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Donnerstag, 16. November 2006

Norwegisch lernen.

»Mröpf mrömpf möpf mröpf mröpf!« heißt auf norwegisch waldkaterisch: Setz mich aufs Fensterbrett, ich will Tauben fressen! (Auch wenn Britta in Norwegen das vermutlich anders aussprechen würde.)

Dieser Katerklops, der ständig mit Krallen und Zähnen seine Zärtlichkeiten und robuste Einstellung Menschen, Mitkatzen und Möbeln gegenüber beweist, ist ein Mimöschen, wenn es um ihn selbst geht und jammert ziemlich rum, wenn andere gestreichelt werden, er doch lieber vom Arm runter will oder ihm langweilig ist. Das Fensterbrett ist hoch und es ist gruselig, da hochzuspringen, wenn das Fenster offen ist, denn auf der anderen Seite geht es 12m abwärts in den Innenhof. Da hilft auch das katzensichere Fliegengitter nix, der Kater wird lieber angehoben. »Mröpf mrömpf möpf mröpf!«

Anschaffung einer Hühnerleiter für den Katerkasper wird erwogen, bezahlbare kleine sind aber gar nicht so einfach zu finden, wie man denken sollte. Zwischenzeitlich überlegen wir, uns das eine oder andere Weekend im Hotel zu leisten - es gibt da ja so Wellness-Specials, um auch Katzeneltern ein gelegentliches Durchschlafen zu ermöglichen.

Wenigstens guckt er gerne das Vollwaschprogramm.

# 16. November 2006 um 11:39 AM
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Dienstag, 14. November 2006

If I were

Wenn ich noch zeichnen würde
oder besser fotografieren könnte
oder eine Kamera hätte, die besser aufnimmt als diese alte
würde ich jeden Tag den Winterblick aus dem Fenster für mich festhalten -

- wenn die Sonne dunkelgrau abraucht und die Privat-Skyline der Bürogebäude an der Brücke wie ein extraterrestrischer Adventskalender aussieht. Auf der anderen Seite vom Kirchplatz wohnen etwa 30 Leute im großen weißen Eckhaus (jeder in einem Zimmer) dessen Etagen schon deshalb immer gründlich beleuchtet sind. Weihnachtlich geschmückt auch, schon lange. Die Autobrücke herunter kullern Lichter an hellen Schaufenstern vorbei und ein mittelkleines Kind mit einer Laterne oder hellen Taschenlampe umrundet die Kirche, leuchtet jeden Winkel aus. Die kleinen uralten Laternen vor den Bäumen am Brunnen dürfen brennen, obwohl nur wenige Meter weiter hohe, moderne Straßenlampen installiert wurden.

Ich könnte hier oben stundenlang aus dem Fenster sehen, sobald es dunkel wird und bleibt.

Links an der Straße stehen aneinandergereiht vier, fünf alte Häuser etwa derselben Höhe. In fast jedem wohnt eine Katze, die abends ganz oben aus dem Fenster schauen darf. Manchmal sitzen sie alle gleichzeitig dort, wie unterschiedliche Scherenschnitte vom selben irren Künstler. Dann dreht die erste sich plötzlich um und tropft vom Fensterbrett zurück ins Zimmer. Als hätten sie sich abgesprochen, folgen ihr die beiden anderen und kurz darauf wird es dunkel dort, wo man vorher noch Silhouetten mit spitzen Ohren sah.

# 14. November 2006 um 08:42 PM
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Dienstag, 07. November 2006

Pinboard Message

Bitte keine Bodentruppen :-) sehr liebe Nachrichten und Nachfragen und ich hätte längst Bescheid bloggen sollen, war aber nicht in der Lage. Nach 10 Tagen im komplett ausgewrungenen Zustand bin ich zwar leider noch lange nicht wieder fit, aber zumindest wieder fähig, halbwegs sitzend in den PC zu schauen. Um 800 Mails zu erblicken und jetzt gleich wieder ins Bett zu gehen.

Gebremst habe ich vorher wochenlang vergeblich, aber kaum jemand konnte oder wollte einfach mal eben abwarten , bis ich so weit war und dann bin ich in der logischen Folge vor 10 Tagen einfach komplett und recht gründlich zusammengeklappt: Die Sanierung-Renovierung-Umzieherei zusätzlich zur täglichen Arbeit hat mich eingeholt, um mir schwungvoll in den Nacken zu knallen und mich gründlich lahmzulegen. Erschöpfungszustand, Grippe, komatöser Schlaf über Tage, ausgedörrtes Erwachen, das ganze Vollwaschprogramm mit Schleudergang bis zum entzündeten oberen Ende. Äußerst interessant, so ein rundherum vereiterter Mund-Rachenraum, aber nicht zu empfehlen (und dann heute noch ca. 400 Kinder, die Sankt Martin vorverlegt haben und die Kirche umkreisten, hier klingelten und alle Gummibärchen raubritterten, mir ein neues Lied vom kleinen König beibrachten, obwohl ich fast im Stehen einschlief).

Mir bleibt nichts anderes übrig, ich gehe jetzt wieder tiefschlafen. Die liebe Ermahnung, ich solle nicht gleich wieder in den Turbo schalten, nehme ich jetzt einfach mal brav an.

Immerhin, für ein Lebenszeichen an euch hat’s gereicht. Alles Liebe, nicht böse sein, wenn ich nicht sofort antworte und euch alles Gute und vor allem Gesundheit!

Der BlogRest dauert bei mir dann noch ein Weilchen, denke ich. Erst mal auskurieren. Gute Nacht.

# 07. November 2006 um 06:34 PM
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