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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Freitag, 30. Juni 2006

that’s why

Ich, missmutig auf den Arm in der Fixierschiene klopfend: »Im Internet gibt es bestimmt Foren voll von irgendwelchen Fetischisten, die auf Mädchen mit sowas stehen.«
Er: »In Einzelfällen trifft das gerade auch auf mich zu.«

Es gibt so viele Gründe, nie wirklich angesäuert niedergeschlagen zu sein, egal wie viele Zitronen vorbei kommen.

# 30. Juni 2006 um 02:43 PM
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abwarten

die ärztin heute morgen sagte sofort: schneiden. ich muss so entsetzt geguckt haben (vor 2 wochen schnitt man mir ein stück haut unterm auge raus wg verdacht auf den schwarzen feind und es war richtig schlimm, auch wenn ich das nicht zugegeben habe), dass sie mich nach hause geschickt haben mit der auflage, SOFORT wiederzukommen, wenn es wehtut, ich fieber habe oder schüttelfrost (ich hab immer schüttelfrost wg dem medikament für meine stoffwechselstörung ...) und kühlen soll ich.

es sah so schlimm aus unter dem verband. die insgesamt fünf wunden sind 4 an echt blöden stellen, funktionen der hand gefährdet (ich kenn das. meine vorfälle sind immer gründlich). morgen um 10 entscheiden sie, ob die bisse doch herausgeschnitten werden müssen. aber es sind jetzt med-people von der richtigen sorte (gibt 2 sorten), sie sehen den patienten an und nicht nur den terminplan.

bin dann gesundschlafen gegangen mit eisbeutel auf hand. gesundschlafen kann ich gut, für haut und seele.

# 30. Juni 2006 um 11:18 AM
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life student, again

in 10 min fahren wir zum Krankenhaus, das neben unserer neuen Wohnung liegt. Kann offensichtlich nicht schaden. ich habe die linke Hand befreit, die war nur deswegen verbunden, weil gestern Gefahr bestand und man mir einen “zugang” gelegt hat. also wie immer mehrfach in mich reingestochen und irgendwann eine nadel festgemacht, nach deren entfernung ich ziemlich blutete. links verband entfernt, rechts schiene abgemacht, mull mit paketkleber umwickelt, duschen, haare waschen, klebeband wieder ab, schiene retour. NIEMALS würde ich ungewaschen in einem krankenhaus auftauchen, so lange ich noch selbsttätig atmen kann :-) aber ich sollte es wohl nicht beschreien.

es tut recht weh und ich bin nur mässig optimistisch. oliver fährt am wochenende weg, ich frage mich, wie ich diesen BH ohne schere wieder auskriegen soll dann. hngmpf! naja, wird schon klappen.

bis später!

# 30. Juni 2006 um 05:40 AM
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Donnerstag, 29. Juni 2006

Danke, Serotonic

http://gedankenzoo.serotonic.de

Für die angstmachende Mail, die mich veranlasste, im Krankenhaus vorbeizuschauen. Linke Hand ein Verband, rechte Hand eine dicke Schiene, im Hintern frische Tetanus, im Magen Antibiotika und Schmerzmittel und im Kopf die Wut, dass erst der DRITTE Arzt die Wunden durchspülte und löffelweise Eiter aus der unauffälligsten Wunde drückte. Aua.

Morgen früh entscheidet sich, ob das Gewebe aus den Wunden geschnitten werden muss. Bitte nicht. Qiuieks.

Tippen mit EINEM FInger nervt.

# 29. Juni 2006 um 03:10 PM
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Check.

Die Nacht war sehr unkomfortabel, scheinbar rolle ich mich sonst auf meinem rechten Arm zusammen und wusste jetzt nicht, wohin mit dem schmerzenden Gestumpf. Als ich den Verband abknibbelte, fand ich so anderthalb Teelöffel Eiter vor. Bäh.

Ein anderer Arzt gab mir dann eine Creme, die Antibiotika enthält (da hätte der von gestern aber auch drauf kommen können) und ich wurde in einer Apotheke nett neu verbunden. Jetzt bin ich blöd gelaunt, weil ich es einfach satt habe, dass ständig irgendwas weh tut. Miss Peppermint ist halb geschoren und sieht sehr dämlich aus. Kenzo scheint zum ersten Mal irgendwo markiert zu haben - der Tag der Kastration rückt näher.

Und wir haben eben unsere Wohnung gekündigt. Whoa, was für ein gruselig schönes Gefühl.

# 29. Juni 2006 um 08:04 AM
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