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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Donnerstag, 31. März 2005

März Fundsachen (Logfiles und Comments)

agnes-welt.de
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blog.dagmar-tischer.de
Britta Koch
egm.at/weblog
http://fastjack.at
gell.socio-kybernetics.net
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hautnah.blogspirit.com
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[url=http://www.jurablogs.de]http://www.jurablogs.de[/url]
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VolkerKoenig.de
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weblog.wanhoff.de
wetterdistel.de
WortBild-Blog
wuff.blogger.de
Yablo

aktuell: http://www.moving-target.de/blogroll.php

# 31. März 2005 um 10:01 PM
bloggish • 0x FeedbackDrucken





Genug für heute

Wahrscheinlich funktioniert gleich kaum noch irgendwas auf der ganzen Site, aber mir ist es egal, ich werde den Laden für heute “dichtmachen”:

Zweitausend Spam-Versuche seit 18 Uhr, langsam aber sicher entgleitende Diskussionen über die Arbeit meiner geschätzten Kunden (unfair und am falschen Platz obendrein) in den Comments und absolute völlig Unlust, meine Zeit darauf zu verwenden, weil ich schön müde bin :-) meine pMachine hat einen Button, mit dem sich alle Comments auf einen Schlag ein- und ausstellen lassen, den werde ich jetzt entspannt betätigen. Was bleibt einem bei dem ganzen Viagra-Spam auch anderes übrig, der gerade tobt.

Schlaft gut.

# 31. März 2005 um 09:40 PM
lifestyle • 0x FeedbackDrucken





Lebenshunger, finished.

Sie ist tot. Wie Olivia herausfand, war Schlankheitswahn der Auslöser für die Bulimie, deren Begleiterscheinungen Terri Schiavo ins schließlich tödliche Koma warfen.

Wie viel Zeit und Leben wir doch verschwenden, wenn man uns lässt.

# 31. März 2005 um 07:03 PM
heartbeat • 0x FeedbackDrucken





To do: Lernen, mit Ablehnung umzugehen

Mit jener Ablehnung, die entsteht, wenn man sich weigert, in einer anstrengenden Arbeitswoche mit einigen Handicaps und vielen Terminen nebenbei noch Leute zu beraten, die man meist auch gar nicht wirklich kennt.

Bevor ihr euch angesprochen fühlt, wiederholt bitte fünfmal: Die ich gar nicht wirklich kenne. Gemeinsame Bekannte sind kein Kennen. Kunden kenne ich. Leute, mit denen ich gemailt habe (vorher!) kenne ich. Gemeinsame Mailinglisten sind kein Kennen. Gemeinsame Webaktivitäten wie Blogs ohne jegliches Beiwerk sind kein Kennen. Puh. Tief durchatmen bitte. Also:

Diese Leute finden einen dann unvermeidlich scheiße und ich selbst bin sauer. Wegen der Erwartungshaltung und der Zumutung, die hinter der Erwartungshaltung steht und weil Leute einen dann auch noch scheiße finden, weil man ihnen die gewünschte Beratung verweigert hat. Die eine Stunde zusätzlich, die eine Mail, das eine Template, die eine Grafik, diese paar Fragen ... fressen mich schon seit so langer Zeit seitlich weg, jede Woche, und es wird immer mehr. Meine anfallenden Rechnungen zahlt keiner, meine Arbeit nimmt mir niemand ab, die Zeit fehlt einfach dann auch. Und: Ich möchte diese Art von Energie nur Freunden und Bekannten geben und nicht jedem, der sich irgendwie denkt, dass ich für ihn nützlich sein könnte - und ich muss und werde das lernen. Fairness oder Normalität sind nicht zu erwarten, die Abgrenzung muss von mir kommen.

Der Dank für Hilfsbereitschaft und gespendete Zeit besteht nämlich in der Regel aus weiteren Fragen und niederträchtigem Gezänk, wenn man sich nicht völlig zum virtuellen Hausdiener macht und auch mal gegensteuert. Man kann also nur verlieren:

1) Entweder Zeit und Freude und Nerven, weil man sich irgendwie dann doch noch kümmert um das fremde Problem und damit etabliert man sich als Hotline, die offensichtlich gerne auch noch WEITERGEREICHT wird an weitere Frager und die in kürzester Zeit als Selbstverständlichkeit betrachtet wird. Weil’s so nett und so bequem ist. 

2) Oder Zeit und Freude und Nerven, weil man die Bitte zurückweisen muss und einen andere dann scheiße finden und zicken - dann ist es aber auch vorbei und irgendwer findet dich scheiße, was sich eh nicht vermeiden lässt, wenn man zu den Rückgratträgern auf dem Planeten zählt und nicht zu den Fussabtretern.

Hm. Mal überlegen. Pseudogeliebt werden für harmoniesüchtige Pflegeleichtigkeit oder abgrundtief und ganz und gar ehrlich abgelehnt werden, weil man fremder Bequemlichkeit nicht bereitwillig diente?

Ich nehm dann mal das Ende mit Schrecken. Shit happens.

# 31. März 2005 um 06:21 PM
selbstgespräche • 1x FeedbackDrucken





So ist das.

Stumme Verwirrung, wenn der Vater in beiläufigen Nebensätzen von einem Kachelmann spricht, der bei ihm in Kanada daheim nebenan das Wetter macht und irgendwann die Erkenntnis: Es ist DER Kachelmann, er wohnt auch in BC und es geht um das Kachelmannsche Wetter. Das ist als Erklärung auch viel besser, als wenn alle Wetterfrösche Kachelmann heißen würden (was zumindest ich sehr irritierend gefunden hätte), man muss es nur erst mal verstehen. So grundsätzlich. Erzählungen von Eltern folgen ja eh den etwas anstrengenderen Mustern.

Als Otf*ied Fischer in Kanada nach “nebenan” eingezogen ist, zog er ungefähr parallel mit seinem Hauptwohnsitz dorthin in Bayern, wo eine Freundin lebt - und die beiden Mails, in denen das beiläufig erwähnt wurde, kamen auch noch am selben Tag, so dass sich in meinem Kopf ein bizarres München-Columbia-Gemisch bildete, in dem die in Bayern lebende Bekannte und die Kanadier Herr Fischer und mein Vater zwei Zäune von Herrn Dall lebten happily ever after. Ohne dass ich zu Besuch dahin gewollt hätte.

Die Lobpreisungen auf das ferne Kanada nehmen bei Vaterbesuchen unweigerlich Ausmasse an, auf die man nicht anders reagieren kann als mit der Frage, warum er es dann überhaupt für Besuche bei internationalen Hinterwäldlern verlässt. Dann wird es kurz ein bisschen lauter im Zimmer und die Katzen heben die Ohren schräg nach hinten und danach kann man friedlich freudig Eierkuchen auch über andere Länder und Themen parlieren.

# 31. März 2005 um 10:45 AM
daily dose • 5x FeedbackDrucken





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