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Sonntag, 18. Februar 2007

Got me a ticket to ride

Aus Gründen wollte ich mein Ticket nicht online buchen, sondern beim Bahnhof vorbeischauen und es am Schalter kaufen. Also suchte ich mir genau die drei Zugverbindungen heraus, die ich nehmen will. Schrieb für die drei sorgfältig alle Zeiten und die exakten Zugnummern in ein Dokument und ergänzte die Info, wann es ein Sparpreis sein sollte und wann ein ‘normales’ Ticket.

Diesen Zettel gab ich der Schalterbeamtin, die prompt eine komplett andere Zugverbindung heraussuchte und mir zu erklären begann, warum ich ihrer Meinung nach sparen würde, wenn ich zu ganz anderen Zeiten fahre als gewünscht.

Da ich genau das vorher gewusst hatte (und es dem Mann auch schon gesagt hatte, dass genau das passieren würde), hörte ich mir den blöden Scheiss bis zum bitteren Ende an und erklärte ihr dann ganz geduldig, warum ich eine Menge Geld sparen würde, wenn ich die Tickets exakt so nehmen würde, wie ich mir das überlegt, herausgesucht, aufgeschrieben sowie ausgedruckt und extra für sie mitgenommen hatte. (Trotz der albernen Bearbeitunsgebühr von 5 Euro, damit ich ihre Arbeit mache, waren die Tickets immer noch 40 Euro preiswerter, übrigens.)

Das sah sie dann auch ein. Nachdem ich sie auch noch an ihre eigenen Winterspecial-Preise erinnert hatte.

Warum immer dieser Umweg über die Abgründe des menschlichen Hirns, an jeder Hotline, an jedem Schalter, immer dann, wenn es um Auskünfte oder Selbstverständlichkeiten geht?

ICH WEISS ES NICHT.

Aber so lange ich am Ende gewinne, ist es mir gleich.

# 18. Februar 2007 um 10:29 PM
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Freitag, 16. Februar 2007

Drache bei Nacht

blauer-drache-vor-nacht-01

# 16. Februar 2007 um 10:17 PM
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Suchtverhalten

Vorsichtshalber im Hotel anrufen und die Buchung um den Vermerk »Zimmer mit WLAN« ergänzen. Das klappt, dann kann ich früher fahren und eine weitere sanft gepflegte Sucht ausleben: Hotelzimmer. Nur die anonymisierte klimatisierte Sorte, die dann überall auf der Welt sein könnte von Bankgok bis Hamburg, sobald man die Vorhänge zuzieht. Nicht, weil ich die einheitlich anmutende Einrichtung dieser Ketten so mag, sondern weil ich nirgends so friedlich und sofort und tief und fest schlafe wie in einem solchen Zimmer.

Es gibt Hotels in malerischen Orten, in die ich heimlich, still und leise und vor allem ganz alleine immer wieder heimkehre, um eine kleine private Schlafkur durchzuführen, so dass ich von der Stadt niemals mehr sehe als die Anfahrt, oder den Bahnhof. Laptop, Room Service, Bücher, WLAN und Schlaf. In solchen Zimmern ohne Aussage, in denen doch schon so viel geschehen ist, kann ich versinken und mich zwischen die Laken streichen, um auf verschiedenen Kanälen aus Farbträumen zu wählen und fast beliebige Erinnerungen aufzusuchen, die oft an andere Räumlichkeiten gebunden sind. Oft, aber nicht alle.

Unser zuckrig weißer Hochzeitskuchen starb auf solchen Laken, die Narbe links am Knie entstand in so einem Bett, weil ich schlief, statt die Wunde zu versorgen. Wohlig entspannt, oder am ganzen Körper zerschunden und blutig. Mit dem festgewachsenen Telefonhörer oder mit einer Kiste Bücher, fluchend halb auf dem Nachtisch balancierend aufgrund des vergessenen eigenen Modemkabels oder mit einem Waschbecken voller Eiswürfel aus dem Automaten, um den Champagner zu kühlen. Mit Blick auf ein tristes Vergnügungsbad oder den Times Square, einen Bahnhof oder das Zimmer gegenüber.

Meistens komme ich in einem dieser brav gediegen eingerichteten Zimmer auf eine Art zum Stillstand, für die andere viel Zeit in Yoga investieren.

# 16. Februar 2007 um 01:23 PM
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Donnerstag, 15. Februar 2007

Ist es schon wieder so weit

Als ich einen Blick aufs Wetter werfen sollte, erbrach sich gerade ein Pirat fein säuberlich in den Mülleimer an der Ampel. Aber erst als ein kleiner Zauberer und ein noch kleinerer Drache laut weinend hinter einer Schornsteinfegerin herrannten, wusste ich wieder, wo ich eigentlich bin. Wohne. Helau.

Darüber will ich aber eigentlich gar nicht viel nachdenken, diese sechs Tage gehen jetzt auch vorbei.

# 15. Februar 2007 um 11:14 AM
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Mittwoch, 07. Februar 2007

Kalte Nase, warme Decke.

Unser Heizverhalten hat sich sehr geändert, seit wir mit der nagelneuen optimierten Heizungsanlage wohnen, die wir hier als Erstes eingebaut haben - früher war die Heizung entweder voll an oder ganz aus, da die Wärmeregulierung in der alten Wohnung mehr als schwerfällig reagierte. Daher haben wir im Winter meistens einmal komplett aufgeheizt und das bis zum Frühjahr so gelassen. (Das war auch teuer, nehme ich an - ich hab es nie ausgerechnet).

Die neue Anlage reagiert sehr schnell, es ist nun möglich, in einer Viertelstunde ein Zimmer zu heizen, das vorher ganz kalt war. Auch das wirklich große Bad ist im Nullkommanix warm. Gerade deswegen heize ich nun kaum. Ich brauche ja keine vorgewärmten Räume, es reicht mir völlig, bei Gefröstel etwas aufzudrehen. Es ist fein, endlich eine gute Heizung zu haben. Sie ist auch deswegen gut, weil sie sich so prima dosieren lässt.

In einem richtig kalten Zimmer unter einer warmen Decke aufzuwachen ist herrlich. Ich stecke die Nase so lange ins Zimmer, bis sie kalt ist und freue mich darauf, mich nach dem Aufstehen und Frieren warm anzuziehen.

Aber vorher liege ich noch warm eingepackt und lasse meine Nase auskühlen und freue mich darüber, unter dem Kirchturm zu schlafen.

# 07. Februar 2007 um 11:24 PM
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