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Samstag, 20. Juli 2002

Samstag und so

Was ich nicht zum Frühstück brauche: Einen Forenbeitrag auf einer Community-Seite, der aus einem Vorschlag besteht, einen bereits komplett «zitierten» Text von mir in die Foren-FAQ zu übernehmen. Wenn ich online sehe, dass jemand sich kübelweise Worte von mir klaut, bleibt mir ja ohnehin nichts anderes übrig als hinzumailen. Darauf aufmerksam zu machen, dass das nicht in Ordnung ist und dass es einen Unterschied zwischen Zitat und Diebstahl gibt und dass es auch in diesem Jahr nichts kostet, vorher mal kurz zu fragen – statt hinterher angemault zu werden.

Aber wenn jemand sich großzügig bedient und dann auch noch vorschlägt, den Text in eine FAQ zu stellen ... muss ich darüber eigentlich lachen? Das ist ja kein zusammengeklaubtes Zeugs aus dem Input anderer, wenn jemand einen Text einfach übernimmt, das ist meine kreative Arbeit, ob ich sie nun verkauft oder ins Web auf meine Homepage gestellt habe. Trotzdem scheint die Webwelt zu erwarten, dass man mit einem lockeren Kichern drüber weggeht und es womöglich noch als Kompliment betrachtet, wenn jemand COPY&PASTE beherrscht, meinen Namen weglässt, den kompletten Text übernimmt und ganz untendrunter einen Link setzt (dem dann aber keiner mehr folgen muss, denn der Text wurde ja kopiert).

Gaaaaanz toll ist dann auch immer der wohlwollende Hinweis, da sei ja gar kein Copyright-Vermerk über dem Text gewesen, dann müsse ich aber auch einen setzen, wenn ich nicht wolle, dass der übernommen wird. JA KLAR IST DAS MEINE SCHULD WENN ANDERE NICHT DIE GERINGSTE AHNUNG DAVON HABEN, DASS DAS URHEBERRECHT IMMER GILT !!! waaah.

Na gut. Ich bin natürlich höflich geblieben und es versteht sich von selbst, dass man die Namen und Webseiten bei solchen Zwischenfällen nicht nennt, ist ja kein Kindergarten hier. Mir geht es sowieso nur ums Prinzip und auch das nur, weil ich mich dazu gezwungen sehe, eine Abgrenzung zu ziehen. Mir wäre es am Liebsten, so was würde NIE vorkommen, das darf man mir gerne glauben, diese Art von Rechthaberei liegt mir gar nicht, das erhöht bestimmt das Risiko auf vorzeitige Faltenbildung :-)

Ich versteh auch nicht und werde nie verstehen, wo das Problem liegt, mal kurz VORHER anzufragen. Phhhh. What a way to start a day.

# 20. Juli 2002 um 10:09 AM
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Donnerstag, 18. Juli 2002

My Blog is my Castle

My heart may be an open highway, my blog is not :-)

# 18. Juli 2002 um 02:32 PM
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Liebes eDings ...

... es ist die komplette Homepage Home of The Melody, die leider inzwischen so viele User Sessions hat, glücklicherweise nicht das Webdiary :-) das hat höchstens so 350 bis 400 am Tag.

Musste ich doch mal kurz korrigierend einwerfen, auch wenn ich mich über die Erwähnung freue, danke schön, eDings. Einen falschen Eindruck möchte ich jedoch nun mal nicht erwecken ... in genau einer Woche wird dies alles hier sechs Jahre alt und wir müssen keine übertrieben hoch angegebenen Besucherzahlen mitschleifen, die Homepage samt Diary und ich. Genau genommen lösche ich schon seit langem alle Projekte, die zu heftig anschwellen, weil ich es überhaupt nicht wünschenswert finde, hier eine Traffic-, Kosten- und Leser-Explosion zu haben und ein arbeitsintensives Content-Grab zu erschaffen.

Es ist aufgrund der hohen Interaktivität der Leser und der stark schwankenden Qualität des Feedbacks auch ziemlich stressig, wenn ein normales/privates Diary zu gut besucht wird und dieses hier schwebt regelmässig in Lebensgefahr, wenn die “500 am Tag” zu nah rückt.

Wie war das doch: Nichts ist für die Ewigkeit :-)


P.S. Das war ein langweiliger Beitrag aus der Inzest-Reihe, zu der weltbewegende Themen gehören wie:

# 18. Juli 2002 um 09:43 AM
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Mittwoch, 17. Juli 2002

Hoppala

Das ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht, ob irgendjemand unter 32 Kilo Kampfgewicht sich betroffen fühlen könnte durch meinen gestrigen Eintrag. Erstens sollte das durch den lebenslangen Bonus “Attraktivität-plus-einfache-Konfliktlösung durch Einsatz von Kindchenschema” absolut mit abgegolten sein, und außerdem hat sich auch keine beschwert. Wieso denn auch? “Ranting” ist ja nicht meine Erfindung, es sind bloss meistens die Deutschen, die nicht kapieren, dass nicht jede ihr Webdiary mit dem Schmolldaumen im Mundwinkel schreibt und dass nicht jeder Zug vom Leder bierernst gemeint ist.

