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Montag, 18. Dezember 2006

Look, a silver lining!

99,9% der restlichen Weihnachtspost ist seit heute morgen acht Uhr dreißig endlich unterwegs. So spät war ich noch nie dran. Gefühlt zumindest.

Die Wohnung nähert sich dem »alles fertig«. Garderobe ist da, in der Küche alle Leisten über den Bodenschubladen. Die Türen sind lackiert. Es fehlt nur noch eine klitzekleine Blende vor den Neonleuchten unter den Oberschränken, die NRWs mobilster Tischler noch anbringen wird, dann ist tatsächlich nirgendwo mehr irgendwas zu richten. Ich glaub es selbst kaum und überlege die ganze Zeit, was wir vergessen haben könnten. Aber nein, selbst die schimmelige Dachbodenklappe ist schon gegen eine neue ausgetauscht, die Jalousien sind angebracht, das Wand-Tattoo sitzt, die Heizung brummt, der neue massgeschneiderte Küchentisch ist perfekt - diese drei Räume sind das, was eine Homepage nie sein kann: Fertig. [Hier bitte gepflegtes Jubilieren einfügen.]

Laut der Krankenkasse bin ich nun Diabetikerin, laut einer Versicherung schon verschieden und die GEZ hält Oliver auf einmal für alleinstehend mit Fernseher, während die T-comischen immer noch erbarmungslos für den gekündigten Anschluss abbuchen. Aber sonst ist alles prima.

Und noch was: Mit Einlagen rutschen die Socken tatsächlich nicht mehr so sehr :-)

# 18. Dezember 2006 um 09:42 AM
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Freitag, 15. Dezember 2006

Fischbrötchenatem

Spacko Anonymus hat sich beklagt, dass meine Posting-Titel nicht immer zu den Themen passen würde. Ich gedenke dies also nun zur Kunstform zu erheben, es sei denn, ich vergesse es wieder. Glücklicherweise tendiere ich dazu, Spacken nicht nur zu ignorieren, sondern einfach transparent verlaufen zu lassen und schnell völlig zu vergessen. Find ich auch gut.

Man/ich möchte einen Blog-Eintrag schreiben und denkt schon vorher, dass man als ersten Satz eigentlich disclaimern müsste: Ich will mich nicht beklagen, ich möchte auch nicht dementsprechend missverstanden werden, lege aber trotzdem Wert darauf, gelegentlich Stimmungen und Gedanken so notizzubloggen, wie es mir gefällt. Ein hoffnungsloses Unterfangen, wie ich nach 10,5 Jahren mit dieser Website weiß: Die Existenz an sich reicht aus, um missverstanden zu werden (Existenz: meine, die des Blogs, die des Universums, was immer).

Wenn man/ich den Blog-Eintrag bis zu diesem Disclaimer geschrieben hat, will man/ich ihn eigentlich schon wieder löschen, denn über das Bloggen bloggen schon genug, die meisten könnten es besser lassen und man/ich auch spätestens ab dem Moment, wo man nichts Neues mehr findet. Und das gibt es seit 2001 metathementechnisch eher selten, das meiste ist eh nur getarntes Egowälzen und wenn man sich tatsächlich Gedanken macht, wird es unterstellt, etc.

Dann fragt man/ich sich aber prompt, ob das nun eine Blog-Krise ist und das ist dann wieder einer der Fälle, wo man/ich zumindest ein PP (Pause-Posting) absetzen könnte, denn nichts regt den Blogfluss mehr an als die Ankündigung, dass man nun eine Weile nichts mehr bloggen will. Bei der Erkenntnis angekommen, dass es sich ganz sicher nicht um eine Blog-Krise handelt, sondern um eine gewisse Unlust gewissen Phänomenen gegenüber, kostet es tatsächlich einige Überwindung, trotzdem noch einen Eintrag abzusetzen.

Was ich eigentlich sagen wollte:

Arbeit essen Blogseele auf. No time to chill. Und dann noch dieser Weihnachtsquark, ich hab erst ein Drittel aller ‘Dinge’ verschöckt (sic). Wenn ich 20 Mails beantworte, kommen 40 nach. Kurz und herzensgut: Jede/r, die/der darauf vertraut, dass ich mich schon selbst melde, sobald ich diesen To-do-Knoten durchschlage, ohne nachzufragen, ohne doppelt zu mailen, auch ohne anzurufen, ist zurzeit enorm hilfreich ... jeden von diesen Kunden herze und knutsche ich virtuell über jede Anstandsgrenze hinaus, denn es ist tatsächlich eine Erleichterung, wenn sich nicht auch noch sowas nachschiebt. Ich tu hier nämlich schon mein Bestes, manchmal läuft das Leben eben über den Rand und dazu kamen dann hier noch Handwerker, die mir mühelos ganze Arbeitstage zerbröseln können. Vorweihnacht nervt, Mwst-Umstellung nervt, Jahresende stresst.

