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Dienstag, 22. März 2005

Da steht nun diese Rezension ganz oben im Target

... und das irritiert mich genug, um etwas anderes gewaltsam drüberzubloggen. Weiß der Geier, warum ich unbedingt ausprobieren musste, wie pMachine sich benimmt, wenn alle UnterBlogs ineinanderfließen, rückgängig zu machen ist es jedenfalls nicht so ohne weiteres und außerdem will ich sowieso zuerst umdekorieren. Ein neues Design darf ich allerdings (selbstverordnet) erst machen, wenn etwas anderes erledigt ist.

Wie das eben immer so ist. Für Blog & Play wird man nicht bezahlt, und trotzdem zahlt es sich aus.

Zurück aus dem Wellness-Urlaub hüte ich die Erholung sorgfältig, um sie mir nicht gleich wieder vom Druck des Alltags zerfetzen zu lassen. Diese Woche ist kurz und die Freizeit voller Freunde, anschließend hat Oliver endlich ein paar Tage Urlaub und ich auch (ja genau, schon wieder). Ich würde gerne den ganzen Tag am Blog rumspielen, für jetzt muss es aber reichen, dass die Rezension eins nach unten rutscht.

# 22. März 2005 um 11:52 AM
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Montag, 21. März 2005

Müsli am Morgen bringt Gespräche, nicht Sorgen

Das Frühstücksbuffet in einem Wellness-Hotel ist vergleichbar mit einem Wasserloch, an dem es bei der lebenswichtigen Flüssigkeitszufuhr verschiedenen Gefahren auszuweichen gilt. Wohlgemeinter Kräutertee zum Beispiel, den man angeblich gebucht hat und dem man nur entkommen kann, indem man immer wieder schneller ist und sich ein Kännchen Milchkaffee mixt, dieses dann umklammert und an den eigenen Tisch trägt, um den Tee missmutig anzustarren in der Hoffnung, dass er am nächsten Morgen nicht wiederkehrt. Drei Tage volle Konzentration, und der Spuk bleibt aus. Ich hab es auch mit Reden versucht, aber es ist gar nicht so einfach, etwas abzubestellen, das man scheinbar vorher als gewünscht bestätigt hat. Kräutertee, hm.

Es ist doch Frühling?! Das Frühlingsgetränk ist Milchkaffee, nicht Kräutertee.

Dann gibt es an der Wasserstelle noch ganze Herden von an Gesundheitsthemen interessierten Sozialpädagoginnen und Sekretärin-/Sachbearbeiterinnen, die im Doppelpack auftreten und schon vor dem Frühstück mit Stöcken in den Waldweg stechen, warum auch immer. Mit demonstrativ rosig erhitzten Wangen warten sie nur darauf, zwischen Butter und Brötchen ein Gespräch werfen zu können, vorzugsweise über die Gefahren von Butter und Brot für Leib und Seele. Sie kennen sich aus und unterhalten sich gerne darüber, was man alles nicht essen darf, glücklicherweise auch untereinander, so dass man einfach nur warten muss, bis sie damit anfangen, sich gegenseitig zu bestätigen. Dann nickt man und lächelt und isst trotzdem Butter aufs Brot. Joghurt soll auch schlecht sein – ich habe vergessen oder verdrängt, warum ich kein Obst mit Joghurt mehr essen sollte, es gab einen angeblichen Grund, aber welcher das war ...

Vorbereitend auf eine Massage oder Reiki-Behandlung gibt es dann auch nichts Entspannenderes als den »so halte ich mein Gewicht«-Monolog irgendeiner dürren Person, für deren Optik sich eh niemand interessiert, geschweige denn für ihr Innenleben. Man kann im Sitzen eindösen, kann nichts verpassen und jede Reaktion ist die richtige, weil der Monolog eine Bestätigung in sich ist und so tut man auch noch was Gutes für das monologisierende Wesen, das sich wahrscheinlich für eine bereichernde Person hält. Wenn ihre Freundin dann noch rhythmisch nickt, kann man unter dem gleichmäßigen Geblubber in Gedanken schon mal entspannt den eigenen Tag vorsortieren oder sich überlegen, ob der Lattenrost den Besuch des nachreisenden Gatten überstehen wird und was (diesmal), wenn nicht.

Oder man geht weg und sagt, dass man alleine sitzen will, das geht. Man muss es lernen, aber es geht.

Alleinreisende Ernährungsfundamentalistinnen sind schon etwas schwieriger zu verdauen als die reisenden Freundinnen im Doppelpack und docken auch weit hartnäckiger an. Eine gepflegte rothaarige Dame beobachtete aufmerksam mein Frühstücksritual, das meistens daraus besteht, einen Berg frisches Obst mit einem Klecks Quark mit einem Klecks Joghurt mit einem Klecks Honig und zwei Löffeln frisch geschrotetem Getreide zu krönen, zu verrühren und selig zu verspeisen. Es sei denn, ich habe gerade Lust auf Schinkenbrötchen oder auf ganz was anderes von der Skala zwischen Müsli und Muffin - aber meistens mag ich einfach Obst mit Quark-Joghurt, Honig und Getreide. LECKER. Was ich nicht ahnen konnte: Die Stärke im Getreide verkleistert meine Knochen!

