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Donnerstag, 22. Mai 2003

Dream on

Verschlafen dürfen ist wunderbar. Die Erkenntnis, dass die Welt nicht untergeht, wenn man sich jetzt sofort noch einmal tief in die weichen Kissen kuschelt ... den bleischweren Katzenpopo neben dem Kopfkissen ignoriert ... die Decke bis über die Schultern zieht und in den Traum zurückkehrt, der immer noch stattfindet – man muss nur die Augen schließen und ist wieder dort. Also hab ich das getan und zu Ende geträumt diesmal. Am Ende habe ich geträumt, dass ich sterbe (friedlich einschlafe!) und dann aufwache. Und dann wachte ich auf. Das war schon etwas bizarr. Aber auch schön.

In fast jedem dieser Farbträume befinde ich mich in dem einen oder anderen komplexen und sehr geräumigen Gebäude und bewege mich vorwärts durch viele Räume oder (selten) Korridore. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen ich durch brennende Sümpfe wanderte ;-) das war wahrhaftig nicht allzu schwierig einzuordnen, aber immer wieder diese Art von “Haus”?


[url=http://www.deutung.com]http://www.deutung.com[/url] sagt dazu, das Haus sei immer mit dem Träumer selbst gleich zu setzen. Damit kann ich leben, es sind schöne und weiträumige Gebäude, die stabil und unergründlich zugleich wirken ;) Zum Sterben im Traum: “Todesträume verkünden nie den eigenen Tod. Dieses Traumbild macht aufmerksam, dass Gefühle, Gedanken und Absichten sterben.”

Beruhigend auch der Satz “Die Frau die noch nie von einem Raubtier geträumt hat, gibt es nicht!” *LOL* Mehr Nachvollziehbares lässt sich aber nicht ermitteln, irgendwie sind solche Analysen mir doch deutlich zu abgedreht und spinnert. Wie mir auch das schwarze Einhorn mit den grünen Augen soeben wieder versicherte: So lange ich nicht weiß, was der Traum ist und was nicht, ist jede Deutung zwecklos.

# 22. Mai 2003 um 11:20 AM
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Mittwoch, 21. Mai 2003

Fast fertig gelesen: Liebesmale, sch

Vorab muss ich sagen, dass ich das Buch anstrengend zu lesen fand – nicht schlecht, aber anstrengend. Ein moderner Briefroman mit drastischen Beschreibungen sexueller, na sagen wir Wahnvorstellungen, Fantasien sind das schon nicht mehr. Blumige Beschimpfungen, auch sonst schön sprachgewaltig. Eine Hauptperson trägt dann noch den Namen eines ehemaligen Bekannten, das war streckenweise belustigend. Trägt aber leider auch dazu bei, dass ich eigentlich nicht mehr wissen will, wie es überhaupt ausgeht und dann um Seite 200 und nach der x-ten Schilderung der Impotenz des Serdar bald das Interesse verlor. Seine Briefe an Dina waren dann noch das Beste, letzten Endes, aber die letzten 60 Seiten lese ich also ein anderes Mal und dem lieben Menschen, der gerne meine Meinung hören wollte, kann ich nur sagen:

Nicht jede Geschichte lohnt die Investition, und diese lohnt für mich nicht, auch wenn man sich bestimmt in die kraftvolle Sprache und blumige Ausdrucksweise fallen lassen und das langsame Lesen genießen kann. Daher verrate ich auch nicht wirklich was vom Inhalt. Google findet viele echte Buchbesprechungen dazu.

# 21. Mai 2003 um 08:51 PM
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Sexy

Der neue Scanner ist da. Fein. Klein und fein :-)

# 21. Mai 2003 um 06:14 PM
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Sieben Sünden. Für Leute, die gerne den ersten Stein schmeißen
;-)

Keine, von denen sich irgendwer glaubwürdig rundum freisprechen könnte, der/die länger “webloggt” *g* Satire also. Ich schreib’s kundenfreundlich diesmal weiter oben auf das virtuelle Blatt Papier: SATIRE.