Wobei bierernst ja auch ein geiles Wort ist und ich mir seit der WM Einträge über Leute verkneife, die offensichtlich ganze Kästen Gerstengesöff verfrühstücken und das Party nennen. Auch egal. Ich kann’s mir weiterhin verkneifen (hoffe ich).

Nein, der Rant of the Day ist den Kommunikationsbremsen gewidmet, die man hierzulande auffällig häufig an Kommunikationsknotenpunkten wie Hotline, Empfangssekretariat und Auskunft (!!) antrifft. Ihr kennt sie. Es sind jene Damen, die eine ganz normale Anfrage mit einem Tonfall tiefsten stiefschwiegermütterlichen Bedauerns beantworten “Nein also das ist gaaaaaanz schlecht.”

Vorzugsweise dann, wenn es keine Alternative gibt. Stichwort Zahnarzt-Termin, wenn es zwickt und man von seinem eigenen jahrzehntelangen Zahnarzt betreut werden möchte.

“Ich hätte gerne einen Termin.”
“Hmäh, hmpfthja, also im März 2004 wär noch was frei. Können Sie auch um 5 Uhr früh?”
“Das ist leider nicht so günstig, ich habe leider jetzt ein bisschen Zahnweh und würde das gerne nachsehen lassen, bevor es schlimmer wird.”
“Nein also das ist gaaaaaaaaaaaanz schlecht.”
“Ja, das finde ich ja eigentlich auch. Deswegen möchte ich ja ...”
“Nein also das ist aber gaaaanz schlecht. Der Herr Doktor popelt gerade ausgiebig, und morgen spielt er Golf.”
(gekonnte Mischung aus Genervtheit wegen der Zumutung - also wegen mir - und aufrichtigem, tiefen Bedauern ob dieser wahrhaft unlösbaren Situation)
“Gut, dann komme ich frühmorgens ab 7 Uhr und bringe achtzehn Stunden Wartezeit mit. Sicherlich lässt sich dann was machen.”
(Basses Entsetzen)
“Oh, das ist aber gaaaaanz ... also morgen ist es schon mal gaaaaanz schlecht. Und übermorgen wird es vermutlich regnen, während wir am Mittwoch ohnehin nur den halben Tag ...”
“Ich komme am Donnerstag um Mitternacht und warte vor der Tür, bis Sie öffnen. Ich verspreche aufrichtig, dass ich keine Widerworte geben werde, wenn ich warten muss und ich bringe auch meine eigene Frauenzeitschrift mit.”
“Also .. das ist aber gaaaanz ...”
“Die Zeitung dürfen Sie nachher behalten.”
“Hmmmmm.”
(Grunzen und übertrieben lautes Umblättern in dem vermutlich ohnehin elektronischen Terminkalender).
“Bitte, da muss doch was zu machen sein. Ich würde ungern meine extrem teuren Zusatzbehandlungen und Zahnpflege in einer anderen Praxis ...”
(Tiefes Stöhnen und ein beschwichtigendes Grummeln. Dann umschlagen in einen gnädig-königinnenlichen Tonfall und gönnerhaft:)
“Nun gut. Dann kommen Sie am Freitag vor 8 Uhr und stellen Sie sich auf viel Wartezeit ein.”
“OK”.
“Bei uns ist aber wirklich viel los.” (drohend)
“Das ist OK, das weiß ich dann ja vorher.”
“Ich trage sie jetzt mal nicht in den Terminkalender ein.” werde ich von einer nun sehr zufrieden klingenden Telefonstimme bedroht. “Denn Sie wissen ja, momentan ist es wirklich ...”
“Gaaaanz schlecht. Jaja.”

Und ich wünsche mir aufrichtig, wenigstens 80 % dieses Dialogs wären meiner Fantasie entsprungen. Und nicht bloss 10 %. Ein Glück, dass ich nicht wirklich Zahnweh habe. Das hat sich spontan verflüchtigt durch die hypnotische Wirkung dieser unflexiblen und unfreundlichen Telefonstimme. Die Dame sollte sich ihre negative Ausstrahlung einfach patentieren lassen ...

# 17. Juli 2002 um 12:36 PM
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Dienstag, 16. Juli 2002

Klar bin ich noch da ...

