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Donnerstag, 22. Februar 2007

Schwaben können so lustig sein

Wenn ich frage, ob man das Hotel vom Bahnhof aus auch zu Fuß erreichen kann, meine ich nicht: Klar. Wenn man ein paar Kilometer und über einen Autobahnzubringer läuft ...

# 22. Februar 2007 um 07:39 PM
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Mittwoch, 21. Februar 2007

No choice

Reisefieber haben war schön, aufgeregt sein war gut, Adrenalin ist großartig.

Erfahren sein, ausgeglichen und halbwegs schwierig zu erschüttern ist auch fein.

Mir ist wieder eingefallen, warum ich selten Workshops halte: Ich hasse Powerpoint und die ganze Verwandtschaft abgrundtief. Auch die Open Office Variante. Folienpräsentationsprogramme sind einfach nichts für mich, und das liegt nicht nur an den vielen überfüllten Präsentationen mit zu kleiner Schrift, die ich schon erduldet habe.

Also habe ich eine Blogsoftware genommen. Na also. Geht doch.

# 21. Februar 2007 um 05:55 PM
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Montag, 19. Februar 2007

Erzieherin

Sie hat den kleinen Mädchen beigebracht, dass man sich zwar ein Stück Minisalami erbitten kann von jemand anderem. Dass man dazu aber auch immer ausführlich erklärt, dass man nur ganz wenig nimmt und nur »zum Lutschen«. Nicht Hustenbonbons, wohlgemerkt. Mit denen hält man den Hunger fern. Essen. Salami oder Kuchen oder Schokolade. Wenn man so gierig auf Salami oder Schokolade wird, dass man nicht mehr verzichten kann, nimmt man ein mini mini Häppchen und lutscht daran, so lange man es ausdehnen kann.

Ja, so kann man feiern. Big Party, besinnungslose Leidenschaft, the real Life. Zerlutschen wir ein Stück Salami, hey.

Und die Gören ... sie lernen so schnell. Sitzen ein paar Stunden später auf der Besuchsbank, backen spontane Muffins mit dem Mann und verfallen plötzlich in Vorträge darüber, wie sie ihr Essen nur lutschen wollen. Die eine wiegt eh schon nur 25 Gramm und ist besorgniserregend zerbrechlich, hat aber schon lange gelernt, dass sie umso mehr bewundert wird, je weniger es von ihr gibt.

Ein Blog weiter fragt/zitiert Frau Kaltmamsell, ob es antifeminstisch ist, sich von 140kg auf knapp 110kg zu bringen (ich vermeide die Worte befreien ebenso wie das beliebte ‘runterhungern’), wenn man vorher unter dem Gewicht gelitten hat.

Wie verrückt und krank ist eine Welt, in der so viel darüber nachgedacht wird, ob man einfach sein darf oder ob man sich Standards zu unterwerfen hat?

# 19. Februar 2007 um 02:32 PM
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Hauptwaschgang, jetzt.

Ein Vierteljahrhundert lang kenne ich ihn jetzt schon. Er war 10 und ich 15, als wir uns zum ersten Mal trafen und es dauerte noch gut zehn Jahre, bis wir gesprächstechnisch etwas miteinander anfangen konnten. Seitdem verstehen wir uns gut. Selten, aber bestens, lautet stets die Erwiderung auf Schönvondirzuhören.

Nun erzählt er beiläufig, dass nun der Punkt Familiengründung für ihn allmählich mal erreicht sei, das Haus sei gekauft und nun könne es bald losgehen, sie habe eh keine Lust mehr auf ihren Job. Ein Glück, dass er das so beiläufig erzählt, denn so kann ich nach dem Haus und der Einrichtung fragen, als mir klar wird, dass ich keine Ahnung habe, wie seine aktuelle Herzensdame heißt. Unklar ist sowieso, ob ich mir das merken könnte.

Seine Frauen der letzten 15 Jahre, vier bis fünf waren es mindestens, sind in meinem Kopf ein einziger Brei, all die attraktiven nicht zu großen nicht zu kleinen nicht zu dicken nicht viel zu dünnen blondierten, kunstgelockten oder pagenbekopften Einheitsdamen, die sich vor allem durch ihre überaus gute Meinung von sich selbst auszeichneten und sich folgerichtig auch darin nicht wirklich unterschieden. Auch optisch kamen sie aus dem gleichen Regal. Ob die eine die süße Jeansmaus gab und die nächste den business-mädchenhaften Bürokleidchen-Look zelebrierte, machte nicht so den Unterschied, es waren eben ‘ganz normale’ Mädchen oder junge Frauen. Nix mit Krallen oder Zähnen, höchstens mit Zicken und Zetern. Jeder Ehrgeizhase in jeder einzelnen Show im Fernsehen von Dating bis Popruhm sieht so aus, vermutlich sind sie also halbwegs hübsch, nur dass mir eben ganz andere Frauen imponieren. Es war aber nicht meine Partnerschaft, sondern seine, und er entschied sich immer wieder für ein ähnliches Modell oder so wirkte es auf mich.

