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Mittwoch, 28. Januar 2004

Musical: The Rocky Horror Show

Einmal jährlich in der Philipshalle mit einer Originalbesetzung aus dem Londoner Westend, und es war erwartungsgemäss sehr schön und gar nicht überfüllt. Leider waren einige im Publikum mit typisch deutscher Gründlichkeit und Pumpguns am Start, um zentnerweise Reis und Hunderte von Rollen Klopapier in die Halle zu jagen, sich vom ersten Bühnen-Regenschauer an gegenseitig nasszuspritzen und damit dann auch nicht mehr aufzuhören. Etwa zwangzigmal so viel wie in London oder New York (um eine Einschätzung zu vermitteln, wie “stilvoll” das vor sich ging).

Von Käwwin und Torbän ganz zu schweigen, die um halb 9 ins Bett gehört hätten und nicht in regensichere Schutzanzüge, die farblich auf ihre gigantischen Pumpguns abgestimmt waren. Also alles wie immer, wo mehr als zehn Menschen auf einem Haufen anzutreffen sind und der Ballermann gerade nicht greifbar ist. Wie schön, dass es zu laut war, um die gegenseitigen Beteuerungen mitzuhören, wie toll cool man doch jedes Jahr mitzelebrieren würde.

Und der winzige Moment des Bedauerns, dass es diesmal nicht wieder auf dem Broadway sein konnte, der ging auch vorbei. Er begann, als der turbulente Frauen-Kegelclub schräg vor uns sich aufopfernd in den Time Warp stürzte und endete, als die aggressive Greisin in den roten Strapsen zum französischen Dienstmädchenkostüm in unmittelbarster Nähe ... ach, egal. Es war trotzdem verdammt schön, nicht mal tiefste Abgründe menschlicher Vorlieben und der leider größtenteils deutsch sprechende Moderator konnten den Spaß verderben.
Thrill me, chill me, fulfill me
Creature of the night

# 28. Januar 2004 um 10:19 PM
diary style • 4x FeedbackDrucken





Mobil-Macher

Die offiziell betreute Aktion läuft Ende Januar aus, das bedeutet aber nicht, dass Ihr nicht trotzdem spenden, entrümpeln und den Erlös bereit stellen könnt! Die Aktion an sich mitsamt Ebay-Echtzeit-Anzeige läuft ja weiter. Einfach einstellen und den Anweisungen folgen, dann wird jede Auktion angezeigt :-)

Meine Auktionen sind jetzt alle abgelaufen. Obwohl ich nur Kleckerkram wie Bücher im Angebot hatte, sind gut 160 Euro zusammengekommen, und bei einigen anderen sieht es ähnlich aus. Jeder einzelne Bieter wird sich außerdem die Webseite angeschaut haben, auf der über 5.500 Besucher (Visits, nicht Hits) waren.

# 28. Januar 2004 um 02:30 PM
linkwärts • 1x FeedbackDrucken





Lebe oder lass es, aber laber nicht.

Angesichts der spontan auftretenden Häufung hochbegabter Erwachsener und einiger Reaktionen verspüre ich den starken Zwang, eben für diese eine leicht verständliche Textmarkierung für Ironie einzuführen, um kennzuzeichnen, dass ich persönlich mich nicht wirklich für hochgebabt, sondern die intensive zweckbefreite Beschäftigung von Erwachsenen mit ihrem eigenen Intelligenzquotienten für ein klitzekleines Bisschen überflüssig und eher realitätsfern halte.

Aber ehrlich: Dazu bin ich zu dumm.

Das schaffe ich zeitlich nicht, ich arbeite Vollzeit.

# 28. Januar 2004 um 02:09 PM
ranting • 0x FeedbackDrucken





Sind wir nicht alle ...

Sehr gelacht. Danke, Johannes. Sind wir nicht alle ein bisschen hochbegabt? (Kleiner Scherz. Ganz sicher nicht alle.)

Ingrid als Pädagogin hat auch einige Gedanken zu dem Thema. Ich persönlich als ERWACHSENE kann nur sagen, dass mein Vater sich irgendwann vor ein paar Jahren dafür entschuldigt hat, man hätte erst viel später begriffen, dass ich auf eine Schule für hochbegabte Kinder gehört hätte (und nicht nur eingeschult mit 5 und einige Tests und Kurse) - und ich hab mich dafür bedankt, dass mir dieser spezielle Förder-Mist größtenteils erspart geblieben ist und ich mich ganz normal durch die Schuljahre quälen konnte wie alle anderen auch. Weiß es angesichts so mancher “Schicksale” zu schätzen, dass ich mich nicht zwecks Selbstfindung (Ersatz?) mit diesen Dingen beschäftigen muss, auch nicht im Nachhinein und schon gar nicht mit Bedauern.

Denn da muss man doch mal ehrlich sein: Es löst kein Problem, sich für hochbegabt zu halten*. Oder es eben nicht zu tun. Es macht auch nicht den Abwasch oder zahlt in die Altersvorsorge ein oder sorgt für harmonische Partnerschaften. Es ist vermutlich scheissegal, so lange man den Rest nicht (auch) auf die Reihe kriegt. 

Und wenn man so gut klarkommt, wie man das halt kann im Leben? Dann ist es sowieso egal.

Noch eine Meinung: Ariana: “bloß nicht auffallen”. Hehe.



*Ich sage nicht, dass man um hochbegabte Kinder nicht auch speziell fördern sollte, wenn es denn die richtigen Eltern und Pädagogen tun. Ich sage nur, dass ICH persönlich froh bin, keine von diesen bekackten

ehrgeizigen Supermamis am Hals gehabt zu haben und keins von diesen Vorzeigekindern gewesen zu sein, die man so oft vorgezeigt bekommt.

# 28. Januar 2004 um 11:57 AM
das leben • 0x FeedbackDrucken





Die eigene Homepage auf dem (virtuellen) Mac testen:

http://www.danvine.com/icapture.
(gesehen bei Technik-Kultur)

Da bin ich aber froh: Bis auf ein winziges und nicht wichtiges Stückchen “Linie” links oben sitzt und passt alles so, wie es soll. Also scheinbar, ich muss mich ja auf diesen virtuellen Safari da erst mal verlassen (Screenshot). Mir stellt sich rein berufsbedingt auch gar nicht die Frage, irgendwann mal umzusteigen, jedenfalls nicht, so lange ich Fachartikel und Anleitungen für PC-Nutzer schreibe. Was gar nicht zufällig genau das ist, was ich tun wollte und will, weil es mir schon immer am meisten Spaß machte - also kein Apfel am Horizont ;-)

# 28. Januar 2004 um 10:15 AM
techtalk • 2x FeedbackDrucken





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