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Samstag, 07. Januar 2006

Neues Jahr, neues Glück, neue Software, neues Design

Unter der Epidermis meines Blogs wohnt eine frische ExpressionEngine. Bis alles andere umgezogen ist, wird vielleicht noch eine Weile vergehen. Irgendwie ist mir nach den kuscheligen Weihnachtstagen in trauter Zweisamkeit überhaupt nicht nach Freizeitstress zumute, das geht alles auch langsamer.

Muss es wohl auch, denn wenn ich das richtig verstanden habe, zähle ich ab meinem 40. Geburtstag im Sommer zum alten Eisen und kann mir sämtliche Privilegien herausnehmen, die zum gesetzteren Alter gehören. Also auch Behäbigkeit.

Vielleicht verwechsele ich auch gerade absichtlich eingeforderte Privilegien mit angewandten Vorurteilen, aber das ist im Grunde völlig egal. Was Blog-Einträge angeht, so kann man sich sowieso ganz sicher sein, dass man nie richtig verstanden wird und deswegen auch gar keinen Versuch unternehmen sollte, unmissverständlich zu schreiben oder den einen oder anderen kleinen Scherz zu erklären.

Es sei denn, man steht auf exklusive Zeitverschwendung. Kommt bei mir nicht vor. Ich mache einfach gerne Dinge, die mir gut gefallen. Das ist schon alles.

Vierzig werden scheint mir seltsam, irgendwie verfrüht. Falten oder graue Haare hätte ich mindestens erwartet bis zu diesem Zeitpunkt. Oder größere Reife, wenigstens im Umgang mit mir selbst. Ist nicht so. Trotzdem hätte ich diesen Meilenstein ganz gerne schon abgehakt, einfach weil ich ihn ganz gerne erreicht hätte. Wirklich logisch ist das vermutlich nicht, aber mir gefällt der Gedanke.

So etwa ab dem Alter von 36-37 fühlt man sich unweigerlich in der gesellschaftlichen Gruppe »Enddreißigerinnen« erfasst, dazu habe ich schon seit Ewigkeiten keinen vorteilhaften oder auch nur halbwegs netten Vergleich mehr gelesen, ganz im kontinuierlichen Gegenteil - während ich neulich beim Zahnarzt im Blatt zum Goldenen Schrott gelesen habe, wie eine Frau als ‘jung’ bezeichnet wurde, die mit 43 schon in die Wechseljahre kam.

Alles bleibt eben relativ, im Grunde müsste man nur die Lektüre wechseln und hätte so immer das Universum, das einem gerade gefällt.

Aber das ist natürlich kein neuer Trick. Blogger kennen den schon lange.

# 07. Januar 2006 um 07:32 AM
On Target • 19x FeedbackDrucken





Kleine Kater sind auch nur Männer.

Als wir vor zwei Monaten ein verschüchtertes Katerbaby kauften, gingen wir davon aus, jetzt erst mal ein gutes Dreivierteljahr lang ein entzückendes winziges Jungtier bei und mit uns wohnen zu haben. Nicht einen Miniaturluchs, der nach wenigen Wochen schon größer ist und strenger riecht als jede Hauskatze der Umgebung.

Der momentan langbeinig neben mir über die Fensterbank stelzt ist schon jetzt mit knapp fünfeinhalb Monaten fast vier Kilo schwer und so hoch und lang wie Miss Peppermint, nur eben noch nicht ganz so umfangreich. Was vor allem daran liegt, dass die Miss sich ein Kilo Kummerspeck angefuttert hat, seit der Nachwuchs ihr ständig von hinten um den Hals fällt und ihr zärtlich in die Öhrchen beißen möchte. Das findet sie nicht gut.

Mädchen finden das wahrscheinlich generell nicht gut, wenn Jungs grundlos nach ihnen hauen und sie ständig feste schubsen, während Rüpel jeder Behaarungsstufe es offensichtlich für eine grenzgeniale Anmache halten, angebetete Weibchen erst einmal kräftig zu zwacken. Ein Naturgesetz? Ein fehlgeleitetes vielleicht?

Die kleine dicke Dame im Pelzmantel findet seine Belästigungen jedenfalls empörend und faucht anhaltend verstrubbelt. Recht hat sie. Er betet sie trotzdem an.

Krabbelt Miss Peppermint aus ihrem Häuschen, leuchten grüne Kateraugen zärtlich auf und das stramme Kerlchen macht sich sofort auf, seine Herzdame bei nächster Gelegenheit zu zwacken: Ein Paradebeispiel an Unbelehrbarkeit, denn verhauen werden mag er nicht - aber er zwackt weiter.

