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Mittwoch, 24. November 2004

Let’s talk about ...

Etwas befremdlich finde ich, dass nun so viele Männer aus dem schönen Telepolis zu Besuch kommen, die mich darüber informieren, dass sie mich nicht kennen. Ich kenn’ die doch auch nicht. Das sag ich denen dann auch. So entstehen Dialoge nach dem Muster:

jungdynamischer Telepolisleser: »Ich hab deinen Namen noch nie gehört!«
Melody: »Wer bist du?«
jungdynamischer Telepolisleser: »Nun werd mal nicht unverschämt! Warum regst du dich eigentlich über den Content-Diebstahl auf, obwohl ich nicht mal deinen Namen kenne?«
Melody: »Äh ... du kommst direkt vom Telepolis-Artikel und hast nichts besseres zu tun, als mir mitzuteilen, dass du meinen Namen nicht kennst?«
jungdynamischer Telepolisleser:: »Genau!«
Melody: »Na, jetzt kennst du ihn ja.«

Die spontane Eingebung, einfach mal eben aufzuschreiben, woran man merkt, wenn jemand gerne ein berühmter Blogger sein möchte, habe ich mir wieder ausgeredet. Die Leute sind nicht dumm, die wissen das auch ohne mich.

# 24. November 2004 um 12:23 PM
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Dienstag, 23. November 2004

Das wäre Ihr Tag gewesen.

Um 9 Uhr wollte ich mal kurz darüber schreiben, wie lange man doch jetzt morgens braucht, um alle Postfächer zu entmüllen. Dann hat irgendwer in den fünften Gang geschaltet und dass nachmittags die Telepolis-Leser zu strömen begannen, das hat auch nicht wirklich beim Entspannen geholfen.

Nicht mal Zeit für eine anständige Sinnkrise war. Weder für eine vorweihnachtliche noch eine blogbezogene. Dafür ging diese Site endlich online. Jetzt lösche ich den ganzen Rest, den ich geschrieben habe, weil ich heute wirklich nicht die geringste Lust auf Leser habe, die ihr Feedback zu manchen Themen nicht bei sich behalten können und gehe »off.

# 23. November 2004 um 07:31 PM
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Freitag, 19. November 2004

Diese Momente immer.

Im Reiskocher sitzt ein bösartig guckender Klumpen weißes Gummi, der sich zwar am Stück herausziehen lässt, aber ansonsten nicht so aussieht wie das, was ich gerne gehabt hätte. Milchreis nämlich. Der Kater kam gerade um die Ecke und sagte »In der kalten Jahreszeit haben gerade ältere Katzen erhöhten Bedarf an Kalzium und den Vitaminen, die in Milch enthalten sind.« Oder er machte »Mäujoonngggg«, was in etwa auf dasselbe herauskommt.

Am kommenden Wochenende werde ich nur selten ausreden können. Man wird mir bei allem freundlich wohlwollend widersprechen, was ich sage, keine meiner Meinungen gelten lassen und mich dazu zwingen, ein Frühstück zu mir zu nehmen, das übergangslos mit einem Mittagessenkaffeetrinken vor einem frühen Abendbrot verschmilzt. Alle diese Mahlzeiten werden aus Dingen bestehen, die ich sonst niemals esse und mit Informationen verstopft, die Menschen betreffen, die ich kaum kenne. Wenn man sich auf diesen Zustand anhaltender Benommenheit trotzdem freut, nennt man das wohl Familientreffen. 

# 19. November 2004 um 11:44 AM
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Donnerstag, 18. November 2004

Täglich bloggt …

Es klingelte an der Tür und durch die Gegensprechanlage sprach es akzentuös: Eine Frauenstimme sagte »Guten Tag, mein Name ist xxx, ich komme aus Japan, ich spreche gar kein Deutsch«.

Reflexgestählt ich prompt: »Do you speak English? How can I help you?« Es folgte ein langer, japanischer Satz und ich wiederholte meine englische Frage. Erntete ein »Dankeschönaufwiedersehen« und weg war sie. Der Weg ist das Ziel, wenn ich mal in Tokio unterwegs bin, werde ich ähnlich dadaistisches machen.

Das Faxgerät behauptete noch in derselben Minute plötzlich, ein Telefonat zur Welt zu bringen, und da es jetzt darauf auch nicht mehr ankam, tippte ich den Anruf rüber aufs Telefon und meldete mich so wie es sich gehört. Am anderen Ende atmete ein männliches Anonym erschrocken ein oder auf (man weiß es nicht so genau) und legte auf.

Vielleicht war das ein Stöhner, für so einen kann es heutzutage nicht leicht sein, denn die meisten Frauen werden dank Verpornosierung des Alltags und der Gesellschaftsfähigkeit von DiscountSex mit Fremden ihn entweder auslachen, mitmachen wollen oder ihm erklären, wie es besser geht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man diese Menschen am langfristigsten loswird, wenn man sehr hartnäckig darauf besteht, dass man nur an wirklich GROSSEN … Charaktereigenschaften interessiert ist und hämisch zu kichern beginnt, wenn der stolze Telefonrecke sein Angebot ergießt. Das mögen die nicht, dann werfen sie die Nummer gleich weg.

Ich möchte übrigens nicht, dass die Weihnachtsmärkte jetzt schon im November anfangen. Jetzt schon Pressemitteilungen über Geschenke zum Valentinstag kriegen. Dass es regnet und ich immer genau so lange schwerstens erkältet bin, bis ich einen großen Auftrag abgegeben habe. Wick Medinait on the Rocks, garniert mit einem Minzblatt, kann mich da nicht trösten, höchstens beim Durchatmen helfen.

Nee, jetzt ist es wieder gut. Ich möchte es nur nicht. Nicht noch mal.

# 18. November 2004 um 03:43 PM
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Mittwoch, 17. November 2004

Der Hund hat meine Schulaufgaben gefressen

»Meine Katze ist mir auf den Arm gesprungen, als ich gerade ein Glas voll Wasser in der einen Hand und die halbvolle Flasche noch in der anderen hatte und ich habe meinen PC, meinen Laptop und das halbe papierlose Büro geflutet und musste erst mal ein Ersatzgerät für das Ersatzgerät besorgen« wäre mir als Begründung ja ehrlich viel zu blöd, wenn ich darauf warten würde, dass mir jemand pünktlich einen Artikel schickt.

Nein. Das ist kein Wimmern. Solche Geräusche machen meine morschen Fingerknochen immer, wenn ich ohne meine Cherry mit dem Goldklick tippen muss.

# 17. November 2004 um 09:09 AM
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