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Mittwoch, 20. April 2005

Stirn-Gong-Effekt

Man sieht das ja manchmal in meist amerikanischen Filmen, wie jemand eine Spritze irgendwohin bekommt und wenige Sekunden später bewusstlos zusammensackt. So ähnlich kenn ich das jetzt auch, nur dass es nicht Sekunden waren und ich mich nur fühlte, als käme da erst mal nix mehr außer weicher Watte im Hirn. Also mitten am Tag ins Bett und erst mal abgewartet, bis der Schüttelfrost abgeklungen war und jetzt sitze ich hier, die Zunge klebt am Gaumen trotz kübelweise Wasser und ich frage mich, ob das nun sein musste. Scheinbar ja.

Ich hasse Spritzen aus anderen Gründen als die meisten Leute. Pieks und Nadel finde ich nicht schlimm, mit Schmerz kann ich umgehen und es ist faszinierend, wenn jemand eine Nadel tief in eine Vene steckt und die Farbe von dunkelfrischem Blut ist wunderschön. Ab und zu reagiere ich jedoch leider sehr merkwürdig, falle fast ins Koma, bin stundenlang schwer benommen.

Verschiedenes lässt vermuten, dass es sich um etwas handelt, das dem Wirkstoff beigemischt wird. Herausfinden werde ich das vermutlich nicht (so wie die Antworten auf diesen Verdacht ausfallen - als ob ich mir das ausdenken würde nämlich), aber für die Tetanus-Auffrischung plane ich trotzdem erst mal drei Tage Freizeit für Schüttelfrost ein. Die hat zwar eigentlich keine Zeit, aber sie hat trotzdem Zeit. Sozusagen. Brrrr.

# 20. April 2005 um 11:41 AM
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Dienstag, 19. April 2005

24 Stunden sind nicht genug.

Ohne Taschengelderhöhung hätte ich diese Woche nicht weiter durchgestanden.

Man gewöhnt sich an den Dauer-SPAM. Dachte ich’s mir doch.

Irgendwann stelle ich auf die aktuelle pMachine um, dann werden alle älteren Einträge für Comments geschlossen. So lange muss ich eben ein paar Hundert Mails am Tag grob durchblättern, ob sich versehentlich jemand im Filter verfangen hat.

Und jetzt gehe ich schlafen. Gute Nacht.

# 19. April 2005 um 09:29 PM
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Montag, 18. April 2005

Ein Bilderbuchmontag

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles.

Dazu kommt noch: Leider habe ich zurzeit ständig das Gefühl, dass es höflicher wäre, die Kommentare hier zu kommentieren, auf alles jeweils zu reagieren, was unter einen Beitrag geschrieben wird. Dann muss ich wohl unhöflich sein und bleiben, denn ich habe dazu keine Lust, keine Zeit. Keine Lust. Wirklich, wirklich keine Zeit. Lieber reagiere ich dann mal per Mail, wenn ich mich über einen Comment freue. Ist kein Chat hier und auch wenn hier momentan jeder reingelatscht kommen darf, so ist das trotzdem nicht so, als ob man mich persönlich auf dieser Site erreicht, als ob ich mit am Cafétisch sitzen würde. Es scheint nur so. Wie mir scheint. Ach. Egal ;-)

Abgesehen davon bin ich damit beschäftigt, trotz Stress und Hektik ein normales Verhalten beizubehalten, einen normalen Tonfall, angemessene Reaktionen auf den verd… Alltag, und wenn der Stirnansatz schon qualmt und die Nerverei in quäkenden Grossbuchstaben vorgetragen wird - dann erst recht. Hoffe ich.

Normalität wird unterschätzt. Einfach ganz normal locker bleiben kann an einem Montag wie diesem eine echte Herausforderung sein.

Die Chronistin überlegt: »Wer weiß, wie ich mich in 10 Jahren anhören werde« und der Gedanke ist mir wohlvertraut.

Wer will schon klingen wie eine missgelaunte rechthaberische Schraubzwinge, die absichtlich ins Gespräch eingebrachten Widerhaken nur notdürftig von süßlicher Höflichkeit überdeckt. Und wie viele klingen so, die das nie von sich selbst denken würden und die bestimmt nie so sein wollten. Keine Fragezeichen hier.

# 18. April 2005 um 09:53 AM
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Sonntag, 17. April 2005

Spargel Wrap

Unsere Nachbarin hat einen Spargel-Händler mit Spargelschälmaschine aufgetrieben. Jetzt fallen alle Hemmungen. Der canadische Vater, wenn zu Besuch bei uns, hat sich inzwischen auf Anekdoten aus meiner Kindheit spezialisiert. Die ersten dieser Geschichten kannte ich ja noch, aber im Laufe des Tages fragte ich mich dann doch allmählich, wie sie es nach mir riskieren konnten, noch ein zweites Kind zu kriegen.

Mein Mann amüsiert sich prächtig. Kein Wunder, weil anlässlich meiner Geburt noch am selben Tag der erste Familienfernseher gekauft und ein Weltmeisterschaftsspiel geguckt wurde, bei dem Deutschland 5 zu irgendwas gegen die Schweiz gewann. Genau so feiert man die Geburt einer Tochter, nehme ich an (bei irgendwelchen nordischen Barbaren).

# 17. April 2005 um 05:37 PM
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Donnerstag, 14. April 2005

Spät, aber doch immer wieder.

Was fühlt man sich, wenn man erzählt bekommt, dass jemand wüste erfundene Geschichten verbreitet, warum er angeblich die Bekanntschaft beendet habe, obwohl man selbst diese Person aus dem Bekanntenkreis gekickt hat wegen mangelnder Vertrauenswürdigkeit und weil man einige richtig miese Verhaltensweisen Dritten gegenüber beobachten konnte?

Man fühlt sich bestätigt :-)

Warum die genannten Erzählungen im Internet stattfinden müssen, weiß ich nicht. Mangel an Perspektiven und anderen Möglichkeiten, denke ich. Da es aber online stattfindet, erlaube ich mir diese Ergänzung: Ich war es, die sich zurückgezogen hat. Ich hatte es satt, nach jedem Besuch das Gefühl zu haben, schleunigst alle Passwörter ändern zu müssen. Zum Beispiel.

Nicht immer gibt es einen Anlass, manchmal reicht eine Erkenntnis. Und jetzt würde ich gerne in Ruhe gelassen werden.

# 14. April 2005 um 07:19 PM
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