Moving-Target.de

Dies ist ein privates Blog und dies istdie vermaledeite Datenschutzerklärung.

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:



Letzte Kommentare:

Linn in Von Arschlöchern lernen: War das auf Facebook? Als ich den Anfang des Artikels las, wollte ich auch auf jeden Fall ...

Britta in Norwegen in Der vierte Wunsch: Vielen lieben Dank für die letzten Einträge - und den Elfen. Hmpf, ich weiß nicht wie ich es ...

Graugrüngelb in Es gibt da einen Haken. Jetzt.: Das ist ja ‘ne nette Idee. Ich fahre ja in den urlaub immer mit diesen Handtuchhaken, die man über ...

Thomas Arbs in Mittwochs im Düsseldorf: Das ist phantastisch. Es ist schwer zu schlucken, aber es soll ja auch nicht leicht sein. ...

melody in Mittwochs im Düsseldorf: (Ich weiß, dass der liebe echte Löwenherz gegen Muslime in den Krieg gezogen ist, aber die ...

Kontakt

Impressum

Datenschutzerklärung

powered by ExpressionEngine








Mittwoch, 22. Februar 2006

Nothing for Sale

Warum, so frage ich mich, e-mailt man jemandem, dessen Blog man nicht mehr lesen möchte, um der Autorin ebendies mitzuteilen?

Ich selbst klicke mich stumm weg, wenn ich nicht konsumieren mag.

Andere schreiben »Dein Produkt gefällt mir nicht mehr« in anderen Worten.

Nur ist es kein Produkt. Wenn es das wäre, hätte ich zahlende Kunden. Dann würde ich es vielleicht verstehen, wenn man mäkelt. Abgesehen davon: Ich weiß natürlich genau, wie ich hier den Regler aufdrehen kann. Könnte.

Aber ich weiß auch, dass es mir nichts bringt, wenn ich nun mal mit anderen Dingen beschäftigt bin, gegen Arbeit, mangelnde Gesundheit und andere Dämonen kämpfe und sowieso immer schon ganz andere Wünsche habe als ein Karnevalsvereinsfeeling im Blog.

Boris, der auf meiner Blogroll stände, wenn ich tatsächlich eine hätte, schreibt über Kommentare und Kantinen. Für ihn ist ein Blog leblos, wenn keiner kommentiert.

Ich dagegen, ich bin oft einfach sehr froh darüber.

Ambivalenz natürlich, denn genau so freue ich mich über Kommentare.

Ich freue mich, aber ich bin auch erleichtert, wenn sie ausbleiben. Beides.

Das passt nicht? Mag sein. Aber es ist nun mal so: Es ist schön, wenn man Feedback bekommt, aber man kann auch entspannter sein, wenn man einfach mal so vor sich hinschreiben kann hier draußen, ohne dass die Begleiterscheinungen des mal wieder frisch aufgelegten Blog-Hype hier aufschlagen.

Es gibt zum Beispiel Kommentatoren, die sich den halben Tag über auf meiner “letzte Kommentare”-Übersicht aufgehalten haben, als ich noch eine hatte. Das konnte man in der Statistik sehen, die meiste Zeit bewunderten sie ihre eigene URL in der Kommentarliste oder was weiß ich.

Seit ich sie abgeschafft habe, diese “Last Comments” (trotz des hilfreichen Tipps von Sebastian, wie das mit EE geht) und es diese Möglichkeit der improvisierten Selbstdarstellung nicht mehr gibt, kommentieren die nicht mehr. Noch Fragen?

Die hatten mich und meine Einträge sicher total lieb, und zwar nur aufgrund der inneren Werte meines Blogs. Etwas Warmes braucht der Mensch, aber ich hab so meine Zweifel, ob es so was sein muss.

Nicht gelesen zu werden kann genau richtig sein, wenn es die richtigen Falschen sind, die nicht mehr mitlesen.

Um zur Anfangsfrage zurückzukommen:

Warum, so frage ich mich, e-mailt man jemandem, dessen Blog man nicht mehr lesen möchte, um der Autorin ebendies mitzuteilen? Mir einen Blog-Eintrag zu liefern kann ja nur der ungewünschte Nebeneffekt sein, also warum?

Man hat wohl einfach nichts Sinnvolleres zu tun. Tanzkarte leer.

# 22. Februar 2006 um 02:26 PM
On Target • 1x FeedbackDrucken





Mitte der Woche mal wieder

Der Suchmaschinenbot der Uni Dortmund hat sich in meine Site verliebt und macht einen Deepscan nach dem anderen. Muss ich ja nicht verstehen.

Wir sind nun mit der Erziehung des Katers (er erzieht uns) so weit, dass wir die Schlafzimmertür zumachen. Das will hier durchaus was heißen: Lieber in Kauf nehmen, die Tür neu schleifen und lackieren lassen zu müssen, als noch eine Nacht ohne Schlaf.