Nachdem sie mich lange genug beobachtete hatte, trieb sie mich in eine Ecke und half mir, die furchtbaren Risiken zu erkennen, mit denen ich leichtfertig jongliere. Die Rote Dame hat mir also erklärt: So lange sie Getreide aß, hatte sie Rückenschmerzen, seit sie aufhörte, nicht mehr und das lag daran, dass die Stärke aus den Körnern die Gelenkzwischenräume verkalken ließ. Ich fragte schafsfromm, wie denn der Stärkekleister aus dem Getreide durch den Verdauungstrakt bis direkt in die Knochenzwischenräume kommt, aber die Antwort lautete nur »das sei doch logisch« und wie ich aus Erfahrung weiß, kommt man gegen diese Art von Religion eh nicht an.

Ich werde also weiter Getreide essen, bis ich Rückenschmerzen kriege, und dann meine Ernährung überdenken oder auch nicht.


Außerdem bitte ich mein Gespöttel ausnahmsweise mal nicht so langweilig ernst zu nehmen - das war ein fantastisches Hotel mit sehr schönem Frühstücksbuffet und das freundliche Personal kann schließlich nichts dafür, dass mich immer irgendwer zutextet, wo ich gehe, stehe oder herumliege.

# 21. März 2005 um 01:52 PM
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Sonntag, 20. März 2005

Immer noch Wellness-Urlaub :-)

Fussreflexzonenmassage: Wenn man erst mal so weit ist, dass man bewusst eine Stunde Massage nur für die Treter bucht .... es war göttlich. Schmerzhaft zwischendurch, aber eigentlich göttlich.

Kosmetik: Der Dialog »welcher Schnurrbart???« und meine Antwort, dass ich es trotzdem gerne mal wissen möchte, wie Epilation so ist, auch wenn ich nicht viel überflüssiges Haar habe, hat mich unvorsichtig gemacht und so wurden zum ersten Mal in meinem Leben unerwartet meine Augenbrauen gezupft. Aua. Das machen wir nie wieder, wozu auch? Fussmaske mit Packung. Fein.

Leberwickel: Das kann ich auch und werde ich daheim weiter fortsetzen. Schön entspannend und entgiftend.

Rücken-Relax-Behandlung mit Massage und Kneipguss: Kurzfristig erwogen, die Dame zu entführen und im Bad zu verstecken, um täglich in den Genuss zu kommen. Hach ja.

Ich muss zugeben, dass ich die entspannenden Anwendungen eher wie eine Kernsanierung in Angriff genommen habe - aber ich kann nicht sagen, dass ich es bereue. Erholung ist das, was ich brauchte, und die kriege ich. Schönen Sonntag allerseits :-)

# 20. März 2005 um 08:53 AM
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Freitag, 18. März 2005

Wellness

Reiki: Warmes Kribbeln, aufsteigende Wärme, dann eine sich leicht verschliessende Nase. Später im sonnendurchfluteten Zimmer in der frischen Luft liegen und hören, wie der eigene Puls hämmert, erwärmt bis in die letzte Pore. Wow.

Akupunktur: Wenn man mit der Stirn zucken und dem Kinn wackeln kann, sieht man alle Nadeln außer denen ganz oben auf der Stirn. Eine Wirkung konnte ich nicht feststellen, auch entspannend fand ich das nicht. Es war eher langweilig und der chinesische Arzt verstand meine Fragen nicht.

Thalasso: Schlammpackung. Nix wohlige Wärme, die hilft am besten klamm und kalt. Das kann man wirklich nur durch eine Salz-Öl-Massage wieder gutmachen, das feuchte Frösteln.

Lymphdrainage: Yes Ma’am. Gerne und oft.

Wir haben wunderschönes Wetter. Ich vermisse Mann und Katzen und Nachbarn und das Interweb. Lächeln öffnet alle Poren. Coolsein ist out, vor allem am hoch komplexen Buffet morgens. Wer lässig daran vorbeischwebt und so tut, als ob alle Gadgets souverän selbsterklärend sind, scheitert beim ersten Versuch an der coolen Honig-Maschine (wie Softeis) oder fällt an der Getreidemühle durch. Ich frage und ich unterhalte mich gut.

Offline bloggen heißt: Sich die rückgebildete Handschrift in den Bereich zurücktrainieren, in dem man sie wenigstens selbst noch wieder lesen kann. Der erste Schnellschreibversuch ins Mole war sehr schmerzhaft anzuschauen, das muss ich doch zugeben. Aber laptoppen gilt nicht, ich will wieder schreiben können, das darf man doch nicht verlernen :-)

# 18. März 2005 um 10:49 AM
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Mittwoch, 16. März 2005

Lose verbunden

Klappt: Mir einen Gruß auf die Voicebox im Impressum schicken, über den ich per SMS informiert werde und den ich mir dann vorlesen lassen kann, auch wenn ich gerade gar kein Internet hab, sondern nur so tue.

Was nicht so fein ist: Mobloggen. Not my cup of latte Macchiato, ich brauche Tasten, auf denen man speedtypen kann. (Und Fotos interessieren mich einfach nicht so sehr, der Trend rutscht auch weiterhin an mir ab.)

# 16. März 2005 um 04:36 PM
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