Moving-Target.de

Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:

Abonnieren:



Letzte Kommentare:

Britta in Norwegen in Der vierte Wunsch: Vielen lieben Dank für die letzten Einträge - und den Elfen. Hmpf, ich weiß nicht wie ich es ...

Graugrüngelb in Es gibt da einen Haken. Jetzt.: Das ist ja ‘ne nette Idee. Ich fahre ja in den urlaub immer mit diesen Handtuchhaken, die man über ...

Thomas Arbs in Mittwochs im Düsseldorf: Das ist phantastisch. Es ist schwer zu schlucken, aber es soll ja auch nicht leicht sein. ...

melody in Mittwochs im Düsseldorf: (Ich weiß, dass der liebe echte Löwenherz gegen Muslime in den Krieg gezogen ist, aber die ...

Biggi in Mittwochs im Düsseldorf: ♥♥♥♥ #bosnisch: Snez?

Peripherie

Haupteingang
Notizblog
Webdesign CMS
Kurzgeschichten
Kuechenzeilen.de
Muttertag
Schutt & Asche
Notizblog | Akne Tarda
Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder

Kontakt

Impressum

powered by ExpressionEngine








Mittwoch, 31. August 2005

Sneak Preview: Red Eye

Was soll ich sagen: Der Mann im Haus mag nun mal diese Überraschungsvorstellungen, und schlimmer als der Zombie-Film von letzter Woche konnte es sowieso nicht kommen. Ich habe “feardotcom” als SP gesehen, einen Jackie Chan Film und Land of the Dead, was soll mich jetzt noch schocken?

»Red Eye« war an einigen Stellen nicht sehr überraschend, an anderen umso mehr. Die Story verzichtet auf ein großes Erklärungsgerüst und konzentriert sich völlig auf eine leitende Hotelangestellte, die erpresst wird, um eine wichtige Person in eine Suite umzubuchen, in der er mühelos ausgelöscht werden kann. Die Hauptdarstellerin entwickelte ab einer bestimmten Stelle das, was ich gesunden Kampfgeist nennen würde (einige mussten dann öfter mal wegschauen und ich weiß nicht, ob man diesen netten Middle Class Action Film je im Privatfernsehen sehen wird, aber wer kann das schon sagen). Der Psychopath unter den Auftragskillern hat glasklirrende blaue Augen und ist schon daran von vornherein zu identifizieren, jeder außer den Sicherheitsleuten wusste sofort, wo die russischen Auftragsmörder ihre Lenkrakete versteckt hatten und doch wurde man ausreichend erschreckt und diesmal hat auch niemand die Vorstellung verlassen.

Gar nicht so schlecht. Jedenfalls im Vergleich zu den Zombies.

# 31. August 2005 um 07:32 PM
filmreif • 4x FeedbackDrucken





Neurosen.

Volker (König) erzählt mir, dass jeder Punkt in meinem Ohr akupunkturtechnisch für ein Organ steht: »Nach der Theorie ist im Ohr der gesamte Körper abgebildet, ähnlich einem eingerollten Fötus, dessen Kopf unten am Ohrläppchen liegt und dessen Rücken durch die Außenfalte des Ohrs
repräsentiert wird - mit einigen Ausreißern, der Allergiepunkt ist z.B. da, wo Spock seine Ohren spitz gefaltet hat.«

Natürlich überlege ich jetzt, welche Organe ich mit meinen Ohrringen durchbohrt habe. Ich war 14, als ich mir die vier Löcher gestochen habe (let’s not talk about punk anymore, ich war noch klein) und habe es seitdem immer mal bereut, weil ich lange Jahre gebraucht habe, um Ohrschmuck zu finden, den ich immer drinlassen kann.

Welche Organe stimuliere ich also nun durchgehend, ohne es zu wissen? Ich hab da so meine eigenen Theorien jetzt, aber es wird besser sein, wenn ich sie nicht ausbreite.

Und ich kann auch nichts dafür, wenn bierernste Leute jeden Eintrag in diesem Blog staubtrocken ernst auffassen und entsprechend beratendsachlich kommentieren. Manchmal amüsiere ich mich einfach nur. Gewöhnt euch bitte dran.

# 31. August 2005 um 12:16 PM
das leben • 19x FeedbackDrucken





Bäh. Ich glaube, ich boote den Tag noch mal neu.

Menschen, die das Radio und den Fernseher mit den aktuellen Nachrichten laufen lassen und sich dann wundern, wenn ihre kleinen Kinder Angst haben vor dem Leben, dem Wetter und jedem stärkeren Wind.

