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Mittwoch, 07. Dezember 2005

Erkenntnisse und Tagebuchgeblubber

Es dürfte etwa auf dasselbe herauskommen, ob fünf unbeaufsichtigte Kindergartenkinder oder ein Mann und ein Kater zweifarbige Weihnachtsplätzchen backen und die Küche danach einfach sich selbst zum Eintrocknen überlassen. Der Schokoladenteig muss phänomenal geschmeckt haben. Er wird uns evtl. noch lange als fester Teil der Inneneinrichtung begleiten.

Man beantwortet fünf Mails und hat dann sieben neue. Ob das alles wohl richtig ist so …

Meine Mutter schickt immer noch Geschenke vorab, weil wir ja verbindlich vereinbart hatten, uns zum Fest selbst nur eine Kleinigkeit zu schenken. Seit dem großen Adventskranz gestern (wuah) hege und pflege ich einen Plan. Diesen gewissen Plan, es ab 2006 doch einfach ganz und gar zu lassen mit den Geschenken. Man wird ja wohl noch träumen dürfen. 

Trollzüchtigung zu unterlassen ist etwa so schwierig wie mit dem Rauchen aufzuhören, nehme ich (Nichtraucherin) an. »Don’t feed the spackotrollos«: Ob talentfreie Beleidigungszeichnung, Amok laufendes Rumpelstilzchen oder blöde Comments/Mails von gefrusteten Personen, Füttern ist und bleibt verboten. Meistens klappt’s, ein Leben ist sehr hilfreich. Heute seltenen Rückfall in die Freizeiterfüllung der Unwürdigen durchlebt und gleich über mich selbst geärgert. (Nein, eben nicht in der Blogosphäre. Legt euch mal ein größeres Web zu, es gibt da draußen noch sehr viel mehr ... zu tun.)

Der neue Kater ist eine Quäke. Wir sind / ich bin seit 15 Jahren an Katzen gewöhnt, die nur dann Jammerlaute von sich geben, wenn sie auch wirklich was zu beklagen haben – dieser ist ein kleiner Drama King und schreit vor Hunger, Entzücken, Vorfreude und einfach so oder wenn er rennt, spielt, Leute sieht, gähnt und angreift. Ich zucke unweigerlich tief zusammen. Seufz.

Miss Peppermint verhaut ihn und alle Beobachter unserer kleinen Idylle finden das gut und richtig so (ich verzeichne eindeutigen Applaus aus der Nachbarschaft zu diesem Thema), denn sie sehen ja auch, wie Kenzo sie zu quälen und beißen versucht. Verhauen werden findet er wirklich nicht schlimm, das hält ihn nicht groß auf. Auch wenn es sich nicht so anhört, wir vier harmonieren eigentlich ganz gut. Teenager brauchen eben immer ein paar abweichende Regelungen. Weil sie selbst ziemlich abweichen.

Übrigens ist Kenzo vier Monate und drei Wochen alt und wiegt 3 kg. Eventuell komme ich auf das Asyl-Angebot von Wapiti noch zurück :-)

# 07. Dezember 2005 um 04:56 PM
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Dienstag, 06. Dezember 2005

Blog. So viel Zeit muss sein.

Keine oder wenig Zeit haben heißt nicht, dass man nicht zwischendurch noch bloggen könnte.

Genauer gesagt verändert sich die vorhandene Zeit, wenn man einen Blog-Eintrag schreibt: Sie entspannt sich, streckt und dehnt sich und bietet den Gedanken eine kurze Massage, die anderen Abläufen dann auch zugute kommt. So wie Zuneigungen und Freundlichkeiten sich vermehren, wenn man sie bedenkenlos und reichlich verteilt, hat auf einmal viel mehr Alltag in einem Tag Platz, der auch ein bisschen Raum fürs Blog findet - wenn man gerade einen Eintrag schreiben möchte, obwohl man eigentlich zurzeit keine Zeit fürs Blog hätte.

Der Effekt lässt sich auch umkehren.

