und die arme Miss Peppermint wird gar nicht mehr beachtet?

Das nette Mädchen erlebt, was alle halbwegs freundlich gesinnten großen Geschwister durchmachen, wenn eine Familie Zuwachs bekommt und alle entzückt vom tolpatschigen kleinen Newcomer sind. Weil er sich nachts schlecht benimmt, wird sie mit in die Küche gesperrt. Da er über alle Besucher einfach drüberlatscht, erntet er (größtenteils) Verzückung und weil er eine Memme und kleine quietschende Heulsuse und obendrein auch noch ganz schnell sehr tief beleidigt ist, bekommt er automatisch mehr Beachtung als das entspannte Wesen gleich nebendran.

Wir haben unsere Miss aber absolut nicht vergessen und nehmen sie immer wieder zwischendurch auf den Arm für eine besonders nette Kuschel-Session, da kann die Kröte noch so eifersüchtig blöken. Sie hat ihre Kiste und ihr Körbchen und bekommt viele Leckerlis und jeder, der an ihr vorbeikommt, knuschelt sie am Kinn. Ich bedanke mich jeden Tag ausführlich bei ihr dafür, dass ich schon so viele Jahre Freude an und mit ihr haben darf und lasse sie versprechen, dass sie ganz lange ganz gesund weiterlebt. Obwohl andere mich am Knie kratzen, wenn ich jemanden (egal wen) knuddele.

Die Kröte ist unser Liebling. Miss Peppermint ist auch unser Liebling. Ich bin ganz froh, dass sie mit ihren inzwischen 14 Jahren gerne gemütlich in der Sonne liegt und schön laut vor sich hin schnurrt, statt ebenfalls die Wohnung in Streifen zu legen - der Fratz tut viel öfter etwas, das man dann erzählen kann, aber ob das wirklich immer so gut ist ... es gibt einfach nur mehr Blogstoff.

# 28. März 2007 um 05:13 PM
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Dienstag, 27. März 2007

Verbindlich

Hagen klingelte um 18 Uhr und erklärte, dass er gerne einen Termin mit uns vereinbaren wolle. Scheinbar erzählt er seiner Mutter seit Tagen, dass er uns wieder mal besuchen will und einer der Erwachsenen hat ihm gesagt, dass er dafür einen Termin machen müsse. Hat er dann auch.

Der verdutzte Oliver, diesmal eher das Zielobjekt des Termins, ging erst mal aufs Klo. Woraufhin Hagen sich an die Wand gegenüber des Gästeklos lehnte und gelassen abwartete, bis er wieder herauskam - man möchte seine Termine dann ja doch recht zügig vereinbaren, wenn man erst mal den Entschluss gefasst hat.

Wir verhandelten dann alle zusammen hart um Tag und Zeit und einigten uns auf das Spiel “alle gehen in den Aquazoo”, ein Vorschlag der großen Schwester.

Woraufhin Hagen uns mitteilte, dort im Aquazoo seien auch Affen, und Affen hätten die Eigenart, alle Leute anzupinkeln, die sie mögen.

So lange Hagen das nicht macht, soll es uns gleich sein.

Hagen kennt jedes Tier im Aquazoo auswendig und kann sich über erschreckend viele Fischdetails und Qualleninfos unterhalten. Tut er auch gerne.

Er kugelte dann mit Kenzo über den Küchenboden und sie küssten sich gegenseitig die Nase. Mir blieb nichts anderes übrig, als Hagen zu erläutern, dass Katzen sich stets den eigenen Popo sauberlecken, woraufhin er entsetzt von dannen stürmte, um sich gründlich zu reinigen.

Sehr gelacht.

# 27. März 2007 um 05:38 PM
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Sonntag, 25. März 2007

Hang on

Diese Sommerzeitgeschichte irritiert mich immer wieder. Diesmal hat Oliver allerdings versprochen, alle Uhren umzustellen und nicht bloß hier und da mal eine. Besser ist das, bei mir vermischt sich ein schlechtes Gedächtnis wunderbar mit einer Uhr in jedem Raum. Eine Reise durch die Zeit und nicht nur durch den Tag würde ich erst bemerken, wenn ich die ersten Termine versäumt habe und sich jemand beschwert.

Normalerweise kann ich es gut ertragen, wenn das Jahr sich langsam zieht. Diesmal nicht. Will Sommer, will Räume. Wände entfernen, neue ziehen, hohe Türbogen in noch nicht vorhandene Durchgänge brechen und das Trimmrad aus dem Badezimmer entfernen. Kenzo ein eigenes Zimmer mit Sisal ausschlagen und so. Das Übliche. Ungeduld hilft nicht weiter. Ich hab sie trotzdem.

# 25. März 2007 um 10:20 PM
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Donnerstag, 22. März 2007

Fragen, die mich heute beschäftigt haben

Würde ein zweiter Waldkaterfratz den ersten neutralisieren oder wäre das nur eine gute Methode, das viertel Haus zu schreddern?

Wieso habe ich ausgezeichnete Blutzuckerwerte, parallel aber fast surreal schlechte Eisenwerte, obwohl ich nichts anders mache als vorher?

Krone links oben, Brillenglas rechts und das sind nur die defekten externen Hilfsmittel, über den Rest breiten wir jetzt mal wohlwollendes Schweigen. Gibt es einen Grund, warum immer alles auf einmal kaputtgeht und ist die Waschmaschine als Nächstes dran?

Ganz Frau und trotzdem frei zu sein hat im Grunde doch immer was mit regelmäßigen Bauchschmerzen in verschiedenen Variationen zu tun. Warum eigentlich?

Ist es tatsächlich nötig, dass ein Vulkankrater unter meiner rechten Augenbraue wächst?

# 22. März 2007 um 10:53 PM
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Mittwoch, 21. März 2007

Schnörr.

Wenn der auf mir herumliegende Katerklops freudig aufschnörrt, als hätte er eine schöne Idee, so liegt das nicht an der durch mich in dem Moment erfolgenden Massage, sondern daran, dass er zehn Sekunden später quer durch den Raum auf den Arm vom Mann springt. Uffz.

Katercam

Der Mann sieht dann extrem zufrieden aus. Ich wäre eifersüchtig/er, wenn das Viech nicht inzwischen 10 Pfund wiegen würde.

# 21. März 2007 um 11:38 PM
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