Ein neues Schild über meinem Schreibtisch: TU ES NICHT! für die vielen Momente, in denen ich drauf und dran bin, mich für eine Aufgabe anzubieten, nur damit sie endlich mal erledigt wird. Ich arbeite jetzt erst mal ab, was ich mir aufgeladen habe. Und wenn ich mich irgendwie (und sei es auch nur ganz leicht) bedrängt fühle, wandert das Projekt nach ganz unten auf die Liste. Simple as that. Ach ja: Ich spreche nicht vom Broterwerb.

Gemüse und Obst vom Wochenmarkt sollte nicht nach einigen Stunden schon schwächeln oder schimmeln, richtig? Auch nicht am nächsten Morgen. So habe ich dann ein Pfund Pflaumen weggeworfen und noch vor 9 Uhr zwei Pfund Kartoffeln, drei Pfund Möhren und fünf Stangen Lauch zum Eintopf verarbeitet, das erschien mir sicherer.  Lebensmittel wegwerfen ist scheiße, und irgendwie hatte ich nicht den Eindruck, dass diese “Frischware” ihren Namen verdient hat. Aber noch mal muss ich mir die Hausfrauennummer nicht schon vor dem Frühstück geben.

Wartezimmer von Ärzten und der Drang, irgendwelchen Schrott zu Ende zu lesen, wenn man ‘aufgerufen’ wird. Menschen, die sich in ihrer täglichen Routine so eingekalkt haben, dass sie immer dieselben Sätze und Verhaltensweisen abspulen, weil alles andere als Störfaktor empfunden wird. Heimat finden in betonierten Strukturen, vielleicht auch ein trügerisches Gefühl von Macht, ich weiß es nicht. Abwehrmechanismen, die man nur mühsam durchbrechen kann. Viele Leute, die sich diese Mühe nicht mehr machen.

Und dann noch die (alte) Digitalkamera fallen lassen. Einmal zu oft wahrscheinlich.

# 31. August 2005 um 09:08 AM
daily dose • 1x FeedbackDrucken





Dienstag, 30. August 2005

Competition everywhere

Das Wetter verlockte zum Frischkosteinkauf auf dem Wochenmarkt und so ist die Gemüsekiste randvoll mit knackigem Gemüse, Pflaumen und Kartoffeln. An der Straßenbahnhaltestelle haben mich dann einige Omas in eine Unterhaltung über die Features ihrer Einkaufstrolleys verwickelt und ich bin jetzt deprimiert.

Scheinbar sieht meine ziehbare Einkaufstasche nicht regenfest aus, und auch die Farbe (gewaschene Biomöhren-Orange) verschmutzt zu schnell. Wahrscheinlich ist sie praktischer als diese billige, die es mal beim ALDI gab, weil man sie zu einer kompakten kleinen Tasche zusammenlegen kann, wenn sie leer ist, aber ob das Material jetzt auch wirklich noch 20 Jahre hält, daran hatten die Damen ihre Zweifel.

Die eine hatte den Mercedes unter den Einkaufstrolleys, ein gewaltiges Ding mit mindestens drei Front- und Seitentaschen und richtig dicken Rädern. Die andere ein leichtes Nylon-Gemüsefahrzeug mit Stahlrahmen und schnittigen Außenrädern. Meine Tasche ist oben offen und wird nur von einem Knopf zugehalten.

Bis jetzt war ich damit sehr zufrieden, tragen könnte ich 12kg Gemüse nämlich nicht. Aber nachdem scheinbar selbst 85jährige Damen coolere Einkauftrolleys haben, bin ich nicht mehr so angetan. Vielleicht gibt es ja ein Modell von BMW oder Porsche, auf das ich upgraden kann.

# 30. August 2005 um 09:09 AM
daily dose • 5x FeedbackDrucken





Montag, 29. August 2005

Ts. (Vib)

Eigentlich wollte ich Tina anrufen, dann hab ich lieber in Sat1 kontrolliert, ob Schnattchen-Zeit ist und prompt stelle ich fest, dass die graue Maus jetzt mit ihrem “besten Freund” rumknutscht, während sie sich heimlich immer noch nach Entenschnute

dem Boss sehnt. Was ist denn mit dem romantischen Aufsparen für die einzige wahre Liebe, gibt’s das etwa nicht mehr?

Und wo ich gerade dabei bin:

Super Newsletter-Betreff. Doch doch.

image

# 29. August 2005 um 04:32 PM
daily dose • 7x FeedbackDrucken





Seite 1 von 7 Seiten insgesamt.  1 2 3 >  Letzte »