Moving-Target.de

Dies ist ein privates Blog und dies istdie vermaledeite Datenschutzerklärung.

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:



Letzte Kommentare:

Linn in Von Arschlöchern lernen: War das auf Facebook? Als ich den Anfang des Artikels las, wollte ich auch auf jeden Fall ...

Britta in Norwegen in Der vierte Wunsch: Vielen lieben Dank für die letzten Einträge - und den Elfen. Hmpf, ich weiß nicht wie ich es ...

Graugrüngelb in Es gibt da einen Haken. Jetzt.: Das ist ja ‘ne nette Idee. Ich fahre ja in den urlaub immer mit diesen Handtuchhaken, die man über ...

Thomas Arbs in Mittwochs im Düsseldorf: Das ist phantastisch. Es ist schwer zu schlucken, aber es soll ja auch nicht leicht sein. ...

melody in Mittwochs im Düsseldorf: (Ich weiß, dass der liebe echte Löwenherz gegen Muslime in den Krieg gezogen ist, aber die ...

Kontakt

Impressum

Datenschutzerklärung

powered by ExpressionEngine








Donnerstag, 20. Juli 2006

High Maintenance

Claudia hat vorgeschlagen, dass ich mir die Zehennägel lackiere. Das ist wieder eine von diesen Mädchensachen, bei denen ich das Gefühl habe, alle außer mir machen das.

Zehennägel lackieren habe ich einmal ausprobiert und beschlossen, dass ich es ekelig finde, vor allem bei anderen und deswegen auch bei mir, klar. Zehen sind so klein und wurstig, selbst die feinsten Nägel irgendwie so schräg gewulstet, Farbe kann da nur verschlimmbessern. Sauber ist viel wichtiger als bunt. Splittert auch nicht ab und sieht besser aus.

Die Fingernägel habe ich mir wesentlich öfter lackiert. Dreimal, glaube ich. 1985, und zweimal in 1992. Das letzte Mal probierte ich den Maniküresalon an der Ecke aus und man wollte mir die Nägel abschleifen und welche aus Plastik draufkleben, die dann exakt so zurechtgemacht werden sollten, wie meine bereits aussahen (French). Meine Fingernägel sind lang und hart, ich muss die nicht mal feilen bzw. tue das einfach nicht. Mir

schimmelnde

künstliche Fertignägel aufpappen zu lassen hielt ich irgendwie für überflüssig - seitdem bin ich mit dem Thema durch. Je älter ich werde und je mehr ich mitbekomme über künstliche Krallen - genau.

Andere Themen kommen bei mir gar nicht erst vorbei. Beine rasieren? Nö, das wäre ja super nervig. Einmal im Jahr zupfe ich drei Haare von meinem Schienbein, das war dann die Beinrasur fürs Jahr, mehr wächst da nicht. Die eine Dauerwelle, die man sich antut, habe auch ich mir Anfang der 90er angetan und danach viel Geld investiert, um die prollige frittierte Welle noch im selben Quartal wieder ausglätten zu lassen, denn so konnte man echt nicht herumlaufen und immer straff hochgesteckt ist auch nix. Meine Augenbrauen sehen aus wie gezupft und ich werde tatsächlich ab und zu gefragt, wie ich denn entscheide, was ich abzupfe, um sie so zu formen. Wenn ich daran herumbuscheln müsste, würde ich sicherlich zupfen, aber die sind eben einfach so und dünner will ich sie auf keinen Fall, absichtlich zu dünne Augenbrauen sind entsetzlich anzuschauen.

Ich bin gar nicht so naturbelassen drauf, wie das klingt. Make-up gefällt mir und ich liebe tiefschwarze schwere Wimpern, entglänzte Nasen und abgedeckte Unebenheiten. Hochwertige Cremes pflegen besser als Pampe, viel Wasser ersetzt jede Faltencreme. Langes Haar muss sein.

