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Samstag, 13. Dezember 2003

Dogville.

Ins Kino marschiert mit dem beklemmenden Gefühl, dass man über Gruppendynamik auf übelstem Niveau nicht ausgerechnet einen Film sehen muss, dessen Kulissen bis hinunter auf experimentelles Theater reduziert sind und so den Blick auf die Menschen freigeben, die jeder von uns kennen könnte. Was eine sehr vorsichtige Umschreibung für meine Gedanken ist, aber mir geht es jetzt und in diesem Eintrag also um den Film und darum, für mich festzuhalten, was ich fast unmittelbar danach gefühlt habe. Ich schreibe nur ein paar Zeilen, bis meine Schmerztabletten wirken, im Wohnzimmer warten liebe Gäste nach einem langen und schönen Tag.

Dogville also.

Kidman goes Kinski. Das bleiche blassäugige Gestell aus »Eyes wide shut«, die rotgelockte Langweilziege aus »Tage des Donners«, sie sind verschwunden und haben einem GESICHT Raum gemacht. War es das Hampelmännchen Cruise, das sie so ausgebremst hatte oder erlebt ganz einfach auch sie, dass die schönsten Jahre jetzt erst anfangen, egal: Sie leuchtet. Die übliche Kulisse fehlt nicht, im Gegenteil. Man hat auch innerhalb von wenigen Minuten vergessen, dass die gesamte Handlung auf einem Stückchen Platz mit Kreidemarkierungen spielt.

Ein auf viele Weisen beeindruckender Film, der mir gut gefallen hat und mich bei weitem nicht niedergedrückt hat. Im Gegenteil. Man kann wahrscheinlich darüber streiten, ob er ein Happy Ending hat. Irgendwie schon. Man sollte ihn sehen.


Ein kleines Dorf am Rande der Berge, ein Dutzend Menschen nur, einfache Leute. Eine Flüchtige, die sich verstecken muss und den Dorfbewohnern kleine Dienstleistungen anbietet im Tausch dafür, dass sie bleiben darf. Ihr späterer Liebster aus dem Dorf, ein selbstgefälliger und aufgeblasener Möchtegernschriftsteller und Hobby-Philosoph, der sie dazu motiviert und teils an ihr hängt, sich teilweise einbildet, ein Experiment der Menschlichkeit durchführen zu können oder dürfen mit allen Beteiligten. Die Dienstleistungen verschärfen sich zu Sklavendiensten, als fest steht, dass sie polizeilich gesucht wird (als “Gegenleistung” für das erhöhte Risiko, das die Dorfbewohner auf sich nehmen) und sie wird bald auch regelmässig von den männlichen Dorfbewohnern (außer vom laschen Liebsten) vergewaltigt, der Schlaffi jedoch darf nicht ran und nimmt dies auch allmählich eher persönlich.

Ihr Fluchtversuch wird mit Anketten bestraft. Das Blatt wendet sich erst, als sie die Dorfbewohner in einer Ansprache mit ihren Verbrechen konfrontiert und diese sich unbehaglich fühlen und sie loswerden wollen, um ihre heile Fassade rückzuholen. In der Hoffnung auf eine Belohnung informieren sie den Mafia-Boss, der das Mädchen sucht, vor dem sie damals nach Dogville flüchtete. Nur: Sie ist seine Tochter, die sich nicht von ihm vereinnahmen lassen wollte, sich jetzt aber umentscheidet und beschliesst, seine Macht zu teilen. Erste Amtshandlung: Das Dorf vom Säugling bis zum Ältesten erschiessen und die Häuser von “Dogville” in Schutt und Asche legen lassen. Ende.

# 13. Dezember 2003 um 08:17 PM
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moving-target.de scheinbar für Blogwart-Nominierungen gesperrt

Wie mir mehrere Leute mitteilten, haben sie versucht, mich für einen oder mehreren “Blogwarts” vorzuschlagen und meine URL wird vom System dort scheinbar zurzeit nicht angenommen. Ich schreibe scheinbar und zurzeit, weil ich es selbst nicht getestet habe, nehme aber an, dass diese Info stimmt, wenn fünf sich untereinander nicht bekannte User mir das im Verlaufe mehrerer Stunden mitteilen.

[Update 10.16 Uhr]
Jetzt bekomme ich eine Mail, Moving Target sei NICHT gesperrt, weil jemand mich gerade “nominiert” habe (selten hat ein Wort die Anführungszeichen so ehrlich verdient), andere sehen das Weblog trotz “Nominierung” aber nicht in der Liste. Ehrlich gesagt habe ich auch nicht vor, mich jetzt ausgiebig damit zu beschäftigen - wir werden langfristig ja sehen, was passiert.

Was mich freut: Die Chronistin schreibt, dass ein Fernsehteam über Jannis und seine Kunst berichten will.

# 13. Dezember 2003 um 08:42 AM
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too tired to sleep

Kater sitzt im Pizza-Karton (auf der Pizza, übrigens - war zu viel Gorgonzola für mich) und ich kann nur noch auf die Mailbox blinzeln, das schaffe ich alles nicht mehr heute. Besser noch, statt mir für morgen einen arbeitsamen Samstag zu verordnen. Oder aufzuräumen. Oder die Steuern vorzubereiten. Oder aufzuräumen. Oder auch nur auszuschlafen ... gehe ich ins Kino. Morgen. Und freu mich drauf.

Außerdem habe ich in dieser Woche so lange und mit so netten Leuten telefoniert, dass meine Ohren vermutlich noch tagelang aufs Angenehmste nachschwingen werden. Jetzt versuche ich es mal mit Schlaf und süßen Träumen ;)

# 13. Dezember 2003 um 12:44 AM
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Freitag, 12. Dezember 2003

48 Stunden auf die Minute genau ;-)

Die regelmäßigen Leser werden es alle gelesen haben, das Banner bleibt trotzdem natürlich (noch), auch wenn sich am Blogwart-Pranger nicht mehr viel tut. Was wichtiger ist und immer noch aktuell, ist die Spendenaktion:

Die Chronistin hat die Seiten für Jannis aktualisiert.

# 12. Dezember 2003 um 05:21 PM
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Pressure makes Diamonds

Wichtiger und besonders schöner Nebeneffekt der Gutmenschen-Diskussion: Zwei ehrenamtliche Helferinnen für das Klapse-Projekt gewonnen.



Bis auf eins sind jetzt alle Weihnachtsgeschenke unterwegs. Das eine hab ich aufgegessen, was leider überhaupt keine gute Idee war, weil ich es jetzt noch mal ... seufz. Jetzt noch gemütliches Weihnachtsbriefe-Schreiben am Wochenende & alles, was danach kommt, ist entweder stressfrei oder angenehm, manchmal sogar beides.

Mailbox ist rappelvoll und ich ein bisschen müde heute. Kommt Zeit, kommt Antwort.

Gerade bin ich angerufen worden und habe Anweisung erhalten, ein bestimmtes Geschenk schon zu öffnen. Die Frage WARUM wurde nicht beantwortet. Ich schüttele prüfend den Karton: Braucht es Futter? Eine Mama? Kann es schimmeln oder tropfen oder warum muss ich das jetzt aufmachen?

Nö. Ich warte noch. Ich kann gut warten.

# 12. Dezember 2003 um 12:55 PM
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