In unserem Garten war auf dem Rasen selbst noch nie ein Vogel zu sehen. Jetzt laufen dort - in diesem Moment - zwei dicke Tauben, eine Amsel und eine Elster herum, gerade kommt noch ein Spatz dazu. Warum, das ist mir auch klar: Die vielen Hinweise »Haltet euch von Geflügel fern« haben offensichtlich dazu geführt, dass die Nachbarn im zweiten Stock mit rituellen Fütterungen begonnen haben. Warum auch immer.

Es gibt so viele Dinge, die ich nicht analysieren will.

Da ich nicht vorhabe, jetzt rauszugehen und Tauben zu schmusen, ist das wohl so eine Art Fernsehprogramm für Waldkaterbabys.

Tja. Das war’s irgendwie schon für die Mitte der Woche.

Ich könnte eine Menge spannende Sachen bloggen, mag aber nicht. Die echten Neuigkeiten sind nicht so spektakulär für andere. Es ist ja auch nichts. Es ist kein Diabetes, es ist kein Hautkrebs.

Man kann nur still und erfreut den erfolgreichen Verfall feiern und sich ansonsten auf den Wesentlichen konzentrieren. Der gerade Schnupfen hat, ohne groß zu jammern.

# 22. Februar 2006 um 10:31 AM
On Target • 6x FeedbackDrucken





Dienstag, 21. Februar 2006

Criminal Intent

Leider bin ich gestern so nach der Hälfte eingeschlafen (war ein harter Tag mit vielen Blutabnahmen) und habe dann recht wirres Zeugs geträumt, in dem dieser Fotograf und seine Klischees vorkamen. Erstaunlicherweise will ich heute morgen immer noch wissen, wie diese Folge ausgegangen ist und worum es überhaupt ging. Kann mich jemand erlösen? :-)

# 21. Februar 2006 um 08:14 AM
On Target • 3x FeedbackDrucken





Montag, 20. Februar 2006

Knödelparade 20.02.2006

verpennte Saftnase

*click* :-)

Es sieht wie ein Waffenstillstand aus, aber ist es das? Miss Peppermint sitzt in ihrer geliebten Salatschüssel. Wenn sie aufsteht, probiert Kenzo die Schüssel an, aber er kollert nur so drin herum und der Spaß besteht ganz sicher darin, die ganze Schüssel bis über den Rand zu füllen. Da muss er wohl noch ein paar Wochen ordentlich futtern.

Der Kleine schläft leider immer noch nicht durch. Genau genommen hat er damit begonnen, um fünf Uhr früh spätestens die Wände und Stuhllehnen hochzurasen und mit Karacho wieder runterzuknallen. In den Pausen. Die restliche Zeit galoppiert er übers Bett.

Miss Peppermint hat Glück, die hat im Kratzbaum ein ungestörtes Eigenheim.

# 20. Februar 2006 um 03:29 PM
Saftnasen • 5x FeedbackDrucken





Unterwegs mit Brot

Mit einem frischen Roggenbrot ist nicht wirklich gut reisen. Erst trug ich es vor mir her, dann rutschte es unter meinem Arm herum. Später beobachteten mehrere ältere Damen in der Straßenbahn interessiert bis entgeistert, wie ich es ergebnislos durch meinen Muff stopfen wollte… und ich erntete rundum begeistertes Grinsen, als ich es einfach lässig in meine Manteltasche rutschen ließ.

Schon mal ein ganzes Brot im Mantel gehabt? Stehend in der Bahn kein Problem, beim Laufen schlägt es dann auf den Oberschenkel und sieht obendrein tiefelegant aus, nämlich gar nicht. Also wieder vor mir hergetragen beim Umsteigen, dann in der Bahn einen jungen Mann getroffen, der mich und das Roggenbrot abwechselnd zärtlich betrachtete und sich schließlich eine Scheibe erbat.

Man könnte auch sagen, er brüllte sehr energisch und sabberte sich an der Kinderwagenkante fest, während seine kleinen Wurstfinger energisch an der Plastikverhüllung krallten. Ich fummelte also den Verschluss ab, entnahm eine Scheibe »ohne Knust bitte, das kann er noch nicht« und hatte fortan auch noch das Problem, dass die Tüte nicht mehr richtig zuging und ich also mit einem widerspenstig rutschigen Brot unterwegs war.

Aber gerochen hat es gut.

Jetzt, sicher gelandet, betrachte ich meine zerstochenen Hände und Armbeugen und freue mich, dass ich heute mit Hilfe der Klinik eine schwarze Wolke verscheuchen konnte, die hier seit ein paar Monaten herumhing und mich von guter Laune und dem echten Leben abhielt.

Yes Sire, I can boogie – und NEIN, ich habe kein Diabetes. Irgendwas muss ja auch mal gut ausgehen hier.

# 20. Februar 2006 um 12:13 PM
On Target • 10x FeedbackDrucken





Seite 3 von 7 Seiten insgesamt.  <  1 2 3 4 5 >  Letzte »