Wartungsarbeiten, auf die ich nicht verzichte:

Im Winter Peelings beim Hautarzt, um das Hautbild aufzufrischen und mir Unreinheiten für Monate zu ersparen. Massagen, bevor ich verspannt werde und nicht erst danach. Eine gute Creme als Grundpflege. Viel, viel Mineralwasser und Schlaf, wann immer ich will.

Wartungsarbeiten, die ich ggf. vornehme würde:

Wenn ich eine zu schmale Oberlippe hätte, ich fürchte, dann würde die Eitelkeit siegen. Solche Macken sind nicht logisch, das bitte ich zu bedenken :-)

Wartungsarbeiten, die ich habe vornehmen lassen:

Schief zusammengewachsene Nase richten lassen. Aua. Kein Respekt für Leute, die das freiwillig tun. Besagte Peelings.

Was ich nicht tun würde:

Silikontitten. Plastiknägel. Frittierte Kopfwelle, Permanent-Makeup.

(Für den höchstwahrscheinlich ungemein angenehmen Zeitgenossen, der mich seit ein paar Tagen konsequent bei jedem Blogeintrag nach dem Warum fragt: Ich blogg das, weil ich es kann und du kannst es nicht verhindern.

Bei Claudia Klinger in den Comments wird auch gefragt: »warum schreibst du? Um deine Webpage zu fuellen und somit deine technischen und kuensterlerischen Gestaltungsfaehigkeiten zu zeigen? Oder um eine Botschaft zu vermitteln? Oder um zu zeigen welche menschlichen Kompetenzen du hast und dich so als Auftragnehmer attraktiv zu machen? Oder als Therapie, zur oeffentlichen Diskussion deiner Gedanken, Aengste, Vorzuege? Oder …?« Da hat wohl jemand das Prinzip nicht verstanden oder hinterfragt die Motivation auf eine ungemein penetrante Art. Oder beides.)

# 20. Juli 2006 um 01:40 PM
On Target • 2x FeedbackDrucken





Der Küchenwagen ist da

Wenn die Küche das nur auch schon wäre.

Küchenwagen

# 20. Juli 2006 um 12:58 PM
On Target • 1x FeedbackDrucken





Mittwoch, 19. Juli 2006

Vorwärts (der Umzug naht.)

Heute traf ich zum ersten Mal auf eine Maklerin, die eine Wohnung vermitteln soll, die ich gerade gekündigt habe.

Meine erste winzig kleine Wohnung verlor ich über Nacht, da ich einen Mietvertrag unterzeichnet hatte, der Herrenbesuch untersagte. Die zweite kündigte ich und zog dann sofort aus, weil ich einen Job in Düsseldorf hatte und eine Firmenwohnung, die WG-Mitbewohnerin war schon vorher weg. Ein Zimmer in einer Firmenwohnung, die ich fluchtartig verließ, als der 90jährige Eigentümer begann, mehrmals nacheinander nachts lallend und schwankend in meinem Schlafzimmer aufzutauchen, weil er Herrenbesuch notfalls auch handgreiflich untersagte, was ich für nicht so kontrollierbar und auch nicht legal gehalten hatte – vor allem, weil ich nicht wusste, dass er den Zweitschlüssel hatte, nehme ich an.

Danach war ich mit dem Thema »Vermieter aus dem Mittelalter« aber auch komplett durch und kontrollierte weitaus gründlicher, was ich so unterzeichnete. Die Maisonette-Wohnung danach in Ratingen (1km links von hier) bewohnte ich von 1989 bis 1997, anderthalb Jahre lang auch mit einer Freundin, die auf ein frei werdendes Appartment im selben Haus gewartet hatte, viel später stürzte dann die Decke ein und ich wurde entrümpelt, ob ich wollte oder nicht. Seit April 1997 wohne ich jetzt hier (seit 1999 mit Oliver) und habe diesmal zum ersten Mal fristgerecht meinen Wohnraum gekündigt, um einen halben Kilometer nach rechts zu ziehen.

Ich liebe diese Ecke von Düsseldorf, am Rand und gegenüber vom Wald und 5 Min vom See und 7 Min von Ratingen entfernt. Hoffentlich kann ich für immer hier bleiben.

