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Montag, 01. Januar 2007

Jahresrückblick 2006

Zugenommen oder abgenommen?
Erst abgenommen, dann einen kleinen Teil wieder zugenommen. Womit dann auch schon klar wäre, um welchen Vorsatz ich in 2007 nicht herumkomme.

Haare länger oder kürzer?
Kürzer. Immer, wenn ich fast darauf sitze, kürze ich sie auf knapp überschulterlang.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Keine Veränderung, ich trage nur viel häufiger Tageslinsen.

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr als je zuvor. Ging ja nicht anders.

Mehr bewegt oder weniger?
Einerseits mehr, andererseits weniger. Es war ein sehr aktives Jahr und wir sind in den dritten Stock gezogen, aber für gezielten Sport war leider nur sehr wenig Zeit.

Der hirnrissigste Plan?
Die gesamte erste Wohnung bis zum Jahresende rundherum so fertig zu machen, dass nichts mehr anliegt. Dank einem sehr guten Tischler hat das tatsächlich doch noch geklappt, aber es war ein hirnrissiger Plan.

Die gefährlichste Unternehmung?
Ich weiß es, aber ich denke, ich werde es nicht diskutieren und daher auch nicht hier teilen.

Die teuerste Anschaffung?
Wohnung I.

Das leckerste Essen?
Olivers Chili. Salat und Steak bei Pépé. Frisch handgebrühter Kaffee mit Haferflockenkeksen in unserer neuen Küche.

Das beeindruckenste Buch?
Leider keine Zeit für viele Bücher, beeindruckt hat mich keins.

Das enttäuschendste Buch?
Siehe eins höher.

Der ergreifendste Film?
Das war dann wohl Brokeback Mountain, was aber vor allem daran liegt, dass wir so wenige gesehen haben.

Die beste CD?
Kam mit der Weihnachtspost aus Wien.

Das schönste Konzert?
Kein Konzert. Eine lange warme Nacht in the land of Skype, in der viel Musik durch die Leitung floss.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Dem Kampf gegen den Terminplan, wenn Leben und Sanierung, Renovierung und Arbeit unter eine Kappe gebracht werden mussten.

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Oliver. Neuen Nachbarn und Freunden, alten Bekannten und Freunden. Mit mir.

Vorherrschendes Gefühl 2006?
Wow. Das geht also auch.

2006 zum ersten Mal getan?
Wohnung gekauft, Mieter gekriegt, Putz angerührt, Lasten getragen, Poker gespielt, indisches Restaurant besucht, alleine Auto gekauft.

2006 nach langer Zeit wieder getan?
Mit einem großen Hund geschmust, viele Male spontan Nachbarn besucht und spontane Nachbarschaftsbesuche erhalten, Telefonnummern endlich gewechselt, sozusagen ... umgezogen.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Meinen Mangel an Gesundheit, unerwartete Zusatzkosten bei der Sanierung, den ewigen Zeitmangel.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ein altes Haus viel schöneren Lebensraum bietet als Neubauten oder Reihenhäuser.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Voller Einsatz, durchgehend.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Voller Einsatz, durchgehend.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ja, das machen wir so.

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
OK.

2006 war mit 1 Wort…?
Anfang.

2006 war ein unglaubliches Jahr. Anstrengend, aber wunderbar. Ich freue mich auf 2007.

# 01. Januar 2007 um 10:05 PM
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40 Jahr, kein graues Haar

Is this a lasting treasure
Or just a moment’s pleasure?
Can I believe the magic of your sighs?
Will you still love me tomorrow?
(The Shirelles, 1961 - » Will you still love me tomorrow «)

*

Diesen Eintrag wollte ich im Juli an meinem 40. Geburtstag schreiben, nur steckte ich an diesem Tag und an den weiteren bis zu beiden buchstäblichen Ellbogen in Umzugskisten und bildete mir damals tatsächlich noch ein, dass wir den zweiten Teil unserer Wohnung im Sommer 2007 fertig saniert haben würden, so dass wir meinen Geburtstag und unseren 5. Hochzeitstag zum 41. nachholen und zusammen mit der Wohnungseinweihung feiern könnten. Inzwischen bin ich weiser.

Eigentlich will ich auch nur kurz bestätigen:

Vierzig werden ist ganz OK und tut kein bisschen weh. Ich dachte mir ja schon, dass es nicht so schlimm ist.

Ganz im Gegenteil kann es sogar sehr nett sein, immerzu nette Komplimente zu erhalten, weil man jünger aussieht. Eigentlich sehen ja fast alle Frauen »jünger« aus, die ich kenne. Es gibt eben einfach kaum noch weibliche Wesen, die zum formlosen grauen Haustier mittleren Alters mutieren, sobald die Folgegeneration halbwegs alleine mit den Schularbeiten klarkommt. Vierzig ist die neue dreißig. Mindestens.

Die vierzigjährigen Damen, die ich kenne, laufen Marathon oder modeln, arbeiten in ihren Traumjobs und wirken auf mich keinesfalls so, als sei irgendwas Wesentliches schon gelaufen und unwiderruflich verloren, wenn man 40 wird.

OK, wenn man noch eine halbe Fußballmannschaft eigenbäuchig zur Welt bringen möchte, sollte man sich vermutlich beeilen, und in manchen Branchen fällt man sicherlich aus dem typischen Raster, weil die Kiddies nachrücken. Irgendwas ist ja immer. Aber abgesehen davon könnten so ziemlich alle auch 30 oder Mitte bis Ende 40 sein, das tut sich alles nicht mehr viel - wenn man nicht will.

Jeder positive Text zum gefühlten 40. Meilenstein wird wohl aber ohnehin nur von denen wirklich geglaubt werden, die genau so alt oder älter sind und daher schon wissen, dass man den 40. überlebt, ohne dass um Mitternacht die Zähne ausfallen oder spontaner Flaum die Kinnlinie umgraut.

Jeder muss selbst herausfinden, wie nett es sein kann, ein paar Jahre älter zu werden und welche Vorteile es hat und die wenigsten möchten scheinbar tatsächlich vorher wissen, dass es ganz gut auszuhalten ist. Sie gruseln sich einfach viel lieber, wovor auch immer.

Weibchen zwischen 16 und 35+ scheinen zum Beispiel stets freundlich-wissend zu nicken und dabei mitleidig zu denken »die arme alte Frau, natürlich redet die sich das Altwerden schön, was soll sie auch sonst machen.« und quieken dann arg niedlich »Uh-ooooh, aber ohne 4 vorne ist es doch irgendwie toller!«

Solche Gespräche kann man sich also irgendwie auch gleich sparen. Solche Blogeinträge auch.

# 01. Januar 2007 um 10:05 PM
das leben • 2x FeedbackDrucken





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