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Freitag, 30. August 2002

Man nehme ...

Ein Rezept für Aprikosen-Pinienkern-Muffins, tausche die Aprikosen gegen Trockenfrüchte, die Pinien gegen Sonnenblumenkerne, den Zucker gegen Honig, den Joghurt gegen einen mit ‘ner Ecke und Vanille, etwas weniger Butter, etwas mehr Milch, ein Ei statt zwei und Natron statt Backpulver. Mengen großzügig und sinnlich handhaben, lieber ein paar Finger abschlecken als mit der Goldwaage würzen.

Fragt sich natürlich, warum ich überhaupt noch in Rezepte gucke. Nur mal schauen, wie die anderen es machen???

# 30. August 2002 um 05:05 PM
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Dialog (of the day)

A: Meine Schuld.
B: Wieso?
A: Ich fahr auf Hirnzellen ab wie andere auf Muskelstränge.
B. Besser als andersrum.
A: Andersrum funktioniert auch.

# 30. August 2002 um 03:08 PM
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Einzeller

Wenn Plärri nicht bald wiederkommt, verlier ich eine Wette.

# 30. August 2002 um 12:14 PM
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Blogs and Broken Wings

“Willkommen in der Welt der Blogger. Hier ist keine Beobachtung zu banal, keine Info überflüssig, kein Gedanke zu peinlich. Es ist ein Raum für Obsessionen” .. (weiter)

Obsessionen, das kann ich. Die hab ich quasi miterfunden. Also mach ich das hier richtig. Aber das wusste ich schon, denn ich weiß ja, wie es sich für mich anfühlt: Kein Vorspiel und doch die ganze Fahrt.

Der Artikel ist endlich mal einer, der Weblogger nicht als unbegreiflich veranlagte Exhibitionisten darstellte. Natürlich geht es um den 11.9. (“Blogs seien das ideale Medium, um Gefühle auszudrücken.”) und ich ziehe schon jetzt innerlich die Schultern zusammen, um mich zu wappnen vor den nächsten 2 Wochen.

Wie anfällig ich dafür bin, die Türme innerhalb meines Schädels wieder und wieder fallen und die Menschen aus ihnen springen zu sehen, das habe ich auf der Lesung von Else gelernt, als mir die Tränen in die Augen stiegen bei dem, was sie vorgelesen hat - was aus verschiedenen Gründen sehr unpraktisch war. Unter anderem und vor allem, weil sie immer mal wieder auf mich zeigte (“Und das war dann die Nacht, in der Carola ...”) und ich dann von irgendwelchen Literaturhyänen beäugt wurde.

New York war mir so nah, als das passierte und ich stand erst unter Schock und dann, na ja. Meine eigenen Einträge aus der Zeit lese ich oft. Sie stehen nicht mehr im Web, obwohl ich manchmal denke, vielleicht sollten sie das. Andererseits sind nicht so viele Menschen unterwegs, die es wert sind mitlesen zu dürfen, wenn ein Riss durch die Welt geht. Ob es nun die große ist. Oder eine ganz kleine.

# 30. August 2002 um 11:55 AM
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Mein Vater wird erwachsen

Haus meines Vaters in British Columbia 29 aug 02

Ja, Big Dad kommt nun alleine klar. Zwei Jahre ist es her, dass ich ihm per Seefracht den Monitor zu dem alten PC schickte, den er in seiner Frachtkiste mit nach Canada nahm - nicht wirklich überzeugt davon, ihn auch für mehr als eine Schreibmaschine zu brauchen. Webcam, Drucker, Boxen, wir hatten alles zusammengesucht und gebrauchte Software gekauft und und und. Er hätte direkt loslegen können. Hat er aber nicht. Erst als Besuch aus Deutschland an die E-Mail wollte, machte es Klick. Dann war er online. Mit wachsender Begeisterung und inzwischen natürlich täglich.

Und nun ... gerade jetzt ... hat er sich einen neuen PC gekauft und OFFENSICHTLICH auch einen Scanner (vorher nur die Webcam aus dem Fenster gehalten *LOL*). Mir war natürlich klar, dass die alte Kiste virenverseucht war. Du wirst einem Einsteiger oder einem Mann ab einem gewissen Alter niemals verständlich verklickern können, worauf man klickt oder worauf nicht, die sind so desinteressiert daran, Dinge zu lernen, die sie sich nicht selbst in den Kopf gesetzt haben. Ich habe mir also jede Frage verkniffen, denn Fern-Support von hier mit 9 Stunden Zeitunterschied? No chance.

Es war auch völlig klar, dass ich mir den Mund fusselig reden konnte, dass er sich einen neuen PC holen soll irgendwann - der erstbeste Hardware-Verkäufer ihm aber direkt nachvollziehbar verklickern konnte, dass man einen verseuchten PC nicht reinigen kann.

Und noch während ich das schreibe, muss ich lachen. Weil ich mich anhöre wie mein Vater, als ich ein Auto wollte, vor zigzillionen Jahren. Weil ich nun weiß, wie meine Eltern sich gefühlt haben, als ich mich in Neapel (und in Neapel) verliebte und den schönsten dort aufzutreibenden Mann für ein paar atemberaubende Wochen ins Emsland importierte.

Ja. Irgendwann werden sie groß und müssen ihre eigenen Fehler machen. Müssen mit dem Kopf durch die Wand und selbst herausfinden, was funktioniert und was nicht. Zeitverschwendung, sich insgeheim zu ärgern, weil man es besser wüsste.

# 30. August 2002 um 06:50 AM
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