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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Samstag, 29. Juli 2006

Coca Cola Zero

Muss ich mir Sorgen machen, wenn ich mit meinem Coca Cola Zero-Genörgel auf dem vierten Google-Platz auftauche? Sollte ich vielleicht eine zweite Flasche kaufen und noch mal probieren?

# 29. Juli 2006 um 02:21 PM
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Das Dagbok und das Bilderbuch sind weg.

http://wortwerkstatt.at/index.php/chronistin
(die Permalinks auch)

# 29. Juli 2006 um 10:08 AM
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Freitag, 28. Juli 2006

Sommermenschen.

Viele Männer durchqueren die Stadt in merkwürdig verbeulten Hosen, als Beobachterin ist man nicht sicher, ob die historischen Reste aufgetragen werden oder ob das modisch sein soll oder ist. Ältere Damen tragen gut erhaltene Sommerkleider vergangener Zeiten auf, ohne dass es merkwürdig aussieht, man erkennt sie an den Jahresringen: Beispielsweise bunte Blumen auf Schwarz - Mitte der 80er.

Die jüngeren Frauen sind chic, sehr luftig – einige so gut belüftet, dass sie mit der eigenen Rocklänge nicht klarkommen, sobald es ans Hinsetzen geht. Die meisten sind verkeimt, also mit dem abschätzigen Taxieren der Umwelt beschäftigt im Bewusstsein der eigenen gefühlten Attraktivität und Wichtigkeit. In der Straßenbahn sind sie festgeklebt und man kann sie beobachten wie Fliegen auf einem Saftfleck.

Einem Lächeln sind die Verkeimten eher nicht gewachsen. Einige lächeln zurück, das sind die guten. Manche gucken schnell weg, bei anderen kommt nur eine Grimasse zustande, die Imitation eines echten Gesichtsausdrucks, der spontane Herzlichkeit simulieren soll und es nicht ganz schafft. Sie rupfen und zupfen danach an Haaren oder iPod herum, pulen sich am Bauchnabel-Piercing oder fixieren ihr stummes Handy, sind sichtlich froh, wenn sie aus der Bahn steigen können. Die bösartigsten der verkeimten Biester starren ausdruckslos zurück, doch ein Lächeln können sie nicht niederblicken. Jedenfalls nicht ein echtes, leicht amüsiertes.

Die rollende Sauna ruckelt über die Schienen und alle sind froh, wenn ein Halt den Hauch eines Luftzugs mitbringt. Meine integrierte Klimaanlage funktioniert, die Hände sind klamm, die Stirn perlt und die frisch gewaschenen Haare kringeln sich im Nacken feucht zusammen.

Auf der Bank gegenüber nölt ein froschgesichtiger Zottelbart am Handy darüber, wie ätzend es doch sei, dass sich nun alle über das schöne Wetter beklagen. Er ist laut, penetrant und leider so wenig originell, dass ich erwäge, ihm kurzfristig die Nase zu brechen, doch dann steigt er aus und rettet sein orange getöntes Froschgesicht vor meinen feuchten Fingern. Wahrscheinlich war er sowieso ganzkörperklebrig und ich hätte den Ekel tagelang nicht abschütteln können.

Gut gerochen hat er auch nicht. Das sagt ja oft schon alles.

# 28. Juli 2006 um 10:16 AM
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Donnerstag, 27. Juli 2006

Summer in the City

Der Hitze ein Schnippchen schlagen, zwei Stunden früher aufstehen und mit dem Liebsten in der Stadt frühstücken, bevor die Luft sich wieder aufheizt. Träume von dem kleinen Balkon im Hinterhof, der jetzt noch zur Küche unserer Mieter gehört und in einigen Monaten unser Schlafzimmer ergänzen wird. Von entspannten Stunden unter dem neuen Glasdach, Laptop und Zeitung an der frischen Luft, während kühler Regen sanft prasselt, frische Backwaren von der Bäckerei im Nebenhaus, handgemahlener-handgebrühter Kaffee. Bald.

# 27. Juli 2006 um 08:40 AM
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Mittwoch, 26. Juli 2006

Beschwerde.

Es regnet immer genau so lange, dass es sich danach auf *feuchte* 40 Grad aufheizen kann. Warum regnet es nicht gleich kochendes Wasser?

# 26. Juli 2006 um 02:40 PM
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