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Dienstag, 06. Juni 2006

Ein Drama bahnt sich an

Im Nachbarsgarten schräg rechts spielen zwei kleine Italienerinnen Fußball und kicken in schöner Regelmäßigkeit das schwarzweiße Ding über unseren Zaun. Als ich vorgestern einen Ball auf dem Rasen liegen sah, warf ich ihn also einfach wieder über den Zaun, halb erstaunt darüber, dass die Signorina noch gar nicht deswegen da war.

Heute klebte ein DinA-4 Zettel mit ganz viel Textmarker an unserer Tür zum Garten:

MIR IST AM SAMSTAG EIN BALL IN IHREN GARTEN GEFLOGEN (Sitz 4). ICH WOHNE Reichswaldallee 55
MORITZ D___
BAYERN BALL
DANKE!
und in Orange noch einmal:
WICHTIG!

Beschämt über meine Annahme, dass ausgerechnet ein Fußball selbstverständlich den Mädchen gehören muss, schickte ich sofort den Mann los, den Ball aus dem falschen Garten zu befreien und zurück ins andere Nebenhaus zu bringen.

Hoffentlich findet er auch heraus, was »Sitz 4« bedeutet. Das würde ich ja schon gern wissen.

# 06. Juni 2006 um 05:14 PM
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Denkmäler in Düsseldorf

Ein Fundstück: Düsseldorfer Denkmäler. Gesucht habe ich allerdings etwas ganz anderes. Wir wohnen ja in derselben “Gegend” wie der aktuelle Bürgermeister, vor dessen Haus seit Jahr und Tag ein Fahrrad steht. Ein Rad, das wir immer wieder amüsiert betrachteten, denn eine Zeitlang hatte es sehr platte Reifen und die ganze alte Allee wirkt auch nicht wirklich so, als müsse man sein Hollandrad vor der Tür anketten mangels anderer Abstellmöglichkeiten. Als Bürgermeister ganz sicher nicht, der hat Garagen/Carports. Kein Wunder also, dass uns dieses Rad immer wieder aufgefallen ist. Eines Tages hing dann ein Zettel daran:

Dieses Rad ist ein geschütztes Denkmal.

Der Zettel verschwand irgendwann wieder, das Fahrrad wirkt halbwegs gepflegt, eventuell wurde es sogar schon mal ausgetauscht, ich bin nicht sicher. Wieso dieses nichtgenutzte Bürgermeisterfahrrad aber ein Denkmal ist, das weiß ich immer noch nicht.

# 06. Juni 2006 um 09:29 AM
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Montag, 05. Juni 2006

Nichts Spannendes.

Vor ein paar Tagen habe ich bei Ebay nach alten Holzstühlen gejagt: Wir haben auf unserem neuen Dachboden einen gefunden und nun wollte ich noch drei oder vier dazukaufen und passend zu den Küchenwänden streichen, einfach für die erste Zeit. Die neue Wohnung ist viel größer und wir haben einiges zu renovieren, also möchte ich lieber ein paar selbstgestrichene Stühle für jetzt und irgendwann später mal gute.

Unsere bisherigen einfachen Sitzbänke kommen nicht in Frage. Die eine habe ich angeekelt zerhackt und in den Müll geworfen, weil darauf jemand gesessen hat, den wir nie ins Haus hätten lassen sollen. Die andere schenke ich meiner Freundin für ihren Garten. Stühle sind netter.

Nun sind die ersten beiden Beutestücke eingetroffen und haben sich trotz des Schnäppchenpreises als richtig feine Nussbaum-Bistrostühle herausgestellt. Nicht Thonet, aber doch schön genug und in sehr gutem Zustand. So was bepinselt man ja eigentlich nicht.

Ich surfe also durch Ebay, erfreue mich an bepolsterten Scheusslichkeiten bzw. daran, dass wir solche Dinge nicht aufstellen und suche weiter nach Stühlen. Ob zum Bemalen oder weitere dunkle Bistrostühle, das wird sich zeigen. Leider stehen die bezahlbaren der schönsten Stühle weit weg und müssen nach dem Kauf abgeholt werden.

Je länger man die Beschreibungen liest, desto mehr verläuft man sich in den Tiefen der Auktionen. »Für Individualisten« bezeichnet die scheusslichsten Gegenstände, je »wunderschöner« der Text, desto grausiger das Möbelstück. Eben hätte ich fast auf einen Stuhl geboten, merkte gerade noch rechtzeitig, dass der Auktionspreis für 24 gilt. So viele Gäste möchte ich nie wieder haben, das steht fest.

# 05. Juni 2006 um 11:51 AM
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Donnerstag, 01. Juni 2006

Albert zu Ehren

Alles ist relativ. Dir selbst eine Spritze geben zu müssen scheint furchtbar, lähmend und unüberwindbar ... bis zu dem Moment, wo du dir sagst: Immerhin muss sie nur in den Oberschenkel und nicht in den Augapfel.

Na also. Geht doch.

# 01. Juni 2006 um 12:28 PM
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Zeitsprung

Blogeintrag von unterwegs, Fehler bitte ich zu verzeihen, ich seh nur eine Zeile :-)

Die Erlebnisse, die man mit sich selbst so hat: Eben stieg ich aus der Straßenbahn und stellte nach 50 Metern Fußweg fest, dass ich immer noch mein Buch in der Hand hatte und las. Nun würde ich nicht sagen, dass man in einer Mittelgroßstadt wie Düsseldorf m Straßenverkehr mit schlafwandlerischer Sicherheit unterwegs sein kann, aber immerhin hatte ich noch niemanden gerammt, bis es mir auffiel.

Als Kind war ich immer so unterwegs. Ich erinnere mich daran, im Unterricht unter der Bank gelesen zu haben und wenn der Lehrer mir das Buch wegnahm, holte ich einfach das nächste aus meiner Tasche. Meine Wege durch die Stadt bestanden aus einem zügigen Trott mit Buch vor der Nase und ich weiß noch, dass ich manchmal beim Duschen zwischendurch wieder ausstieg und die nächste Szene inhalierte, dann weiterduschte und später mit dem tropfnassen Buch durch die Wohnung marschierte. Damals kam es mir nicht seltsam vor.

Vielleicht ist es das auch gar nicht. Wie gesagt: Ich habe niemanden gerammt. Zwar stopfte ich das Buch zurück in die Yeti-Tasche, als ich merkte, was ich tat. Und marschiere jetzt aber tippend durch die Gegend. Ohne jemanden zu rammen. Hoffe ich.

# 01. Juni 2006 um 08:52 AM
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