Living next door to Lea
Nachdem sie zweimal spontan anklingelte, um eine heiße Zitrone mit mir zu trinken, als ich gerade keine Zeit hatte, haben wir beschlossen, doch besser Termine auszumachen und uns in aller Ruhe zu treffen. Zuerst hatte ich erklärt, dass ich noch bis mindestens 18 Uhr arbeiten muss, aber dann klingelte sie von 16 Uhr bis 18 Uhr alle paar Minuten. Nicht, weil sie die Uhr nicht lesen konnte, sondern um sicher zu gehen, dass ihre auch richtig ging. Jetzt machen wir eine feste Zeit an einem bestimmten Tag ab und sie kommt erst dann vorbei. Das klappt gut.
Wir spielen dann Kakerlakenpoker und mit den Katzen, sie isst mit uns, erzählt von der Schule und von den Popstars und Karaoke und von ihrem Bruder, der für einen 4-jährigen angenehm verschroben ist. Lea ist blond, wuschelig, extrem aufgeweckt und clever, betrügt beim Poker und macht sich in Windeseile eigene Regeln bei Bohnanza. Neulich wollte sie erzählen, dass man in der Schule über V. lästern würde: »Die anderen lachen über V. und alle finden sie total eingebildet!« Ich kenne V. gut, sie ist hoch gewachsen für ihre 10 Jahre und so schön, dass man ihren Anblick immer erst ein paar Minuten mit einem kleinen Kind zusammensortieren muss. In der alten Wohnung war nämlich V. unsere Nachbarin, so wie Lea jetzt. Auf die nochmals wiederholte Mitteilung, dass ‘alle anderen’ über V. lästern würden, meinte ich: »Das liegt daran, dass V. interessant ist. Niemand lästert über langweilige Menschen, man muss schon Interesse erwecken, um Lästerfeinde zu haben.« Lea schob daraufhin den strohblonden Stirnvorhang von links nach rechts und musste erst mal denken.
Auf ihre Geburtstagsparty hat sie V. nicht eingeladen. Leider sind die Wände in diesem Haus so dick, dass wir tatsächlich die Wohnungstüre öffnen mussten, um beim Singstar-Karaoke ein bisschen zuzuhören. Wobei, das ist gelogen: Wir haben nicht nur reingehört, sondern uns stundenlang vor Lachen fast auf dem Flurboden gewälzt, als ein Dutzend kleine Mädchen im Chor brüllte »Mach mir doch kein’n Knutschfleck, der Knutschfleck bleibt und duuuuuu bist WEG!« Auch sehr schön: Der fünfzehnfache Weg durch den Monsun. Faszinierend sind Glucks- und Kichergeräusche, die sicher auch gut Nerven kosten können, wenn man sie täglich stundenlang hört. Wie Leas Eltern diese Pyjamaparty mit den vielen jungen Damen und dem mitwirkenden Bruder verkrafteten, wissen wir nicht. Für uns war es ja einfach, Tür wieder zu und Geräuschpegel aus.
Welche von Leas Freundinnen besonders klein und zierlich ist, konnte man am nächsten Tag sehr schön daran erkennen, wie laut der kleine Bruder seinen Abschiedsgruß brüllte: Je hübscher und zarter das Fräulein, desto deftiger das »Tschüühüüüüs!« nämlich. Man petzte uns auch bereits, dass Hagen sehr viel von seiner freien Zeit vor dem Spiegel verbringt. Die Stirntolle sitzt aber auch wirklich gut, das muss ich ihm lassen. Wenn Lea bei uns ist, kommt er manchmal zu Kontrollgängen vorbei – er möchte wissen, was sie macht, dann geht er wieder. Vorher kollert er noch über den Flur, während Kenzo wachsam zuguckt und so tut, als wäre er ein kleiner Junge, den ein Kater besucht.
Mittwoch, 29. November 2006
Bill Kaulitz ohne Höschen
Ich versuch’s jetzt mal mit einem direkten Vergleich.
*
Editiert am 13.12.2006
Liebe Bill-Kaulitz-Fans,
Google schwemmt euch hierher, obwohl ich nur einen Scherz über Höschen gemacht habe, als Britney so dumm war, ohne aufzutreten. Das geht auch wieder vorbei, bis dahin könnt Ihr euch (Achtung Werbung) ja mal den Maxfield MAX-SIN TOUCH Tragbarer MP3-Player “Tokio Hotel Edition” in schwarz mit 1 Gigabyte Speicher anschauen. Da passen alle die vielen, vielen Versionen von Schrei
drauf.
Und Poster von Tokio Hotel - Bill in Action gibt es bei Amazon.de auch.
(Werbung Ende.)
Aktuell:
» Frische Einträge:
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Das Dach kommt
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Eine kleine Aufheiterung zwischendurch
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Lebwohl
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Bitte lächeln
Ganz normale Fotos zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Scheinbar wollen die meisten Frauen von sich Bilder von schräg oben mit faltenmindernder Beleuchtung in Supermodel-Makeup und tollen Posen (das erklärt wohl auch viele seltsame Profilfotos).
Ich dagegen wollte gerne aktuelle Bilder von der Frau, die ich auch bin. In meinem normalen Make-up, ohne Gefuddel mit den Haaren und in den Klamotten, in denen man mir auch auf der Straße begegnet.
Überzeugungsarbeit war nötig :-)… ... lesen ...
Immer noch eine Baustelle: Unsere eigenen Sites
Wir sind so beschäftigt mit ExpressionEngine und Wordpress Sites für unsere Kunden, dass die eigenen Projekte immer wieder über den Rand des Terminkalenders fallen.
... lesen ...Froodies.de - Lebensmittel-Lieferservice für Düsseldorf (bzw. nicht ganz)
Lebensmittel online bestellen und liefern lassen in Düsseldorf: Ein erster Froodies.de Erfahrungsbericht. Lieferservice Supermarkt Düsseldorf.
... lesen ...Blogbibliothek
Ein schönes neues Projekt: Blogbibliothek.ch möchte ausgewählte Texte für das Lesevergnügen zusammenstellen, ich zitiere: »Es gibt Blog-Einträge, die mit sprachlicher Sorgfalt bis hin zu literarischem Können geschrieben sind: Man möchte seine Nase in sie stecken wie in ein aufgeschlagenes Buch, das einladend in einer Bibliothek liegt. Solche Texte sollen für dieses Portal gefunden und vorgestellt werden. Eine Bewertung der Texte… ... lesen ...
Alex in Zu Diensten.: großartiges kino. Ich würde gerne den Film mit der Katze sehen und ich weiß schon warum der Mann ...
melody in Zu Diensten.: Das würde so einiges erklären :-)
midori in Zu Diensten.: Gestern dem Mann vorgelesen - wir haben uns beide köstlich amüsiert. Wahrscheinlich hat sich der ...
Michael in Ruhig ist es um mein Blog geworden: Ooch, über derartige Ereignisse kann ich mitreden, auch wenn sie natürlich bei mir völlig anders ...
Narana in Ruhig ist es um mein Blog geworden: Schöne, ruhige und entspannte Feiertage auch für Dich und Deine Familie und einen guten Rutsch ...
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