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Samstag, 20. Januar 2007

Schnipsel

»Du hängst wohl den ganzen Tag vor der Mailbox?«
»Nö, eben nicht.«
»Aber du antwortest doch immer sofort.«
»Schnuffzel, ich kriege immer eine SMS, wenn du mailst.«
»Oh.«

»Sind das Freunde von euch?«
»Ja, kennen wir schon länger.«
»Blogger?«
»Nein. User. (Pause) Sie haben zwar ein Blog, aber sie kennen auch andere Themen.«

# 20. Januar 2007 um 11:44 AM
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Freitag, 19. Januar 2007

Kratzgeschmus

Wenn der Kater dich auf einmal innig liebt, solltest du mal prüfen, ob du zufällig ein Käsebrötchen hast. Noch.

# 19. Januar 2007 um 11:34 AM
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Anfängerfehler

Einer ist irgendwie immer drin, egal wie lange man schon dabei ist: Seminar angeboten, Tagessatz für das Angebote OK und vergessen, die Teilnehmerzahl zu fixieren, weil selbstverständlich davon ausgegangen, dass es sich um eine Gruppe intelligenter Größe handeln würde. Mit mehr als 8-10 Personen ein Thema abzuhandeln, bringt gleich mal nur die Hälfte.

Das mit der Teilnehmeranzahl war natürlich ein Fehler, so wie es immer ein Fehler ist, davon auszugehen, dass Dinge ‘normal’ abgehandelt werden, nur weil alles andere weniger Sinn macht - denn jetzt sollen es 22-24 Teilnehmer werden. Ich bin genervt (von mir selbst genervt, weil mir das durchgerutscht ist), und werde nie wieder bei einem Angebot vergessen, eine Teilnehmeranzahl zu fixieren.

Nicht, dass mir das viel hilft, denn ich gebe nicht viele Workshops, einfach weil ich nicht mehr will, es rechnet sich für mich nicht. Angefragt wird sowieso immer zum Thema Blogs, und das Feld überlasse ich zu 99% sehr gerne den üblichen Verdächtigen, die es dann mit Dollarzeichen in den Augen niederschwafeln oder sich am Ego puscheln können. Diesmal geht’s aber um Technik, da bin ich gern dabei.

Jetzt frage ich mal an, ob das denn wirklich Sinn macht mit so einer großen Gruppe. Können kann ich das natürlich, daran wird es nicht scheitern, aber es bringt einfach nicht so viel.

# 19. Januar 2007 um 09:00 AM
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Donnerstag, 18. Januar 2007

Sturmwarnung also

Hier oben knallt der Wind auch an normalen Tagen mit voller Wucht gegen das Haus, was die oberste Etage im schwülen Sommer zu einer schnell auf ‘angenehm luftig’ umstellbaren Angelegenheit macht. Er fegt auch an Tagen ohne Orkanwarnung um die Kirche, schüttelt weiter unten die Bäume, die vor ein paar Jahren neu gepflanzt wurden, nachdem ein junger Mann namens Tim Thudium vom Blitz getroffen wurde, als er unter den hoch aufragenden Vorgängerbäumen durchradelte. Ein Kreuz und ein Gedenkstein zieren den Kirchplatz an dieser Stelle.

Gedenkstein

Der Brunnen ist keiner von der Sorte, die sich schnell durch Wind beeindrucken lassen müssen. Er wurde (glaube ich, ohne jetzt extra runterzugehen dafür) von der Firma Zinnenlauf gestiftet, die ein paar Meter weiter rechts auf der anderen Straßenseite ihre Geschäftsstelle hat, aber auch um die Ecke noch ein größeres Lager. Sehr praktisch für uns, als wir die Dusche kauften, denn für Selbstabholung wurde uns sofort ein Rabatt angeboten.

Brunnen

Die Kirche ist groß genug, um dem Alltagswind einiges zu tun zu geben. Sie heißt St. Josef. Da mir in meiner Jugend erklärt wurde, ich sei katholisch und müsse merkwürdige Riten und regelmässige Besuche in einer anderen Filiale absolvieren, die ebenfalls St. Josef hieß (nur woanders), erinnert mich der Name an alte Zeiten und immer wieder daran, dass ich nun freiwillig fast im Schatten einer St. Josefs-Kirche wohne. Eben nur fast.