Und sobald die Beziehung stolperte und umfiel, zeigte sich dann auch jedes Mal, wie austauschbar sie war, die Frau. Von außen betrachtet (vielleicht auch nur aus meiner Sicht, das mag sein).

Von »innen« war und ist es natürlich Liebe, die ganz normale Sorte eventuell, eine Beziehung, wie man sie eben hat. Ist sie vorbei, hat man die Nächste. Wenn ein Mann entweder gut aussieht, Geld hat oder beides, muss er sich da nicht auf irgendwelche ergründbaren Tiefen festlegen. Ebenso wie ein durchschnittlich hübsches oder hübscheres Mädel, die keine Bedrohung gleich welcher Art darstellt und trotzdem ein paar Interessen hat, dann passt das schon.

So sieht es zumindest aus. Von außen. Vielleicht ist das alles aber auch wirklich so lächerlich einfach, dass es nahezu bedeutungslos auf mich wirkt. Wirklich ganz simpel nur einfach, für die anderen oder für viele von ihnen.

Für die Zukunftspläne habe ich viel, viel Glück gewünscht und meine das auch so. Ich muss ja nicht alles verstehen und wenn sie glücklich sind zusammen, ist doch alles wunderbar.  Das Erstaunen aber bleibt.

Für mich ist es sehr verwirrend, wie die Liebe fürs Leben in dem einen Jahr eine Moni und ein Jahr später eine osteuropäische Schönheit und drei Jahre später eine Sabrina sein kann, die sich alle ähneln, die alle den gleichen Zweck erfüllen, eine verwandte Optik mitbringen, das gleiche Ziel haben und jederzeit ersetzt werden könnten, wenn unüberbrückbare Differenzen auftauchen. Trennung, kurzes Geschimpfe, Wochen oder Monate darauf stolze Präsentation Nachfolgemodell, gerne ‘meine Süße’ genannt, übergangslos weiter im Programm.

Was immer das Programm sein mag.

# 19. Februar 2007 um 02:24 PM
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Muttertag 2008? wtf?

Ein Veranstalter für Volksmusikreisen quält mich. Nicht die ganze Firma, sondern eine Sekretärin oder Sachbearbeiterin. Man hat dort nach dem Muttertag gegoogelt, um zu ermitteln, wann der Muttertag 2008 ist, und auch meine [damalige! siehe Muttertag Homepage] Auskunft gefunden: Der Muttertag 2008 ist am 4. Mai 2008, also nicht wie “immer” am zweiten Sonntag im Mai, denn der Pfingstsonntag fällt in 2008 auf den zweiten Sonntag im Maienmonat, das ist der 11. Mai und dann wird der Muttertag vorverlegt.

Nun kommt das Problem: Diese Frau hat zwar meine Info gefunden, fordert aber wiederholt in barschem Ton die Auskunft an, ob das denn nun auch stimme. Die erste Mail habe ich ignoriert, einfach weil ich sie ignorieren wollte, ich musste erst mal die Information verdauen, dass es ‘Touren mit Musik’ gibt und damit nicht die Verehrung der Cocks of Rock, sondern irgendwelche Hintertupfinger Spatzen gemeint sind. Jetzt geht es schon wieder weiter:

» ... wegen der Muttertagsaussage 04.05.2008, auf Ihrer Internetseite, hatten wir Sie schon mal um eine Aussage gebeten, ob an diesem Tag auch 100%ig der Muttertag stattfindet ? Da zu diesem Tag verschiedene Aussagen im Internet gemacht werden.
Wir bitten Sie nochmals um eine Stellungnahme.«

Da ich das jetzt durchschaut habe (die wollen, dass ich eine Österreichische Erlebnisreise mit Volksmusikanten buche oder im Blog erwähne), habe ich nur freundlich darauf hingewiesen, dass sie meine Aussage doch schon kennt.

Aber geschrieben hätte ich am liebsten ganz andere Dinge, die eine direkte Verknüpfung von Volksmusikantenkonsum und Auffassungsgabe unter anderem beinhaltet hätten. Wenn ich damit jetzt alle Fans der Dolomitenmusikanten oder Bayreuther Wachtelknusperer vergrellt habe, soll es mir Recht sein.

[Update: Inzwischen weist so einiges darauf hin, dass der Muttertag trotz Pfingsten nicht verschoben wird. Wir werden es bald wissen :-) ]

# 19. Februar 2007 um 10:12 AM
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