Wenn jemand auf eine Information wartet und dabei zart durchblicken lässt, dass sich fürs Blog offensichtlich sehr wohl eine Gelegenheit findet, während er-sie-es selbst nicht noch ‘bedient’ worden ist … dann verhärtet sich die Zeit und schrumpft zu einem ekeligen kleinen Klumpen mit Kruste zusammen, dessen ganze Körperhaltung ausdrückt: Meine Zeit teile ich mir immer noch selbst ein.

Ist nicht schön, so verspannt zu sein. Ich nehme dann doch lieber die Massage ganz ohne den Nebeneffekt.

# 06. Dezember 2005 um 04:31 PM
bloggish • 4x FeedbackDrucken





Montag, 05. Dezember 2005

Unzureichender Arbeitsspeicher.

Ein Buch neben dem Monitor liegen haben als Arbeitsmittel und feststellen, dass man gerade versucht hat, das Foto der linken Abbildung per Drag and Drop auf den Monitor zu holen.

Menschen, die sich stets Tage Zeit mit ihren Antworten lassen und ungeduldig-herablassend aufbratzen, wenn ihnen nicht innerhalb von 2 Stunden geantwortet wird.

Im Walmart locker drei Level höher als die meisten Gegenspieler einsteigen und den Drachen in der Gemüsetheke mit dem magischen Zusatzlächeln ausschalten.

Vom Kater angepupst werden, der trotz Gegenwehr Mitbewohner beliebiger Größe von hinten anfällt und ihnen die Pfoten um den Hals legt, um einen Vampir zu mimen.

»Das hab ich doch schon in deinem Blog gelesen« von anderen gegen »Sorry, ich glaube, die Blogosphärengeschichte da ist an mir vorbeigetropft« von mir.

Das erste Weihnachtsgeschenk traf ein und ich habe das dritte verschickt. Das erste ist seit zwei Wochen nach BC unterwegs, das zweite ... sag ich nicht.

Vor dem Plätzchenbacken Hochsteckfrisur festzurren und mit extra Klammern sichern. Im Spiegel sehen, dass man nun endlich bis zu diesen Frisuren herangereift ist.

Nun werde ich 300 Gramm Amarettini-Minikekse in den Mixer werfen, um Mandelkokosmakronen neu zu erfinden. Ich wette, so was Schönes hat sonst keiner heute vor.

# 05. Dezember 2005 um 09:36 AM
das leben • 2x FeedbackDrucken





Samstag, 03. Dezember 2005

Es war einmal ein Katerkind

image  Es war einmal ein Katerkind, das in kalten Winternächten Langeweile hatte und stundenlang über Tisch und Bänke sprang. Und Betten, und Menschen, und andere Katzen. Wenn es mal anhielt, biss es einfach rein und bekam eine gescheuert. Manchmal bekam es von den eher kleineren Mitbewohnern mit Pfoten auch eine gescheuert, wenn es nicht reingebissen hatte, aber die Menschen gerieten auch langsam in Versuchung (nicht alle), wenn sie ihre Hände und Füße unter der Bettdecke verstecken mussten und trotzdem noch gezwackt und gekratzt wurden.

Der kleine Kater sprang und sprang und sprang, vom Stuhl aufs Bett auf den Tisch überm Bett und wieder auf den Stuhl. Zirkeltraining nennt man das wohl. Manchmal hatte er eine angekaute Fellmaus dabei, manchmal eine lange Stange mit feuchtgespielten Federpuscheln an einem Ende, oft roch er nach Pups oder Käsebällchen, vor allem aber war er eins: Unermüdlich und irre schnell. Und »BOING« einen ganz guten Aufprall hat er auch. Körpermittig, meistens.

Jetzt liegt in der Ecke ein Schnarchkater mit der Plauzbeule nach oben und der Mann sagt auf die Erziehungsfrage hin milde:

»Wenn er erst mal dreimal so viel wiegt ...«

Ich: »Ja bitte, was dann?«

Er: »Dann kann der das gar nicht mehr so schnell, keine Sorge.«

(Katerbild von JohannaVoss.de)

# 03. Dezember 2005 um 12:17 PM
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