St. Josef, Oberrath

Die meisten dieser Bilder hat übrigens Oliver gemacht, als er die neue Kamera ausprobierte. Um zwischen den Häusern und der Straße, die ‘unsere’ Kirche wie ein U umgibt, ein vernünftiges Bild vom ganzen Gebäude hinzukriegen, musste er ganz schön laufen und vieles probieren. Wir haben mal angefragt, ob man auf den Kirchturm steigen kann, gerne in verantwortungsvoller Begleitung.

kirche-ganz

Die Antwort kam sofort und lautete Nein. Inzwischen wissen wir, dass man sich als freiwilliger Helfer für den Aufbau der Buden des Kirchenfestes melden könnte, denn die werden auf dem Turm verwahrt. Oliver müsste dafür dann auch noch konvertieren. Ich denke, das machen wir so. Aber es dauert noch, Kirchfest ist nicht so oft.

Den Wetterhahn von der Kirche kann ich ohne Verrenkungen nicht sehen, glaube ich. Probiert habe ich es noch nicht so oft, denn von jedem Fenster zum Kirchplatz hin sehe ich links den Wald und geradeaus das große weiße Haus genau gegenüber.

Weißes Haus direkt gegenüber

Ich sehe das Haus natürlich nicht so schräg, sondern die Seitenfront und dahinter die Privat-Skyline. Auf dem weißen Haus steht eine von zwei großen Funkantennen, die regelmäßig Besuch von fürsorglichen Menschen mit einem Kran bekommen. Wenn die schwankt ... ist Orkan.

So sieht das im Sommer aus:

Sommerblick

Der Wind könnte einmal rund um die Kirche jagen, die Straße geht einmal ganz rundherum. Hinter der Kirche ist noch eine Kneipe, in der man sehr gut essen kann, auch wenn man aufgrund von Beschriftung und Layout zunächst denkt, es handele sich ums Pfarrzentrum. Außerdem stehen dort Kleider-Container und meistens ist spätestens da noch ein Parkplatz frei. Abends. Tagsüber nicht, denn rechts hinter uns ist das Augusta-Krankenhaus.

Manchmal rufe ich die Pforte dort an, weil jemand im Bademantel mit dem Tropf in der Hand und dem aus der Schlafanzughose hängenden Katheterbeutel um den Brunnen stolpert. Das sind meist ältere Patienten, denen es zu langweilig wurde, auf den dafür vorgesehenen Plätzen hinter dem Krankenhaus herumzulaufen und die dann blutend, schwankend und aus dem Katheter tropfend stöhnen, sie würden wirklich keine Hilfe brauchen, danke sehr. Ich frag also nicht mehr, sondern klingele kurz durch und lasse holen.

Rather Kirchplatz

Der Wind bläst Regen gegen alle Scheiben und ich denke, was wohl alle heute denken, die in einem alten Haus wohnen: Jetzt steht es hier schon 100 Jahre, dann wird es auch den angekündigten Sturm überstehen. Ich denke das für die Kirche gleich mit, nachdem ich mir eine ganze Weile den Hals verrenkt habe, um zu berechnen, wo ein runterkippender Wetterhahn landen würde. Ziemlich genau zwischen meinen Augenbrauen, würde ich sagen.

Aber jetzt steht sie hier schon 100 Jahre, diese Kirche, dann wird sie wohl sturmerprobt sein. Und der Hahn auch.

Und das Haus sowieso.

home

 

 

# 18. Januar 2007 um 08:11 AM
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Mittwoch, 17. Januar 2007

Erkenntnis, nicht neu

Ego kills anything. Es ist unglaublich mühsam, wenn jeder die Welt nur aus dem eigenen Blickwinkel in Angriff nimmt, noch viel mühsamer allerdings ist das Bestreben, eben gerade dies bewusst nicht zu tun. Die Lösung läge in der Normalität, doch wer hat auf die schon immer Zugriff?

Einmal versucht, aus einem vollen öffentlichen Verkehrsmittel auf einen Bahnhof mit ungeduldig wartenden Menschen auszusteigen, und du weißt alles und doch auch wieder nichts über die Menschheit. Besonders, wenn die obligatorische Schmallippenhippe im urbanen GhettoQueen-Look schön laut ihr »Wenn ich erst mal aussteigen dürfte BITTE sehr« über das Gleis zischt und sich dann applausheischend umsieht. Schon gut, möchte man sagen, du erziehst ganz sicher auch keinen, aber wer erklärt dir das? Man sagt aber nichts, sondern drängt sich einen Weg hinaus und freut sich dann über die Freiheit.

Noch was.

Eine Empfehlung: Wenn jemand mit dir darüber reden möchte, dass er bei Ebay erst dann Bewertungen vergibt, wenn er eine (positive) erhalten hat und langwierige Begründungen dazu auszupacken anfängt, genau dann ist eigentlich ein guter Moment zum Gehen. Weggehen, um es unmissverständlich niederzubloggen. Gerne auch kommentarlos.

# 17. Januar 2007 um 11:23 AM
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