Dass er es ganz anders meint, ahnt man nur, wenn man beide den ganzen Tag lang sieht und Kenzo dabei beobachten kann, wie er sehnsüchtig an Peppers Rücken schnuffelt, wenn sie auf der Sofabank schläft. Er würde sichtlich gerne zärtlich mit ihr schmusen und kennt trotzdem nur zwei Annäherungsmethoden: Feste zwacken oder stundenlang stumm bewundern. 

Manchmal schafft er es für ein paar Minuten, das Köpfchen in ihr dickes Fell zu betten und sie liegen dann beide entspannt nebeneinander – bis die Teenie-Pfoten zucken und er sie zwackt oder am Schwanz zieht. Scheinbar kann er einfach nicht anders, Peppermint zu triezen ist einfach viel zu schön.

Die Miss trägt es mit Fassung und schaltet innerhalb von Zehntelsekunden auf wohliges Schnurren um, wenn man sie mitten im Geschlechterkampf auf den Arm nimmt.

Sie reinigt dann sorgfältig alle Stellen, die er berührt hat. Kein gutes Zeichen bei einem verehrten Fräulein, doch der Jüngling nimmt das nicht zur Kenntnis. Ist er doch selbst stellenweise hintenuntenrum etwas knuspriger als ein sehr reinliches Tier es sein sollte und muss gelegentlich daran erinnert werden, dass Hygiene zu einem harmonischen Zusammenleben gehört, da fällt ihm so was wohl eher nicht auf.

Ich muss dabei an gewisse männliche Teenager denken, die sich wochenlang nicht waschen wollten, bis erwachsene Teilnehmer am Familien-Quiz im Winter mit dem Gartenschlauch drohten. Am Ende hat sich das Müffeln immer noch ausgewachsen.

Und wenn nicht, dann haben wir zehn bis zwölf prachtvolle Kilo Gestank mit Krallen, die jede Alarmanlage ersetzen.

# 07. Januar 2006 um 05:15 AM
Saftnasen • 2x FeedbackDrucken





Dienstag, 03. Januar 2006

Update Happy New Year?

Diese Info, die ich da in meinen Feeds finde ... Abmahnungen wegen Nennungen von Markennamen, das ist doch bitte hoffentlich ein verfrühter Aprilscherz?

Irgendwie geht der Google-Wahn langsam zu weit, bzw. der Anspruch jener User, dass sie ein Anrecht auf Suchergebnisse ihrer Wahl haben könnten. Die Markenmahner sind ja nicht die Einzigen: Ständig hat man irgendwen in der Mailbox, der mit Eigenwerbung aufs Trittbrett springen oder einen Kontrollwahn egal welcher Art über Blog-Inhalte ausüben will. Wird Zeit, dass man auch denen mal verklickert:

In Blogs findet kein Wunschkonzert statt.

# 03. Januar 2006 um 09:55 AM
bloggish • 1x FeedbackDrucken





Happy New Year

Die Comments waren eine Weile dicht (Stalker und Spammer), die Site ein paar Male down (DOS-Attacks), Blogs hab ich keine gelesen (ist was passiert?), die Katzen fanden die Knallerei an Silvester doof (ich auch) und ob man will oder nicht: Das neue Jahr hat begonnen, der Mann musste ins Büro und ich darf noch Luft holen/Anlauf nehmen, während die Pflicht schon ungeduldig mit den Fingerknöcheln auf die Schreibtischplatte trommelt.

Da bleibt wohl nichts übrig, als vielleicht doch noch den einen oder anderen Vorsatz am Zipfel zu packen und so lange zu schwenken, bis ein tragbares Ergebnis herauskommt. Ein gutes Ergebnis konnte ich in 2006 bereits erzielen: Meine Mutter hat von selbst vorgeschlagen, dass wir zukünftig mit der Weihnachtsbeschenkerei aufhören (naja von selbst ... das denkt sie). Das ist ein Sieg, den nur jemand nachvollziehen kann, der die ganzen Päckchen wochenlang vorher bekommen hat - also ich - aber auch das macht nichts.

Mehr will ich dazu nicht sagen. Denn man kann sein Privatleben wohl nur dann ausgiebig im Blog verbraten, wenn man im Grunde keins hat. Oder anonymisiert bloggt, was mich nicht reizt. Oder wenn man das alles ganz anders sieht als ich, womit ich sehr gut leben kann.

Euch allen wünsche ich mit Verspätung, aber dafür umso ernsthafter gemeint ein gutes und gesundes Jahr, das eure Erwartungen erfüllt und in dem ihr euch nicht den Erwartungen anderer unterwerft. Denn das tut nicht gut. Egal worum es geht.

Happy New Year :-)

# 03. Januar 2006 um 08:05 AM
das leben • 3x FeedbackDrucken





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