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Freitag, 10. Dezember 2004

Zeit lesen: Mehr Ehrgeiz, Schwestern

»Gilt es gerade für die häufig so unsicheren und selbstkritischen Frauen, das Selbstbewusstsein zu trainieren und eine Antwort zu beherzigen, die Marion Gräfin Dönhoff einmal auf die Frage gab, wie sie das alles aushalte, den Kampf mit dem Verleger, den ständigen Widerspruch der Kollegen, die Intrigen… »Ach«, sagte die ZEIT-Herausgeberin, »Sie müssen sich völlig unabhängig machen von…« Pause. Die Zuhörer erwarteten, sie werde fortfahren: …der Kritik anderer Leute. Aber sie sagte:

»…Lob.«


Mehr Ehrgeiz, Schwestern: Warum sich Frauen in Deutschland so schwer tun, Karriere zu machen von Susanne Gaschke

# 10. Dezember 2004 um 01:47 PM
das leben • 1x FeedbackDrucken





Donnerstag, 09. Dezember 2004

Titel, Titel, wer braucht schon Titel

Früher habe ich gedacht, dass es wichtig ist, früh aufzustehen, um zu normalen Zeiten erreichbar zu sein. Jetzt lese ich meine Mails, Feeds und Spam-Ordner gemütlich mit Laptop und Telefon im Bett und stehe dann erst auf.

Früher habe ich es sehr belastend gefunden, wenn ich merkte, dass jemand aufgehetzt worden war und cliquengefällig hirnlos hetzte. Jetzt finde ich es genau genommen gut, denn so ist sofort klar, dass derjenige nicht lohnt - man spart Zeit.

Früher habe ich gedacht, dass man sich irgendwann erwachsen fühlt. Jetzt weiß ich, dass man sich bloß wahlweise erfahrener, reifer, älter, müde oder gleichgültig fühlt. Oder neugierig, experimentierfreudig, flexibel, unbelehrbar, zufrieden.

Früher war ich fassungslos, wenn jemand sich wie ein dummdreist geschwollenes Arschloch benahm und dabei noch laut herumbrüllte, dass die anderen ja alle so nachweislich dummdreiste unfaire feiste Arschlöcher seien. Jetzt hab ich das schon zu oft erlebt.

Früher habe ich gedacht, dass jemand wirklich einen Weg sucht, wenn er sich über etwas beschwert. Jetzt weiß ich, dass den meisten leider der simple Prozess des jammernden Dampfablassens bereits ausreicht als Veränderungsgefühlsersatz.

Früher war ich hilfsbereit und offen und verschwendete viele Tage und Wochen mit Dingen, die anderen Leuten dann gut gefielen. Jetzt bin ich immer noch hilfsbereit und damit beschäftigt, wenigstens halbwegs nett und offen zu bleiben.

Früher habe ich intensive interne Konfliktanalysen betrieben, wenn ein Kontakt zerbröselte. Jetzt weiß ich, dass solch ein ‘Verlust’ absolut ein Gewinn ist, wenn die Chemie so gar nicht stimmte - und weiß diese Erkenntnis auch umzusetzen.

Früher habe ich Bücher bis zur letzten Seite gelesen und jeden Kinofilm halbwegs durchgehalten. Jetzt klappe ich zu, was mich nicht fesseln kann und gehe lieber spazieren oder schlafe, als einen öden Film durchzuhalten.

Früher habe ich gedacht, die krassesten Typen aus Unterhaltungsserien und –büchern seien der Fantasie der Autoren entsprungen, um ein simpel gestricktes Publikum zu befriedigen. Jetzt weiß ich, es gibt diese ‘Klischeemenschen’ tatsächlich.

Früher hätte ich gedacht, Ezmeraldo Klyntensteen müsse trotz seines Berufs im niederen Marketing schon aufgrund des Namens eine schillernde Figur sein. Jetzt ahne ich, warum er sich mit Penisvergrößerungswünschen so gut auskennt.

Früher hätte ich auch schon jede Menge Ablenkung online gesucht, wenn ich eigentlich einen Text zu Ende schreiben sollte. Jetzt nutze ich die Trödelzeit bis zur Überwindung für Haarkuren, Pflegemasken, frischen Espresso und endlich mal wieder einen Blogeintrag.

# 09. Dezember 2004 um 10:29 AM
selbstgespräche • 3x FeedbackDrucken





Oh.

Scheinbar habe ich mehreren Leuten ein schönes Wochenende gewünscht. Na ja (hust). Besser früh als zu spät - irgendwie sind mir ein paar Tage abhanden gekommen, es passte so viel rein, dass ich verbindlich davon ausging, jetzt m/einen Freitag gut zu haben.
image
Abgesehen davon, dass ein Aufenthalt im Internet momentan bedeutet, täglich die Mailbox zu entmüllen, die Comments zu säubern, fragwürdige Referrer zu bannen und darauf zu achten, ob jemand Content klaut, ist alles gerade ziemlich wunderbar, fühlt sich kreativ an - das Leben macht Spaß und wenig Blog.

Allerdings kann ich diesen Kipf da weiter unten im Weblog bald nicht mehr sehen, denn mich pieksen schlechtes Gewissen und krankhafte Ehrlichkeit (it’s a bug, not a feature). Nie hätte ich gedacht, dass jemand oder gar so viele dem Oliver diese plumpe Fotomontage abkaufen würde.

Hier gibt’s keinen Kipf. Hier gab es mal Kipferln und gibt es immer noch einen netten kleinen Panettoncino nach dem anderen. VorWeihnachten ist überhaupt nicht stressig, wenn man nur Dinge tut, die man tun will, ich hab’s ja gleich gewusst.

# 09. Dezember 2004 um 12:00 AM
diary style • 0x FeedbackDrucken





Freitag, 03. Dezember 2004

Spam bei Google melden

Notizblogging, ist vielleicht mal nützlich
http://www.google.com/contact/spamreport.html

# 03. Dezember 2004 um 10:57 PM
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Mittwoch, 01. Dezember 2004

ich bin gar nicht da

Also nicht wirklich. Aber Zirbellina wieder.

# 01. Dezember 2004 um 07:37 PM
linkwärts • 0x FeedbackDrucken





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