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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

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Samstag, 30. Oktober 2004

Frühstück, Dschungelcamp, Community

Einmal musste ich ja reinzappen, wenn auch versehentlich. Abgründe! Manuell das Kinn wieder an die richtige Stelle hochgeschoben, fünf Minuten zugesehen. Klischeeschmodder. Das klassische “man hat ja als wertvoller Mensch im Leben nicht viele echte Freunde und ich würde über dich nie was Negatives sagen” Gespräch zwischen der scheelen Desiree Dings und einem zutraulich glotzenden Flokatidackelschopf beobachtet und begriffen:

Diese Pseudopromis sparen sich zwar den Umweg über Mails, Comments und Bloggertreffen und lassen sogar das Blog weg. Aber Neues gibt’s da wirklich nicht und die Faszination des Ekels beim Betrachten kommt nicht vom Insektenfressen. (Und ich werde jetzt niemals erfahren, wer diese ominöse Hädi ist und bereue das auch nicht.)

# 30. Oktober 2004 um 12:45 PM
plonk • 2x FeedbackDrucken





Freitag, 29. Oktober 2004

Freitag? Wie ist das passiert?

Als ich das letzte Mal auf die Uhr geschaut habe, war doch erst Dienstag und jetzt geht mir gleich der Espresso aus. Die jetzt fast täglich auftauchenden Comment-Spammer hat meine pMachine ganz gut im Griff, ein paar Zusatz-Tools unter der Motorhaube ermöglichen ein lockeres Löschen, allerdings bitte ich um Verständnis, dass ich die Kommentare zu den Spam-Kommentaren gleich mitgelöscht habe. So ganz ohne Zusammenhang mussten die ja auch nicht in der Gegend herumstehen. Der Posteingang meines Vertrauens ist nicht ganz so unproblematisch zu entrümpeln und empfiehlt mir eine Blogpause - was schon deswegen nicht geht, weil ich gerade einen Blog-Provider-Test schreibe und selten mehr Blogs gesehen habe als in den letzten Tagen. Gesehen. Nicht gelesen.

Obwohl … gelesen auch. Eher die nicht so aufgeregten Sachen und so wenig wie möglich aus dem Meta- und Blablupp-Bereich. Ohne verbindliche Verankerung dahinbloggend zwischen den Strickenden, den Techies, den Tagebüchlern und jenen, die gerne mit Ruhm kleckern möchten … ist Home of The Melody wahrscheinlich nicht der schlechteste Ort im Cyberspace. Für mich ;-)

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# 29. Oktober 2004 um 08:59 AM
selbstgespräche • 5x FeedbackDrucken





Donnerstag, 28. Oktober 2004

Heimatlos

Ohne Verankerung dahinbloggend zwischen den Strickenden, den Techies, den Tagebüchlern und jenen, die gerne mit Ruhm kleckern möchten … ist dies wahrscheinlich nicht der schlechteste Ort im Cyberspace. Für mich. 

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# 28. Oktober 2004 um 07:23 PM
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Freitag, 22. Oktober 2004

5-Minuten-Gedankenterrine um kurz vor 7

Man wird es irgendwann erleben, wenn man länger bloggt: Dass jemand sich durch einen Blog-Eintrag angesprochen fühlt, mit dem er nicht gemeint ist. Wenn man Glück hat, ist es bloß ein lästiger kleiner Stalker, der sich Liebe zwischen den Zeilen herausstiehlt, wo keine ist oder nur eine private, die ein bisschen über den Zeilenrand gelaufen ist. Oft fühlt sich auch jemand harmlos am Rande angesprochen, an den man nicht mal gedacht hat und der/die knetet sich eine Anspielung zurecht, die es gar nicht gibt. Meistens ist das dann auch egal, weil es nicht stört und man es in den Comments begradigen kann, notfalls schroff, meistens sachlich oder mit einem Abstandhalter.

