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Freitag, 11. August 2006

Vorbereitung ist die halbe Miete

Der Sohn unserer Mieter bereitet sich sorgfältig darauf vor, dass wir bald nebenan wohnen. Vorhin fragte er nach, ob das Fell von Kenzo auch ganz bestimmt schön weich sei.

Muss man ja auch wissen. Wenn man vier Jahre alt ist und man wartet wochenlang darauf, mit einem ungefähr gleichaltrigen Katerkind zu spielen, dann will man solche Dinge festlegen. Sonst freut man sich auf weich und es kommt eine Art Igel, das wäre ja nicht so schön.

Wir konnten ihn beruhigen, weicher als Kenzo geht eigentlich kaum.

# 11. August 2006 um 12:18 PM
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Straßenbahn II: Rollende Disco

Moderne Handys sind absolut in der Lage, einen ganzen Straßenbahnwaggon mit schepperndem Gejaule zu beschallen, meistens türkisches. Die Knaben auf der Hinfahrt waren zu jung, um die andere Hälfte der Lolita-Klasse zu sein, das orientalisch jaulende Mobiltelefon gehörte dem kleinsten und blondesten der Kinder, vielleicht habe ich mal wieder einen Poptrend verpasst. Diese kleinen Kids waren sich wahrscheinlich gar nicht darüber im Klaren, wie laut sie waren, es meckerte aber auch niemand. Auf der Rückfahrt plärrte die tragbare Orient-Disco einer deutlich älteren Clique, deren Einzelteile sich triumphierend umschauten und ziemlich deutlich nur darauf warteten, ihr gutes Recht auf optische Umweltverschmutzung zu verteidigen. Ein Recht, das es in dieser grellen Lautstärke meiner Meinung nach in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gibt, aber was soll’s. Glücklicherweise ignorierten die Insassen der Bahn auch diese ‘Musiker’.

Beim Aussteigen rotzten sie gemeinschaftlich auf den Bürgersteig, was prompt einen deftigen Regenschauer auslöste. Ha.

Ab morgen macht diese Straßenbahnlinie leider eine Pause. Wo die Ersatzbusse fahren, will ich gar nicht wissen.

# 11. August 2006 um 11:49 AM
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Donnerstag, 10. August 2006

Straßenbahnschluchten

In der Innenstadt stiegen sie ein: Eine halbe Schulklasse äußerst tief dekolletierter Teenie-Mädchen mit wogenden Brüsten, die über Rüschen quollen oder sich durch Knopfleisten pressten. Tief geknöpft, hoch geschnürt, weit geöffnet und bis unters Kinn hochgeschoben.

Man wusste wirklich nicht, wohin man anständig hätte schauen können, den quellenden und schwellenden Ansichten konnte man einfach nicht ausweichen, ständig schaute man in tiefe Schluchten und aufs Gebirge. So allgegenwärtig habe ich die weibliche Brust bisher nur in Musikvideos gesehen, aber auch da nicht so gehäuft. Der eine oder andere Opa war einem Herzkasper nahe, einige sicherlich nur aus Höflichkeit – wohin sollte man auch schauen? Sie waren überall, und Mädchen hingen auch mit dran.

Die armen gleichaltrigen Jungs. Es waren zwar keine dabei, aber es muss sie ja irgendwo geben.

# 10. August 2006 um 08:42 PM
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Montag, 07. August 2006

Karstadt Erlebniswelten

»Keanu,« brüllte sie »Keanu, wenn du nicht sofort da rauskommst, kriegst du keinen Hamster!«

Ich persönlich hoffe für den Hamster, dass Keanu unter dem Grabbeltisch geblieben ist, wo er zielsicher eine Schnürsenkelpackung nach der anderen öffnete.

# 07. August 2006 um 12:02 PM
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Sonntag, 06. August 2006

Mobiles

Handy kaufen 2004: Anschauen, probehalber tippen, Features sorgfältig und stundenlang vergleichen, leistungsfähige Kamera auswählen, kaufen.

Handy kaufen 2006: Hotline anrufen, fragen was so ein kleines Klapphandy kostet und das erste nehmen. Auf dem einen Feature bestehen, das man haben will: Zuklappbar muss es sein.

Warum überhaupt? Weil das nicht-zuklappbare nach einem Ritt in der Jeanstasche beim Renovieren nun eine eigene Persönlichkeit entwickelt und ständig von alleine knipst, aber nicht mehr telefonieren oder SMS-en mag. Ab und zu empfängt es noch gnädig, aber das reicht mir nicht.

Mitten im Umzug, so ein Mist. Hoffentlich kommt das Nokia 6131 schnell.

# 06. August 2006 um 10:06 PM
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