Sieben Blogger-Sünden

Oh ... Das sind schon sieben ... dabei würde mir noch mehr einfallen. Emotionale Themen in Weblogeinträge voller Andeutungen pappen, statt es entweder zu lassen oder ein Gespräch zu suchen. Schnell viele neue Einträge setzen, um ein Randale-Thema zu “versenken”. Ich hab mal einen gesehen, der die Comments seiner “Feinde” editierte, aber ich glaube, der war eine Ausnahme ;-) der war auch noch “klein”.

# 21. Mai 2003 um 11:50 AM
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;-)

Ich streite grundsätzlich nicht mit Leuten, deren Meinung ich nicht schätze.
Edward Gibbon

5 goldene Regeln für Weblogger oder wohl eher für solche, die es werden möchten

*

  1. Bettele nicht bei anderen “Bloggern” um einen Link und schon gar nicht mit der Begründung, dass du ja auch gerne einen setzen wirst, wenn du deinen Willen kriegst. Linklisten sind in erster Linie Privatsache und in zweiter Surferleichterung, in beides redet man anderen nicht rein.
  2. Bedanke dich, wenn du einen Link auf dich bemerkst - aber beschwere dich weder, wenn er fehlt noch wenn der Besitzer der Linkliste sich dafür entschieden hat, ihn wieder zu entfernen. Das ist albern, das ist unwürdig und siehe ansonsten den letzten Satz von 1.
  3. Auch wenn du ein anderes Weblog schon 2 oder 20 Monate liest, solltest du bei einer spontanen Kontaktaufnahme mit mindestens zwei Worten (Gruß/Anrede und dein Name, so viel Zeit sollte schon sein) erläutern, wer oder was du bist und vor allem, was du jetzt überhaupt willst.
  4. Du schreibst über deine Themen und andere schreiben über andere Themen. Lerne, dass man nicht alles mögen wird, was du verfasst. Lerne dann übergangslos, das das nicht schlimm ist. Auch die allergrößten Schmalzbacken (Beispiel! Beispiel!) haben ihr Publikum, und wenn nicht, merkt es auch keiner. Richtig so. Das mit dem Publikum haben und das mit dem Nichtmerken. Beides: Richtig so.
  5. Was andere schreiben und was andere treiben, geht dich im Grunde nichts an. Du darfst es lesen, als Gast, aber ob du ähnliches verfassen würdest (oder könntest) ist alleine dein Problem und interessiert die restliche Welt nicht - also spar dir fingerzeigende Angriffslinks und peinliche Tiraden über Inhalte anderer Logs. Das interessiert kein Schwein. Schlimmer noch, das interessiert nur Schweine.

Bevor wir uns jetzt wieder in die Welt der Missverständnisse begeben:

Eine S. hat um einen Link gebettelt und ist jetzt beleidigt, eine C. hat sich beschwert über die Entfernung des ihren, ein T. hat mir eine lange Mail um den Kopf geknallt und ich habe keine Ahnung, was nun eigentlich die Frage ist. Ich selbst erinnere mich täglich daran, dass es wahrscheinlich nicht besonders wichtig ist, ob mich 98% all dessen unglaublich annervt, was ich beim Lesen finde. Und ein G. bezeichnet mich wiederholt und wörtlich in der virtuellen Öffentlichkeit als Nutzvieh und schnüffelt mir hinterher, um dann mit seinem Geschwalle auf mich zu linken - was wesentlich mehr über ihn aussagt als sonst was. Das ist alles.

Ein ganz normaler Tag in Bloggerland. In der anderen Welt muss ich auch nicht mit jedem schmusen, der zufällig dieselbe Straße benutzt, und da sitzt schließlich ebenfalls an jeder x-ten Ecke irgendein Penner.

 


* nur so ernst gemeint, wie man gerade gelaunt ist. Von mir also so halb/halb ... oder doch ganz und gar? ;-)
(Dies Weblog ist

keine satirebefreite Zone

.)

# 21. Mai 2003 um 05:57 AM
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