Schlimm allerdings wird die Sache mit dem Senden und Empfangen von Blog-Einträgen, wenn sich jemand tief und schmerzhaft angesprochen fühlt von einem Thema, einem Tonfall und einem oder mehr Einträgen, der/die absolut rein überhaupt nicht gemeint ist, das aber spätestens nach der ersten Phase akuten Reinsteigerns sowieso niemals mehr glauben würde. Harmlose Bemerkungen werden zu verletzenden Pfeilen, geschilderte Eindrücke zu Häme: Ein zutiefst subjektiver Prozess der Selbstvergiftung beginnt.

Das akute Reinsteigern geht immer weiter und ohne dass man es als BlogautorIn auch nur ahnt, hat man vor der anderen Seite der Leitung ein Rumpelstilzchen sitzen, das sich durchgehend akut angesprochen fühlt von jeder Anmerkung, jeder Glosse und überall fiese Seitenhiebe fühlt, wo gar keine sitzen. Einsame Feinde, auf die man vielleicht nur mit Verstörung reagieren kann, wenn man denn überhaupt davon erfährt – denn das einzig Logische, das sachliche Nachfragen nämlich, das kommt scheinbar schon prinzipiell niemals in Frage. Schade eigentlich.

Andernorts wird immer mal wieder Bloggeburtstag gefeiert. Ich setze mir heute aber ein Lesezeichen an eine Stelle, auf der ich vor 2 Jahren einen haltlosen, hasserfüllten und gründlich dokumentierten Jähzorn einer Menschin fand, die sich über Wochen und Monate in einen Verfolgungswahn meinem Blog gegenüber hineingesteigert hatte - während ich sie längst völlig vergessen hatte, ihr Blog nie las, nie an sie dachte und nicht im Traum beabsichtigte, jemals auch nur die geringsten Anspielungen auf sie zu machen (einfach weil sich für mich herausgestellt hatte, dass wir für eine tiefere Bekanntschaft nicht genug gemeinsam hatten und ich den Kontakt einschläferte).

Auch das sind die Momente, die man sich merken sollte: Wenn diese Mischung aus Schock und Abscheu das Rückgrat herabrinnt .... und dann die einsickernde Erkenntnis, dass es nichts – aber auch garantiert gar nichts – gibt, das dabei helfen könnte, solch ein ungerechtes Missverständnis zu bereinigen. Das sprichwörtliche Kind ist nicht nur in den Brunnen gefallen, als man gar nicht da war, das sprichwörtliche Kind ist tot und hat längst alle Stadien des körperlichen Zerfalls durchlaufen. Wo soviel Wut, Kotze, selbstverätzender Eiter und Hass ist, klopft man ja auch nicht mal eben an und sagt “hör mal, ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass du gemeint warst mit …”.

Da bleibt nichts außer beobachten, umdrehen und gehen. Die Welt ist vielleicht okay, aber die Menschen machen mir Angst.


Eine Tonfolge noch:

Ein Gegengift gibt es natürlich auch. Bloggen nicht so wichtig nehmen. Blogger nicht so wichtig nehmen. Sich selbst nicht wichtig nehmen und schon daher prinzipiell erst mal nicht angesprochen fühlen. Einfach mal wieder öfter lachen. Sogar und erst recht lachen, wenn man sich irgendwie angesprochen fühlt und vor allem dann lachen, wenn man sogar namentlich genannt ist und sich deswegen dann angesprochen fühlen muss, selbst wenn man alles nicht wichtig nimmt: Für so viel Bestätigung und Aufmerksamkeit müssen andere nämlich durch viele Therapien.

# 22. Oktober 2004 um 04:50 PM
bloggish • 8x FeedbackDrucken





Grey Silk & Silver Satin

Miss Peppermint: Dreams in white satin.

Miss Peppermint

# 22. Oktober 2004 um 11:17 AM
cat content • 2x FeedbackDrucken





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