Nein, ich will mich tatsächlich überhaupt nicht beklagen. Tatsächlich habe ich die fast einzigartige Situation, dass nur schöne Aufträge warten, kein Brotklops (den man fürs tägliche Brot abarbeiten muss, obwohl man nicht so mag), und ich liebe meine Arbeit. Beide. Dass wieder irgendwer mich missverstehen wird, nehme ich jetzt einfach mal in Kauf.

# 15. Dezember 2006 um 06:30 PM
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Rutschsocken

Gibt es warme weiche Socken, die in etwas zu großen Schuhen nicht herunterrutschen? Selbst gestrickte, mit denen ich reich beschenkt wurde in den letzten Jahren von ein paar lieben Strickbloggerinnen, sind herrlich. Rutschen aber bis vorne auf die Zehen, wenn der Schuh nur ein bisschen Raum lässt, und den Raum brauche ich nun mal, wenn ich schnell und viel gehen will.

Ich habe lange und kurze gestrickte versucht, zu große oben umgeklappt, schon stramm sitzende genommen, die von Oliver probiert, Tennissocken, Haussocken mit elastischem ‘Schaft’ und sogar (brrrr) Nylondinger druntergepackt. Hilft alles nix, sitzt nicht, rutscht. Bevor ich mich jetzt in die wesentlich teurere Experimentierzone aufmache und irgendwelche Sport-Spezial-Supersocken mit merkwürdigen anatomischen Sockenfeatures kaufe, frage ich einfach mal: Kennt jemand den Trick? :-)

# 15. Dezember 2006 um 10:28 AM
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Dienstag, 12. Dezember 2006

Aua

Wie ich durch einen äh Commentatoren bemerkte, kann die Strafe für flapsige Bemerkungen über Nachwuchs-Superstars der Neuzeit durchaus darin bestehen, zu Herrn William Kauleiste unter den ersten 10 Google-Abfragen gefunden zu werden. Puh. Geht sicher wieder vorbei, wie die höschenfreie Geschichte auch.

# 12. Dezember 2006 um 11:47 PM
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Montag, 11. Dezember 2006

Einfach nicht flexibel (ich)

Spröde seien die Blogeinträge schreibt er und ich denke daran, wie der kleine Sohn der Mieternachbarn spontan mit einem Liedchen namens »Finger im Popo« reagierte, als er begriff, dass es sich bei meiner Folkmanis Stinktierpuppe Anansie um eine Handpuppe handelt. Im Grunde habe ich zur Sprödigkeit auch nicht mehr zu sagen, dieser Kleinkinder-Kampfgesang ist inhaltlich die passende Antwort auf alle und alles, wenn man nur will. Gerne verweise ich bei Gelegenheit auch darauf, dass man antibakterielle Socken kaufen kann, wenn man sie braucht - und Trekkingsocken namens »Desert Storm«. Es müssen ja nicht immer die Themen sein, die den anderen am Herzen liegen.

Die Bäckereifachverkäuferin zum Beispiel teilte mir neulich überraschend mit, dass zu Zeiten von Herrn Hitler ein Kopf Blumenkohl ja auch nicht vier Mark gekostet habe. Die Information, dass er dafür gewisse andere Unannehmlichkeiten für den einen oder anderen mit sich gebracht habe, quittierte sie mit Schweigen und ich verbuchte das Blumenkohlgeblubber unter »blondierte Mädchen, die unbedarft irgendwas nachplappern«, nahm mein Vollkornbrot und

flüchtete

entmaterialisierte.

Kurz darauf beschwerte sie sich bei mir anhand eines Brötchenkaufs, dass es ja nur noch Ausländer in Deutschland geben würde. Stimmt ja gar nicht, meinte ich daraufhin forschfröhlich, wir beide sind doch deutsch. Den bewusst schön dürr gehaltenen Scherz hat sie aber nicht verstanden oder ignoriert und wollte sich dann trotzdem gerne über eine drohende Übernahme von Was-weiß-ich durch ‘fremdländische’ Personen unterhalten. Das war dann der Moment, in dem ich ihr von den antibakteriellen Socken erzählte.

Das Liedchen wäre passender gewesen, aber ich singe einfach nicht so gut wie der Nachbarsknabe.

# 11. Dezember 2006 um 11:20 AM
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