... ich bin nur damit beschäftigt, dem Alterungsprozess entgegenzuwirken :-) Nein ernsthaft, 36 ist wohl kaum ein Alter für eine Krise und irgendwas sagt mir, ich werde auch mit 40 oder 46 oder 50 oder 56 keine haben und so weiter. Das ist das bisschen Gute an Unfällen und Krankheiten, man lernt dann doch sehr schnell, sich nicht mit bescheuerten Dingen aufzuhalten, die sich eh nicht ändern lassen. (Gute Erbanlagen machen das natürlich etwas leichter *g*)

Und auch ein schrilles «haaaach, ich freu mich ja so auf nachher auf Ally McBeal!!!!!!» kann mir die Laune nicht verhageln. Besser noch, ich habe mir sogar einen Kommentar verkniffen und nur ein beruhigendes Geräusch gemacht, beschwichtigend gegrunzt sozusagen, und bin dann erst geflüchtet. Das allerdings recht zügig, denn es bringt einfach nichts, darüber zu diskutieren, warum ich diese Fernsehserie nicht sehen will. Wo sie doch so in Mode ist.

Warum ich Ally McBeal nicht mag? Ich sehe schon wieder vor meinem inneren Auge knochige Weiber sabbernd über dem Browser-Rand hängen :-) um sich hungrig die Genugtuung einzuspachteln, dass eine dicke Frau wie ich diesen geschlechtslosen Stock namens Calista Flockhart nicht als positiv empfindet. Nicht schlanke Frauen oder natürlich dünne, sondern jene Superdürren, deren niedrige Kilozahl mühsamst erhungert und gehalten wird ... das sind erfahrungsgemäss jene mit dem Dickenhass. Sorry Mädels, nur in einer eingeschränkten Gedankenwelt sind Körperwahrnehmungen derartig eingleisig - Ihr solltet dann doch lieber was Vollwertiges frühstücken. Mir persönlich gefällt es zwar auch nicht, dass Geschlechtsverkehr mit Kinderkörpern, pardon, Kindfrauen in amerikanischen Anwaltsserien propagiert wird. Das sollte auch niemandem gefallen.

Aber was mich wirklich ankotzt, sind jene Folgen, in denen behinderte Menschen, sehr große Menschen, dicke Menschen, transsexuelle Menschen, kleine Menschen und sogar «unscheinbare bis geek-ig unattraktive» Menschen in der Sammelgruppe FREAKS zusammengefasst werden. (Homosexualität findet nicht statt.) In der künstlichen Welt der Ally-McBeal-Anwälte ist so ziemlich jeder nicht nur ein potenzieller, sondern ein wahrscheinlicher Außenseiter ... der nicht wie eine durchschnittliche Barbie, eine hübsche bis brauchbare Nutte oder wie ein bodybuildender oder intellektueller Ken aussieht. Nur Geld und Status machen einige der “Untragbaren” wieder gesellschaftsfähig, die haben dann halt ganz possierliche Macken und Verhaltensstörungen und knacken ein Leben lang an ihrer unglücklichen Kindheit.

Und was die FREAKS angeht, so wurde (damals, als ich noch zuschaute) ständig suggeriert, dass sie in Rudeln auftreten, weil sie sonst keiner haben will und sie also zusammenhalten müssen. Dass ein unkomfortableres Schicksal eventuell zu mehr Aufgeschlossenheit und Toleranz gegenüber anderen Menschen mit anderen Problemen führt, will ich ja gar nicht abstreiten. Aber als ich dann zum wiederholten Male diese geschlechtsneutrale Flockhart und ihre Begleitbarbie eine FREAKherde über den Flur treiben sah, um ein “attraktivitätsbedingtes” Vorurteilsproblem gerichtlich lösen zu lassen ... hat es mir gereicht mit dem Unterhaltungsfaktor.

Das mag Entertainment sein. Für schlicht gestricktere Gemüter ist es Nervengift, langsam einsickerndes. So «schön» wie die magere Ally sein, das wollen nun mal viele magersüchtige Teenager. Das ist die eine gefährliche Sache. Erzählt bekommen, dass man automatisch ein gesellschaftlicher Außenseiter und beruflich erfolglos sein wird, wenn man gewisse Muster gewisser oberflächlicher Karriere-Idioten nicht erfüllt, das ist noch eine andere. Da kann der Rest noch so originell abgefilmt sein (was er ja nicht ist), mich würgt es im Hals, wenn ich dieses fuchtelnde und quieksende Kinderfrauending sehe, die der freakigste Freak von allen ist und ihre potenziellen Lebenspartner aus so wichtigen Gründen wie einem gurgelnden Lachen oder einem nicht «standesgemäßen» Beruf reihenweise entsorgt.

Schaut Ihr Ally, wenn ihr auf das fiepsige Ding nicht verzichten könnt. Wenn das eine Serie über Ling wäre, würde ich wohl zusehen, aber so ....? Ich bevorzuge weiterhin die Lexx.
;-)


P.S. Nein, keine hysterischen Reaktionen von Ally-Fans bisher, muss euch enttäuschen oder zumindest jene, die danach fragten. Aber dafür die Info, dass Calista Flockhart älter ist als ich. Das wusste ich doch schon: Mindestens drei Jahre, wahrscheinlich eher vier. Man könnte jetzt sagen: Hat sich gut gehalten. Aber auch: Wo nix ist, kann auch nix hängen oder runzeln *ggggg*

# 16. Juli 2002 um 08:51 AM
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