Die Maklerin, und das ist das Erstaunliche, hatte furchtbar viel Angst vor den puscheligen Plüschkatzen. Sie schaute sich eilig um und war sofort wieder draußen, nachdem sie mir noch versichert hatte, sie würde ja am liebsten mich die »Verkaufsgespräche« führen lassen, so warmherzig würde ich von dem Häuschen sprechen. (Und wegen der komplett gefährlichen Knödelkatzen, die neugierig herumschnuffelten, nehme ich an.)

Ja, ich werde diese Wohnung tatsächlich heiß empfehlen - wenn mir die Kandidatin oder der Kandidat gefällt - mit gutem Gewissen. Es ist sehr schön hier in diesem kühlen ruhigen kleinen Haus, die Zimmer sind groß und hell und das Bad wird komplett neu gemacht nach unserem Auszug. Die Nachmieter bekommen vielleicht sogar ein eigenes Stück Garten abgeteilt (das an uns nur verschwendet gewesen wäre), und das große in die Wand eingelassene Bücherregal macht zwar nur Sinn, wenn man auch Bücher hat, aber das würden wir auch dalassen, wenn der Nachmieter es will.

Renoviert haben wir vor 3 Jahren, auch die Türen, wir müssen also nur streichen. Das Häuschen ist wunderbar, aber ich empfinde nur Vorfreude auf die neue Wohnung und werde keinen Blick zurückwerfen, das weiß ich. Das ging mir bisher auch immer so, dass ich nicht zurücktrauern musste, wenn ich ging.

Jetzt schneide ich mir entweder die Fußnägel oder meditiere darüber, dass ich vier Wohnungen gemietet habe in meinem Leben, aus 50% davon wegen Moralmangel geworfen wurde und einmal noch während des Bewohnens kein Dach mehr über dem Kopf hatte. Der normale Schnitt kann das nicht sein.

Es ist kein Stöckchen, ich bin nur neugierig: Wenn jemand erzählen möchte, wo und wie sie/er bisher gewohnt hat und vor allem, warum dann nicht mehr ... das finde ich aus komplett egoistischen Gründen zurzeit sehr spannend.

# 19. Juli 2006 um 09:00 PM
On Target • 9x FeedbackDrucken





Zwei Sätze über Quark

Apothekerinnen empfehlen Quarkwickel für geschwollene Beine (nur das linke, klar). Die beiden Sätze:

1. Kenzo kann so einen Quarkwickel ganz schön erschweren.

2. Man kann gegen Quark allergisch sein, dann wird das Bein nicht nur feuerrot, sondern juckt auch wie Sonnenbrand.

Jetzt bin ich grantig.

# 19. Juli 2006 um 08:41 PM
On Target • 6x FeedbackDrucken





Scheinbar bin ich ein Mann.

“Sie besitzen optimalen Peperoni-Qualitäten!
Sie haben 32 von 45 möglichen Peperoni erreicht.

Sie liegen goldrichtig. Durchsetzungsstark, aggressiv, aber mit Herz! Sie haben ein gutes Gespür dafür, wann Sensibilität und wann Härte gefragt ist, und Sie können die entsprechende kommunikative Klaviatur zwischen Charme und Explosivität mit Leichtigkeit spielen. Sie motivieren sich selbst, wissen, was Sie wollen, und kombinieren Einsteckerqualitäten mit Durchsetzungsvermögen.

Sie sollten auch kaum Rollenkonflikte damit haben, dass Sie im Beruf der Macher und zu Hause der partnerschaftliche Helfer sind. Nadelstreifen und Küchenschürze dürften für Sie also kein Widerspruch sein, denn Erfolg heißt für Sie, in unterschiedlichen Rollen das Beste zu geben. Weiter so! “

Peperoni Test

# 19. Juli 2006 um 08:14 PM
On Target • 3x FeedbackDrucken





Seite 3 von 7 Seiten insgesamt.  <  1 2 3 4 5 >  Letzte »