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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Freitag, 29. Juli 2005

Angewandtes Wasweißichwiemandasnennensoll

Der Hausmeister mag mich nicht, was unter anderem oder vielleicht auch vor allem daran liegt, dass ich ihn irgendwann mal darum gebeten habe, die Treppe von der Straße zu unserer Gartenwohnung hinunter regelmäßiger zu reinigen und auf seine Behauptungen hin – das täte er doch, stündlich quasi - ein Foto zückte, das 20cm hohen Löwenzahn in den Treppenecken zeigte, die eigentlich nur steinern sein dürften.

Seine Würde war offensichtlich nur zu retten, indem er der Verwaltung gegenüber auf einer Renovierung der völlig intakten Treppe bestand. Diese ist nun weißgekachelt mit grauen Gummikanten und wirkt auf Besucher so, als würde man in ein Freibad herunterklettern – wir haben anfangs gedacht, als Nächstes fluten sie uns noch den Garten. Die Treppe ist hässlich, und ich werde an diesem Wochenende vermutlich Fotos von dem Moos machen, das sich auf ihr entwickelt. Dann wird der Hausmeister mich noch weniger mögen: Er findet es scheinbar einfach nicht nötig, unsere Treppe zu reinigen, weil sie nur von uns benutzt wird, wir haben einen eigenen Eingang und wohnen auch getrennt vom Haupthaus - was aber nichts an seinen Pflichten ändert. Ich verwahre mir diesen Konflikt jedoch erst mal noch auf. Wenn ich mich mal so richtig abreagieren möchte oder sollte oder muss, dann ist es früh genug für die Treppenreinigung.

Wie stehen also die Chancen, diesen Mann, der nicht einmal mehr zur Begrüßung ein Grunzen absondert, dazu zu bringen, das Waschpulverregal in der Waschküche zu reinigen, wo inniglich vereint ungefähr 10 bis 12 Waschmaschinen und Trockner wohnen und einige verstaubte, ja sogar veraltete (es gibt seit ein paar Jahren Megaperls und so) Behälter auf einem dreckstarrenden Regal vor sich hin stehen?

-
Denkbar gut.

Ich habe einfach vor ein paar Tagen einen Edding hingelegt und mit einem Zettel die anderen Bewohner und Waschküchenbenutzer darum gebeten, ihr Waschpulver zu markieren »damit man mal ein bisschen aufräumen und saubermachen kann«. Das haben auch die meisten getan und mein Mann fragte, wie es denn nun weitergeht. Er kann unmöglich gedacht haben, dass ich da wirklich saubermache. Hatte ich auch nie vor.

Gestern kam Oliver dann mit einem ausgedruckten DinA4 Foto in der Hand herein, auf dem sämtliche Waschmittel und die halbe Waschküche zu sehen waren, drum herum ein Kringel und der barsche Verweis, man möge gefälligst … sonst!

Na also. Geht doch.

# 29. Juli 2005 um 10:42 AM
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Donnerstag, 28. Juli 2005

Lektionen

Am Anfang war ich immer wieder verzweifelt, weil ich in der Leere dieser Kommunikation förmlich verdampfte. Alle paar Tage erreichte mich eine Mail »Hey wie geht’s ich würde mich freuen von dir zu hören bis bald liebe Grüße« und egal, ob meine Antwort kurz oder lang ausfiel, ob ich mich bemühte oder nicht, es kam ein »Mir geht es gut das Wetter macht dies und das und hey, schön von dir zu hören bis bald liebe Grüße« und aus.

Meine nächste Antwort fiel dann zwar sowieso zwangsläufig kürzer aus. Aber das war nicht wichtig, denn der Kontakt ebbte dann ab, eben bis zur nächsten Welle von »Hey wie geht’s was machst du so ich würde mich freuen von dir zu hören« …

Irgendwann begriff ich dann, dass es keinen Inhalt geben musste und dass ich aus verzwickteren, hier nicht näher erläuterten, Verknüpfungsgründen nicht entkommen konnte und lernte nach und nach, was diese Mails eigentlich waren: Einerseits ein Ping und andererseits ein Lernprogramm, von dem nur der Empfänger weiß.

# 28. Juli 2005 um 05:10 PM
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Mittwoch, 27. Juli 2005

Tupperfrage

Unverdrossen betuppere ich weiterhin meinen Haushalt mit allem, was mir praktisch erscheint und mit Dingen, die ich einfach haben will. Jetzt habe ich mir zum Passieren und Abtropfen unnötigerweise ein neues kleines grünes Sieb mit Deckel ergattert, und an dem ist so eine kleine hohle geschlitzte Kugel. Bitte wofür ist die denn? Zum Aufsetzen auf einen anderen Gefässrand, oder entgeht mir mal wieder ein Tupperwunder, das ich schon deswegen verpasst habe, weil mich keine fünfzehn Shetlandponies auf eine Tupperparty schleifen könnten?

Das ist das Ding:

Mini-Sieb

Wenn jemand weiß, wie es heißt, kann ich auch danach googeln :-)

# 27. Juli 2005 um 10:09 AM
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Auch eine Top Ten Liste

Will ich nicht:

Tiger- oder Leopardenmuster o.ä.
Großgeblümtes & Company
Geometrisch ‘abstrakt’ Gemustertes
Kappen, Kopftücher oder Schlapphüte
Braune oder beige Nylon-Strumpfhosen
Handschuhe, Mütze, Schal, egal wann
Kurzarmblazer (WTF?)
Polyester samt Verwandtschaft
Leggins, außer beim Sport
Hosenrock, Hosenrock-Kostüme

Wie ich gerade feststelle, könnte das auch mühelos eine Top 50 werden. 

Ich mag: Seide, Viskose, andere Naturstoffe - schwarz, blutrot, dunkelblutrot, grau, orange, kiwi, viele Farben mehr und ärgere mich gerade über meinen Kleiderschrank, in dem es zu duster aussieht, farbentechnisch. Also nicht die Sommermode. Die Herbst- und Wintersachen. Man muss sich schließlich den Außentemperaturen anpassen.

# 27. Juli 2005 um 07:36 AM
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Dienstag, 26. Juli 2005

Little Kitchen People

Paul Pepperman wusste, dass das Gruppenfoto ein Fehler gewesen war, als sich der Deckel des Geschirrspülers über seinen Hörnern schloss, nachdem man ihm vorher auch noch den Magen umgestülpt hatte.

28750591_86f5ba3480_m.jpg height=240 width=193

Handyfoto, Original

# 26. Juli 2005 um 01:36 PM
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